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Amazon-Chef Jeff Bezos will zum Mond fliegen

Jeff Bezos von Amazon will am kommenden Donnerstag auf einer Pressekonferenz seine Weltraumpläne verkünden. Er will bis in 5 Jahren zum Mond fliegen können, hat aber noch keine entsprechende Rakete dafür. Acht Jahre nach dem letzten Flug eines Spaceshuttle im Jahr 2011 ist man wieder zur Idee der Weltraumkapseln zurückgekehrt und befindet sich damit wieder zurück in den fünfziger Jahren. Technologischer Fortschritt sieht für mich aber ganz anders aus. Auch Mitbewerber Elon Musk kann nicht überzeugen, aber immerhin versorgt er mit unbemannten Kapseln zumindest hin und wieder die internationale Raumstation ISS mit Proviant. Weitere Erfolge in der Raumfahrt kann er jedoch bis heute nicht nachweisen. Doch beide konnten sich nur auf der größten Welle der Geldmengenerweiterung der Menschheit durch die Zentralbanken nach oben schwemmen lassen. Doch die ist bald vorbei. Wir haben es deshalb nur mit Science Fiction Märchen zu tun, welche jeder Grundlage entbehren. Kein Mensch wird im nächsten Jahrzehnt die Erdanziehung verlassen und Elon Musk wird obendrein demnächst noch seine Firma verlieren.

Das US-Handelsbilanzdefizit mit China sank zur Freude von Donald Trump im März 2019 auf 20,75 Milliarden Dollar. Ein Wert, welcher seit dem März 2014 nicht mehr unterboten wurde und die Politik des Präsidenten rechtfertigt. Doch leider kam diese Kursänderung über 10 Jahre zu spät. Komplett durchgedreht sind scheinbar Bernie Sanders und Alexandra Ocasio-Cortez (in Deutschland vergleichbar mit Kevin Kühnert und Andrea Nahles), weil sie ihren nicht vorhandenen Wählern eine Deckelung der Verzinsung von Kreditkartenschulden auf maximal 15 % versprachen. Doch ähnlich wie bei uns, haben sie nicht die geringste Ahnung, wer die Zinsen eigentlich festlegt. Diese Befugnis liegt nicht etwa beim Staat, sondern bei dem privaten Kartell der Zentralbanken und die werden nichts daran ändern.

In China hielten die Verluste gestern an den Börsen weiter an und dies führte in dieser Woche bislang zu einem Verlust von 10 % beim Börsenindex ChiNext. Auch in Europa ging es an den Börsen unter Leitung der Franzosen tief in den Keller hinab. Sogar die unkaputtbare Deutsche Bank musste wieder ordentlich Federn lassen. In den USA erhielten die Aktienmärkte durch optimistische Tweets von Donald Trump etwas Rückenwind. Der Dow verblieb jedoch schon am zweiten Tag hintereinander unter seinem gleitenden 50-Tagesmittelwert und wenn es nicht bald eine Einigung mit den Chinesen gibt, sehen wir erstmals in einem Frühjahr einen Börsencrash. Schuld an dieser Misere ist in erster Linie der fehlende Nachschub an frischem Geld durch die Zentralbanken. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen stieg derweil auf einen neuen Höchstwert von 192 Milliarden Dollar in diesem Jahr an. Bald könnte wieder die Schwelle von 200 Milliarden Dollar erreicht werden. Der Bitcoin kostet heute 6.287 Dollar und steigt ebenfalls wieder in frühere Höhen hinauf. Es wird also nicht mehr allzu lange dauern, bis die nächste Welle der Euphorie wieder einsetzt. Der Silberpreis wurde gestern auf 423 Euro pro Kilo gedrückt und nur der Goldpreis konnte sich mit 1.284 Dollar pro Unze einigermaßen halten. Der WTI-Ölpreis stagniert weiterhin bei 62,08 Dollar pro Fass, zeigt jedoch noch keine Schwäche. Er könnte deshalb noch einmal ansteigen, bevor er im Zuge der Währungskrise kollabiert.

46 % aller Amerikaner nahmen in den letzten 30 Tagen ein Medikament ein. D.h. fast die Hälfte der Bevölkerung kommt ohne die Hilfe der Pharmaindustrie nicht mehr aus. Das ist der höchste prozentuale Anteil von Pharmakonsumenten auf der ganzen Welt. Fahrdienstanbieter Uber will mit einem Startpreis von 45 Dollar pro Aktie an die Börse gehen. Aber noch nie in der Wirtschaftsgeschichte ging ein derart verlustreiches Unternehmen auf das Börsenparkett. Das US-Finanzministerium beschuldigte gestern Vietnam der Währungsmanipulation. Dabei waren gerade sie es, welche den US-Dollar in Grund und Boden rammten. Sie sollten sich deshalb beim vietnamesischen Dong mit Kritik zurückhalten. In Oakland in der Nähe von San Francisco in Kalifornien gibt es anscheinend 7.700 gemeldete Straßenlöcher und das dafür bestimmte Geld wurde jetzt zweckentfremdet. Man verwendete es dafür, um die Stromversorgung in dieser Stadt aufrechtzuerhalten. Die Kommunen in den USA befinden sich also ähnlich wie in Deutschland in einer schwierigen finanziellen Lage. Zypern verurteilte die türkischen Öl- und Erdgasbohrungen in den Hoheitsgewässern vor seiner Insel und bat gleichzeitig die EU um Beistand. Darauf kann man wohl lange warten. Und das angeblich bargeldlose Schweden forderte kürzlich seine Bürger dazu auf, Banknoten für den Fall eines Cyberangriffs zu horten. Da behaupte mal einer, dass unsere hirnlosen Bürokraten keinen Humor besitzen. Aber vielleicht mangelt es ihnen auch nur am Verstand.

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