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Aktiencrash in Sicht

Ein Experte des japanischen Finanzdienstleisters Nomura sagt eine Zinssenkung durch die FED von 0,5 % voraus. Dies wäre eine ziemlich dramatische Zinssenkung. Es würde nicht in den Kontext der Leitmedien passen, weil doch angeblich wirtschaftlich alles in Ordnung ist und könnte deshalb zu Verwirrungen bei den Roboterhändlern führen. Nachdem die Zinserhöhungen überraschend von der FED zu Jahresbeginn eingestellt wurden, rechne ich mit einer ähnlichen Entscheidung. Es würde sich dann um den offiziellen Auftakt zur großen Krise von 2019 handeln. Nützen wird es trotzdem nicht viel, weil die Zinskarte vollständig ausgereizt ist. Das auf Kryptowährungen spezialisierte Unternehmen von Mike Novogratz hat im letzten Jahr aufgrund der Einbrüche in diesem neuen Markt einen Verlust von 273 Millionen Dollar gemacht. Trotz einer gigantischen Geldspritze zu Beginn des Jahres in China, haben sich die faulen Kredite (Non Performing Loans oder NPL) so stark wie seit drei Jahren nicht mehr erhöht. Eigentlicher Zweck dieser Maßnahme war es, die chinesische Volkswirtschaft zu stimulieren, welches aber nicht gelang. Man kann deshalb davon ausgehen, dass der chinesische Bankensektor das ganze Geld aufsaugte und nichts mehr an die Unternehmen auslieh. Weil sich dieser Vorgang nur noch verstärken kann, lässt sich das System nicht mehr länger stabilisieren. In Argentinien konnte man das bereits ganz klar erkennen und deshalb war es eine Blaupause für das, was uns auch in Deutschland bzw. Europa noch bevorsteht.

In den USA erreichte der S&P 500 gestern wie zu erwarten doch noch seinen Rekordwert und hat damit nur noch wenige Tage Zeit bis zu seinem Absturz. Beim letzten Mal im Januar 2018 verhielt es sich genau gleich. Ähnlich sieht es auch bei den Wetten auf den Volatilitätsindex VIX aus. Auch sie haben dieses Mal eine neue Rekordhöhe erreicht und damit kann sich das wiederholen, was Ende Januar 2018 schon verheerende finanzielle Schäden bei den Investoren anrichtete. Das ist unglaublich aber wahr und würde sich auch beim nächsten Mal wieder genau gleich abspielen, wenn es ein nächstes Mal gäbe. Nach der bislang schlechtesten Woche des Jahres für die chinesischen Aktien fanden sie gestern noch halb bewusstlos keine neue Richtung. Der Sanghai Composite ging unter den Wert von 3.100 hinunter und durchbrach dabei seinen gleitenden 50-Tagesmittelwert von oben kommend. Das war kein gutes Zeichen und es fügt sich das eine zum anderen. In Europa hatten die spanischen Aktien nach den Wahlen vom Wochenende einen schlechten Start in die Woche, doch im späteren Verlauf des Tages griff wieder eine magische Fee ein und brachte bis zum Börsenschluss alles wieder in Ordnung. Zumindest wirtschaftlich gesehen leben wir in einer Art Telenovela, deren Ende unmittelbar bevorsteht. Mit dem US-Dollar ging es gestern langsam wieder nach unten und damit entspannte sich auch die Situation bei den Fremdwährungen der Schuldnerländer. Auch die Kryptowährungen benötigen dieses Mal wieder etwas länger für ihre Bodenbildung bei 168 Milliarden Dollar für den Gesamtmarkt. Dafür wird aber dieser Boden sehr stabil ausfallen. Die Kryptowährungen profitieren vom Verfall der Fiat-Währungen und werden wie 2017 noch ordentlich zulegen. Der Silberpreis ging auf 429 Euro pro Kilo zurück und der Goldpreis auf 1.284 Dollar pro Unze. Beide deuten weiterhin in Richtung Währungsreform. Der WTI-Ölpreis ging nur leicht auf 63,58 Dollar hinauf, aber an den Tankstellen kam es gestern in der Region zu neuen Höchstpreisen, obwohl die Osterferien beendet waren.

In Sri Lanka wurden die Burkas verboten, damit man sich damit nicht mehr vermummen kann. In Saudi-Arabien werden anscheinend neue Henker gesucht, welches sehr bedenklich ist. Die Zahl der Todesurteile nimmt bedauerlicherweise anscheinend aktuell deutlich zu, welches ein klarer Indikator für eine wachsende Opposition darstellt. Die NASA bereitet sich auf den Zusammenstoß mit einem Asteroiden zusammen, was diese Institutionen in den USA in Krisenzeiten in schöner Regelmäßigkeit zur Einschüchterung der Bevölkerung machen. In Frankreich steht im Sommer eine politische Wende bevor, weil der amtierende Präsident mit dem Rücken zur Wand steht. Macron hat in der Krise mit den Gelbwesten komplett versagt und deshalb ist seine Abdankung nur noch eine Frage der Zeit. Er ist der Handlanger der Bankiers und der Ausgang dieses Experiments war von vorneherein klar. Ähnlich sieht es auch mit dem Zentralbanksystem aus und die Betreiber wissen das auch. Weil probieren mitunter über das Studieren geht, wagen sie ihren letzten großen Wurf mit der Währungsreform, welcher misslingen wird. Denn auch im Herkunftsland des Zentralbanksystems (Großbritannien) gärt es mit der Bewegung der Extinction Rebellion ganz gewaltig. Im zweiten Halbjahr 2019 wird sich deshalb unsere bisherige Welt grundlegend verändern.

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