Virtual Reality benötigt noch mehr Inhalte

Wie immer mit neuen Technologien sollte man lieber Ideen entwickeln und umsetzen, als darüber schreiben. Wenn in der neuesten Bitkom-Umfrage schon neun von zehn Bundesbürgern von der Virtual Reality gehört haben, dann ist das ein sehr erfreuliches Zeichen. Die wichtigsten Anwendungen sind laut den Befragten Spiele und Reisen. Und damit sind wir auch schon beim Thema. Die Technologie ist reif und die Kosten sind im Bereich des Tourismus auch total überschaubar. Allein was fehlt ist die Investitionsbereitschaft der Verantwortlichen für Marketing und Werbung. Aus der Theorie werden niemals virtuelle Welten entstehen. Man muss auf diesem Gebiet nicht gleich mit den schwierigsten Übungen beginnen, sondern kann bereits auf das Altbewährte zurückgreifen. Es gibt nämlich bereits mehr Virtual-Reality-Beispiele als die meisten denken. Dieses Thema ist zumindest bei den Zuschauern längst angekommen, nur eben bei den Auftraggebern zum Beispiel im Tourismus, im Immobilienbereich und bei den Museen noch nicht. Dort nutzt man noch immer lieber Text und Bilder. Selbst ein ganz gewöhnliches Video käme in diesen Branchen schon einer Revolution gleich. Auf diese Weise wird sich Virtual Reality aber nie durchsetzen.

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