Einem Bericht der *New York Post* zufolge hat der langjährige UFO-Forscher Dennis Anderson tiefe Skepsis hinsichtlich der jüngsten Veröffentlichung von mehr als 160 ehemals als geheim eingestuften Akten durch das Pentagon geäußert.
Diese Akten betreffen UFOs und unidentifizierte anomale Phänomene (UAP).
Anderson bemängelt, dass diese Veröffentlichung weit hinter dem zurückbleibe, was wahre Transparenz ausmache.
Das Verteidigungsministerium machte die Dokumente und Videos am Freitag im Rahmen einer unter der aktuellen Regierung laufenden Initiative zur Freigabe geheimer Unterlagen öffentlich.
Das Material umfasst unerklärliche Aufnahmen von Apollo-Missionen, Einsätzen im Nahen Osten sowie weiteren Begegnungen.
Offizielle Stellen haben für künftige Veröffentlichungen weiteres, noch überzeugenderes Material in Aussicht gestellt und diesen Schritt als Bekenntnis zu mehr Offenheit gewertet.
Und das nach Jahrzehnten nur begrenzter Informationspreisgabe.
Anderson jedoch, der seit über sechs Jahrzehnten mysteriöse Sichtungen am Himmel untersucht, argumentiert, die Regierung gebe lediglich selektiv die harmlosesten Informationen frei, während sie tiefere Wahrheiten weiterhin zurückhalte.
Er verwies dabei auf seine eigenen Ermittlungen, darunter der „Arthur Kill Lights“-Vorfall aus dem Jahr 2001, bei dem zwischen New Jersey und Staten Island mehrere hell orangefarbene, ovale Objekte gesichtet wurden.
„Die Regierung wird niemals offenlegen, dass wir es hier mit einem unbekannten Phänomen zu tun haben, das wir weder kontrollieren noch gegen das wir uns verteidigen können“, erklärte Anderson gegenüber der *Post*.
Anderson ist der Ansicht, dass die Behörden zwar erkennen, dass „etwas Seltsames“ vor sich geht, ihnen jedoch das vollständige Verständnis für dessen wahre Natur fehlt.
Er vertritt die Auffassung, dass eine vollständige Offenbarung unwahrscheinlich bleibt, da die Gesellschaft schlichtweg noch nicht darauf vorbereitet sei, diese zu verarbeiten.
„Die Menschen werden einfach müde werden und dem Ganzen schließlich keine Beachtung mehr schenken“, fügte er hinzu.
Das ist sein Resümee aus 63 Jahren der Erforschung solcher Fälle.
Die Äußerungen des Experten erfolgen inmitten eines stark gestiegenen öffentlichen Interesses, das durch die Veröffentlichung der Akten ausgelöst wurde.
Diese enthalten zwar Infrarotbilder und Berichte über anomale Objekte, jedoch keinerlei definitive Beweise für außerirdisches Leben oder hochentwickelte Technologien.
Sowohl Kritiker als auch Enthusiasten fordern weiterhin eine lückenlose Offenheit, während Anderson davor warnt, dass eine nur kontrollierte Informationsfreigabe letztlich eher zu einer Ermüdung der Öffentlichkeit führen könnte als zu tatsächlicher Aufklärung.