Privacy Policy 40 % Arbeitslosigkeit in den USA – AG News

40 % Arbeitslosigkeit in den USA

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John Williams ist ein pensionierter Ökonom, welcher auf seine Webseite Shadowstats dot com die wahren wirtschaftlichen Zahlen veröffentlicht, wie man sie früher berechnete.

Er kommt aktuell auf eine Arbeitslosenquote von 40 % und eine Inflationsrate von 9 % in den USA. Und auch er kommt zu dem schlüssigen Ergebnis, dass das Finanzsystem komplett am Ende ist.

Am 26. März 2020 wurden zu Beginn des großen Feuerwerks mit gigantischen Hilfspaketen für die Superreichen in den USA auch insgeheim die Mindesteinlagen für die amerikanischen Banken auf 0 % gesenkt.

D.h. sie besitzen im aufziehenden Notfall in den nächsten Wochen gar keine Rücklagen mehr! Man hat also wirklich alles komplett verheizt und da ist überhaupt nichts mehr zu holen, wenn dieser Laden zusammenbricht.

Das nennt man die totale Raubwirtschaft!

Diese lockere Geldpolitik führte unter anderem auch zu ständig steigenden Börsenkursen nicht nur in den USA, sondern auch bei uns im DAX. Doch im Land der unbegrenzten Möglichkeiten erreichte diese jüngste Börsenmanie ganz neue Dimensionen.

So erreichte die Marktkapitalisierung von Hertz beinahe eine Milliarde Dollar, obwohl dieses Unternehmen bankrott ist und über keinerlei reale Werte mehr verfügt.

Jemand kaufte gestern die Hertz-Aktie für 84,75 Dollar und fand dann plötzlich keinen Käufer mehr. Das dürfte für ihn ziemlich schlecht ausgehen, weil dieser Boom bald vorbei ist.

Die Aktien von Hertz stiegen in den letzten 3 Tagen um 681 % an und seit der Firmeninsolvenz um 1450 %. Das ist der pure Irrsinn!

Doch mit der realen Wirtschaft in den USA und der ganzen restlichen Welt sieht es überhaupt nicht so toll aus.

Die Deutschen Exporte gingen im April 2020 um satte 31,1 % im Vergleich zum April 2019 zurück. Das ist ein historischer neuer Tiefpunkt, deshalb berichten heute auch nur ganz wenige Leitmedien darüber.

Die Importe gingen im gleichen Zeitraum um 21,6 % zum Vorjahresmonat zurück. Die deutschen Exporte betrugen im April noch 75,7 Milliarden Euro und die Importe 72,2 Milliarden Euro.

Der Exportüberschuss beträgt deshalb nur noch magere 3,5 Milliarden Euro und damit ist auch das Märchen vom Exportweltmeister endgültig Geschichte. Und vor hier aus ist es dann nur noch ein ganz kurzer Weg zum Handelsbilanzdefizit.

Dieses Ereignis könnte noch im laufenden Quartal eintreffen, weil noch die Monate Mai und Juni fehlen, welche ebenfalls nicht besonders gut liefen.

Und wohin dieser Weg führt, konnten wir am Beispiel der USA ziemlich genau sehen, welche früher auch einmal ein Exportweltmeister gewesen waren.

Wir befinden uns deshalb direkt an der Schwelle zu einem Zeitabschnitt, welcher sehr schwierig werden dürfte. Man sollte sich deshalb nicht zu sehr auf den 15. Juni und die angebliche Rückkehr zur Normalität freuen.

Es gibt sie nämlich schlicht und ergreifend überhaupt nicht mehr. Und das gilt nicht nur für Deutschland und Europa, sondern für die ganze Welt.

Ein kurzer Blick nach Indien kündet von ganz anderen Dingen, und zwar einer biblischen Heuschreckenplage, welche die Welt bislang noch nicht gesehen hat.

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