Silber bildet trotz Flash-Crash seinen Boden weiter aus

Gleichzeitig zum Flash-Crash beim Gold gab es auch einen beim Silber. Doch der Silberpreis erholte sich schneller und setzte seine Bodenbildung beim Preis von 392,47 Euro pro Kilo unbeeindruckt fort. Diese Bodenbildung ist insofern sehr wichtig, weil der nachfolgende Anstieg sehr heftig ausfallen dürfte.

Flash-Crash bei Gold

Als der US-Dollar heute am Nachmittag wieder anstieg, verkaufte jemand innerhalb von einer Minute Gold Futures im Wert von mehr als einer Milliarde Dollar und schickte damit den Goldpreis auf 1193 Dollar pro Unze in den Keller. Inzwischen stieg der Goldpreis jedoch schon wieder 1200 Dollar pro Unze an.

Die Marihuana-Aktie Tilray ging in Rauch auf

Immer wenn die Kurven fast senkrecht durch die Decke gehen, ist Vorsicht geboten. Das war im letzten Jahr mit dem Bitcoin der Fall und in den letzten beiden Tagen mit der Marihuana-Aktie Tilray. Nachdem sie gestern insgesamt fünfmal vom Handel ausgesetzt wurde, notierte sie heute im vorbörslichen Handel nur noch bei 154,99 Dollar. Das war nur noch gut die Hälfte der 300 Dollar vom vergangenen Mittwoch. Die Zukunftsperspektiven dieser Branche haben mit der Realität nicht besonders viele Gemeinsamkeiten und die Zahl der medizinisch gerechtfertigten Anwendungen hält sich in sehr engen Grenzen.

Silber-Report vom 19. September 2018

Silber arbeitet beharrlich an seiner Bodenbildung und steht heute erstmals wieder deutlich über 390 Euro pro Kilo. Den tiefsten Wert erreichte es zu Beginn der Woche mit 388 Euro pro Kilo. Die Schmerzgrenze für alle Silber-Investoren ist längst überschritten worden, aber die Absicht hinter diesen Marktmanipulationen ist die Verdrängung der Anleger aus dem Silbermarkt. Wir befinden uns in einem weltweiten Währungskrieg und solche Veranstaltungen münden immer in eine Währungsreform. Das Schlimmste dürfte mittlerweile überstanden sein und mit 392 Euro pro Kilo geht Silber erstmals wieder in die gewünschte Richtung.

Die Marihuana-Aktie TILRAY steigt um 40%

Noch vor der Eröffnung der amerikanischen Börse stiegen die Aktien von Tilray heute um satte 40% an. Dieses Papier kostete heute im vorbörslichen Handel bereits stolze 218 Dollar. Die Marktkapitalisierung beträgt damit mehr als 20 Milliarden Dollar, d.h. jeder der 243 Mitarbeiter dieser Firma ist ungefähr 83 Millionen Dollar wert. Doch dieses Unternehmen machte erst 28 Millionen Dollar Umsatz. Beim Börsengang im Juli kostete die Aktie noch schlappe 17 Dollar und legte damit in knapp zwei Monaten um über 800% zu. Doch wie immer im Leben wachsen auch die Marihuana- und Cannabis-Bäume nicht in den Himmel. Denn spätestens, wenn die ersten Investoren aus ihrem Drogenrausch aufwachen und alles einmal richtig durchrechnen, wird eine große Katerstimmung folgen.

Wachablösung bei den Elektroautos durch Volkswagen und Co.

Während der Aktienkurs von Tesla nur noch die Richtung nach unten kennt, startet Volkswagen mit seiner neuen Initiative in Sachen Elektro-Mobilität gerade erst richtig durch. Tesla hatte bislang in Sachen Batterie-Technologie einen großen Vorsprung. In 40 Minuten lud der Tesla seine Batterien bis zu 80% auf und VW will das in 30 Minuten schaffen. Außerdem ist der Ansatz der Wolfsburger etwas marktkonformer, weil man jetzt endlich ein Elektroauto für die breite Masse im Alltag anbieten will. Es ist dann kein Zweitwagen mehr, sondern man will den Benziner oder Diesel ganz klar aus der Garage verdrängen. Man sollte sich deshalb kein fossil angetriebenes Fahrzeug mehr zulegen, selbst wenn die Benzinpreise demnächst absehbar noch einmal sinken werden.

Virtuelle Rundgänge in der Landwirtschaft

Eine Anwendung der virtuellen Rundgänge ist auch in der Landwirtschaft von Vorteil. Die Zuschauer können sich damit einen Überblick über die Viehhaltung etc. auf einem Bauernhof machen. Das ist insbesondere für die Darstellung der Arbeitsqualität in der Landwirtschaft sehr wichtig. Die Zuschauer können sich zu jeder Zeit über die Arbeitsabläufe informieren, ohne den Landwirt durch einen wirklichen Besuch auf dem Bauernhof zu stören. Wir erstellen solche virtuellen Rundgänge als HDTV-Video zur Integration in die Webseite. Die Kosten hängen vom gewünschten Aufwand ab. Ein standardisierter Rundgang mit einer Länge von bis zu 25 Minuten kostet 198 Euro zzgl. MwSt.

Neue Funktion bei Google My Business

In Google My Business gibt es eine neue Funktion, welche man unter der Rubrik „Beiträge“ findet. Wenn man zum Beispiel ein neues Foto online stellt, kann man unten im Anhang neuerdings neben den bisherigen Möglichkeiten auch noch direkt als Call-To-Action-Button auch noch seine Telefonnummer einfügen lassen. Es wird jedoch automatisch nur die bei Google My Business  bereits eingegebene Telefonnummer verwendet.

Virtual Reality benötigt noch mehr Inhalte

Wie immer mit neuen Technologien sollte man lieber Ideen entwickeln und umsetzen, als darüber schreiben. Wenn in der neuesten Bitkom-Umfrage schon neun von zehn Bundesbürgern von der Virtual Reality gehört haben, dann ist das ein sehr erfreuliches Zeichen. Die wichtigsten Anwendungen sind laut den Befragten Spiele und Reisen. Und damit sind wir auch schon beim Thema. Die Technologie ist reif und die Kosten sind im Bereich des Tourismus auch total überschaubar. Allein was fehlt ist die Investitionsbereitschaft der Verantwortlichen für Marketing und Werbung. Aus der Theorie werden niemals virtuelle Welten entstehen. Man muss auf diesem Gebiet nicht gleich mit den schwierigsten Übungen beginnen, sondern kann bereits auf das Altbewährte zurückgreifen. Es gibt nämlich bereits mehr Virtual-Reality-Beispiele als die meisten denken. Dieses Thema ist zumindest bei den Zuschauern längst angekommen, nur eben bei den Auftraggebern zum Beispiel im Tourismus, im Immobilienbereich und bei den Museen noch nicht. Dort nutzt man noch immer lieber Text und Bilder. Selbst ein ganz gewöhnliches Video käme in diesen Branchen schon einer Revolution gleich. Auf diese Weise wird sich Virtual Reality aber nie durchsetzen.

Schweizerische Nationalbank warnt die Besitzer von Immobilien vor Zinserhöhungen

Zinserhöhungen sind grundsätzlich kein neues Thema, weil die Federal Reserve in den USA bereits mehrere kleine Zinserhöhungen absolvierte und zwei weitere noch in diesem Jahr plant. Aufgrund der angekündigten Zinswende in der EU sieht sich wohl auch die Schweizer Nationalbank SNB bemüssigt, die hoch verschuldeten Besitzer von Immobilien in der Schweiz vorzuwarnen. Man hatte sich mit negativen Zinsen (d.h. man bekam für einen Kredit monatlich sogar noch etwas ausbezahlt, was mit der Tilgung verrechnet wurde) wie im Sommerschlussverkauf eine Billion Franken an Hypothekenschulden aufgehalst. Doch nun werden aus den negativen Zinsen absehbar sehr hohe positive Zinsen (um die Inflation zu bremsen) und dies wird die monatlichen Tilgungsraten erhöhen. Auch in der Schweiz wird der Immobilienmarkt deshalb bald vom Käufer- zum Verkäufermarkt mutieren und dies bedeutet eine deutliche Erhöhung der Marketingausgaben für die Immobilienmakler nicht nur in der Schweiz. Denn die Zinsen werden sich auch in allen anderen Ländern der Welt erhöhen, wenn sie dies nicht wie in der Türkei mit 17,55% in diesem Monat bereits der Fall war.