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Alexandria Ocasio-Cortez und Donald J. Trump haben viel gemeinsam

Sie glauben zumindest an die gleiche Geldtheorie, welche aber trotzdem völlig falsch ist. Nachdem sich die amerikanische Zentralbank FED schon seit 2014 zu einem Konsolidierungskurs entschieden hatte, wurde dieser an Weihnachten 2018 nicht zuletzt wegen der harschen Kritik von Donald Trump plötzlich wieder geändert. Im letzten Jahr hatten die Zentralbanken die Geldmenge langsam verringert, doch nach dem 24. Dezember wurde sie wieder deutlich erhöht. Sonst hätten wir im Januar oder Februar einen veritablen Börsenkrach zu sehen bekommen. Während die jüngste Abgeordnete im Repräsentantenhaus in Washington, Alexandria Ocasio-Cortez am liebsten alle amerikanischen Bildungseinrichtungen ihren Bürgern kostenlos anbieten würde, möchte Donald Trump weiterhin nur steigende Börsenkurse sowie niedrige Zinsen. Diese hatte er sogar direkt nach Weihnachten tatsächlich geschenkt bekommen, aber zu welchem Preis?

Nach dem Ausstieg aus dem letzten Goldstandard im Jahr 1971 durch Präsident Richard Nixon, ist der US-Dollar eine reine Fiat-Währung, d.h. sie ist durch nichts gedeckt. Wie eine solche Währung endet, können wir gerade in Venezuela, Argentinien, Simbabwe und der Türkei sehen. Man kann dieses Spiel mit dem Gelddrucken nicht unendlich lange fortführen, insbesondere wenn sich die Rahmenbedingungen nachhaltig verändert haben. In der Vergangenheit führte jede Erweiterung der Geldmenge automatisch zu einer wirtschaftlichen Stimulierung d.h. einem Wirtschaftswachstum. Beim Start einer neuen Fiat-Währung ist das daraus resultierende Wirtschaftswachstum noch am höchsten, weshalb es bei uns in Deutschland nach dem Zweiten Weltkrieg auch gleich von den deutschen Leitmedien als Wirtschaftswunder bezeichnet wurde. In Wirklichkeit ist es jedoch das größte Betrugssystem in der Geschichte der Menschheit, welches am Ende seines Lebenszyklus immer schlechter funktioniert und dann in sich zusammenfällt. Und an genau diesem Punkt befinden wir uns.

Die FED und auch die chinesische Zentralbank PBOC haben zu Jahresbeginn noch einmal kräftig ihre Schleusentore des wertlosen Geldes geöffnet. In China führte es aber lediglich dazu, dass die kollabierende Wirtschaft noch einmal über die Zeit des chinesischen Neujahrs hinweg gerettet werden konnte. In den USA und Europa stiegen die Börsenkurse noch einmal etwas an, aber die Wirtschaft konnte auch hier nicht mehr beflügelt werden. Wir haben es also mit einem letzten Aufbäumen der alten Währungen zu tun, welche spätestens im zweiten Halbjahr in ihre ultimative Problemzone geraten werden. Wir befinden uns deshalb am Anfang einer globalen Währungskrise, welche wie in Venezuela und dem Iran zu neuen Währungen führen wird. Ob es wie in diesen beiden Ländern eine Kryptowährung geben wird, ist noch nicht ganz sicher aber sehr wahrscheinlich.

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