Privacy Policy 3 Jahre nach den olympischen Spielen in Brasilien haben sich die Schulden verdreifacht – AG News

3 Jahre nach den olympischen Spielen in Brasilien haben sich die Schulden verdreifacht

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Die Schulden des Veranstalters der olympischen Spiele in Rio de Janeiro von 2016 (Rio 2016) in Brasilien haben sich nach nur drei Jahren bereits verdreifacht. Das dürfte inzwischen auch ein neuer olympischer Rekord sein. Dies kann man zumindest der Sportnachrichten-Webseite Deadspin entnehmen, welche sich dieses Themas annahm. Im Dezember 2016 gab Rio 2016 noch einen Schuldenstand von 32 Millionen Dollar an, welcher sich in gut zwei Jahren auf 113 Millionen Dollar erhöht hatte. Sowohl das IOC als auch die brasilianische Regierung hatten bislang finanzielle Hilfen verweigert. Für das IOC wird das auch weiterhin Bestand haben, aber am brasilianischen Staat bleibt dieser Betrag irgendwann hängen. Das war schließlich von Anfang so beabsichtigt worden.

Normalerweise sollte Rio 2016 längst aufgelöst worden sein, weil es nach der Bezahlung der letzten Rechnung seine Existenzberechtigung verliert. Doch knapp ein Jahr vor den nächsten olympischen Spielen arbeiten noch immer 7 Leute bei Rio 2016 an ungefähr 600 Anzeigen wegen nicht bezahlter Rechnung von Lieferanten und Mitarbeitern. 258 Zivilklagen und 325 arbeitsrechtliche Klagen halten diese kleine Mannschaft noch immer auf Trab. Man schuldet die Begleichung von Rechnungen für Eventveranstalter an den olympischen Spielen und selbst das Nationale Olympische Komitee von Brasilien gehört zu den Gläubigern von Rio 2016.

Und damit es auch künftig wie gewohnt bei den olympischen Spielen der Raubwirtschaft weitergeht, hat auch schon der nächste Veranstalter der Olympiade in Tokio 2020 sein geplantes Budget im Vorfeld kräftig überzogen. Einige Städte auf der Welt verweigern sich deshalb bereits den olympischen Spielen in der Zukunft und die Vorstände einiger nationalen Sportverbände haben schon öffentlich bekundet, dass sie lieber mit Diktatoren als mit dem IOC verhandeln würden. Der frühere Bürgermeister von Rio de Janeiro Eduardo Paes hatte sogar geleugnet, dass es noch Außenstände von der letzten Olympiade gäbe. Rio 2016 verweist auf den Imageeffekt der Spiele und kann sich absolut sicher sein, dass der Steuerzahler wieder einmal die Zeche übernehmen wird. Die Sportstätten sind mittlerweile schon derart verkommen, dass sie nichts mehr wert sind, weil man sie nur einmal benötigte. Umwelt- und Klimaschutz sieht auch irgendwie anders aus.

Die olympischen Spiele huldigen letzten Ende nur den erfundenen Göttern der Machthabenden und sollten dringend abgeschafft werden. Sie sind ein Relikt der uralten Raubwirtschaft, welche sich gerade vor unseren Augen in Schutt und Asche auflöst.

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