Schweizerische Nationalbank warnt die Besitzer von Immobilien vor Zinserhöhungen

Zinserhöhungen sind grundsätzlich kein neues Thema, weil die Federal Reserve in den USA bereits mehrere kleine Zinserhöhungen absolvierte und zwei weitere noch in diesem Jahr plant. Aufgrund der angekündigten Zinswende in der EU sieht sich wohl auch die Schweizer Nationalbank SNB bemüssigt, die hoch verschuldeten Besitzer von Immobilien in der Schweiz vorzuwarnen. Man hatte sich mit negativen Zinsen (d.h. man bekam für einen Kredit monatlich sogar noch etwas ausbezahlt, was mit der Tilgung verrechnet wurde) wie im Sommerschlussverkauf eine Billion Franken an Hypothekenschulden aufgehalst. Doch nun werden aus den negativen Zinsen absehbar sehr hohe positive Zinsen (um die Inflation zu bremsen) und dies wird die monatlichen Tilgungsraten erhöhen. Auch in der Schweiz wird der Immobilienmarkt deshalb bald vom Käufer- zum Verkäufermarkt mutieren und dies bedeutet eine deutliche Erhöhung der Marketingausgaben für die Immobilienmakler nicht nur in der Schweiz. Denn die Zinsen werden sich auch in allen anderen Ländern der Welt erhöhen, wenn sie dies nicht wie in der Türkei mit 17,55% in diesem Monat bereits der Fall war.

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