Privacy Policy Amazon steigt in den USA in das Immobiliengeschäft ein – AG News

Amazon steigt in den USA in das Immobiliengeschäft ein

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Am 24. Juli 2019: In den USA verbündete sich gestern der Onlinehändler Amazon mit dem amerikanischen Immobilienunternehmen Realogy, um den Immobilienmarkt in den USA zu beherrschen. Die Idee ist richtig, weil Amazon zum neuen Haus auch gleich noch das ganze Inventar verkaufen möchte. Ob dieses neue Geschäftsmodell auch in anderen Ländern wie Deutschland eingeführt wird, ist noch nicht bekannt. Die chinesische Kopie der amerikanischen Technologiebörse Nasdaq mit den Namen „Star Market“ bekam bereits am zweiten Tag ihrer Existenz die Nachteile eines ungeregelten Aktienmarkts zu spüren, weil einige gleich Kasse machen wollten und damit für die ersten Milliardenverluste unter den Großanlegern sorgten. Star Market wurde gegründet, um chinesische Großinvestoren im Land zu halten, damit sie nicht in den USA oder Hongkong ihr Geld verjubeln. In den ersten 5 Tagen ist diese Börse noch unreguliert, d.h. die Verluste können unbegrenzt ausfallen. Nach der ersten Woche sind es nur noch 20 %, aber das ist noch immer das Doppelte der Shanghai Stock Exchange. Damit es den Verlierern auch richtig weh tut, wurden viele Anleger mit zinsgünstigen Krediten aufgepumpt. Es handelte sich dabei exakt um 219,38 Milliarden Dollar für den ersten Börsentag. Das war ein ordentliches Spielgeld für dieses neue Casino und die Dummen sterben wirklich niemals aus. Deshalb investierte Microsoft auch 1 Milliarde Dollar in Elon Musks Open AI-Projekt und wird davon auch nichts mehr sehen. Die Zinsertragskurve der 10-jährigen US-Staatsanleihen war gestern zum Entsetzen der amerikanischen Zentralbank FED nicht mehr invertiert und sie musste deshalb Himmel und Hölle in Bewegung setzen, um dies umzukehren. Das dürfte jetzt zu einem ihrer größten Probleme werden. Ist diese Kurve nicht mehr invertiert, beginnt nämlich die Rezession.

Damit kommen wir zum kurzen Überblick über die Aktienmärkte:

Die chinesischen Aktien konnten sich gestern einigermaßen gut halten, auch wenn es am Star Market zu den ersten größeren Verlusten kam. In Europa zogen die Aktien sogar wieder etwas an, allen voran die deutschen Aktien. In den USA mag man es schon gar nicht mehr glauben, aber die US-Werte zogen aufgrund neuer Schlagzeilen zu einem niemals stattfindenden Handelsabkommen mit China erneut an. Der S&P überstieg wieder die Marke von 3.000 und konnte sich damit sehen lassen. Auch die Tech-Aktien in den USA befinden sich wieder auf ihren Höchstständen, welches sehr stark an die Krise von 1999 erinnert. Der ungesunde Abstand zwischen den US-Aktien und den US-Staatsanleihen ist weiterhin gefährlich groß. Und die Wetten der Börsianer auf eine Zinssenkung der FED sanken auf 17 % ab. Es könnte also durchaus sein, dass auch die FED ähnlich wie die EZB vorerst nur Sprüche klopft, weil sich alle Zentralbanken mit dem Rücken zur Wand befinden. Nur noch eine große Zinssenkung und das Kartenhaus wackelt ganz gefährlich.

Die Aktien der Deutschen Bank sanken gestern wieder deutlich, weil die Probleme nur in die Zeit nach der Sommerpause verschoben und nichts gelöst wurde. Auf diese Weise wurde in den letzten Jahrhunderten Krisenmanagement betrieben, weil man die Krisen nach Belieben steuert, um damit gutes Geld zu verdienen. Von den deutschen Leitmedien weitgehend unbeachtet wird die deutsche Wirtschaftsleistung immer schwächer und Deutschland gleitet damit immer tiefer in die Rezession hinein. Selbst die griechischen 10-jährigen Staatsanleihen sanken erstmals in ihrer Geschichte unter einen Zinssatz von 2 % ab. Zu Jahresbeginn lagen sie noch bei 4 %. Die Investoren sehen also keinerlei wirtschaftliche Risiken in Griechenland und dies entspricht nicht der Realität. Die Wirklichkeit ist unter anderem davon gekennzeichnet, dass die Zulassungszahlen von Tesla im zweiten Quartal 2019 in Kalifornien um 54 % sanken.

Am 25. Juli 2019: Weltweit wechseln scheinbar auf der Basis aktueller Marktforschungsdaten immer mehr Verwender von Mobilfunktelefon vom iPhone zu den android-basierten Smartphones. Das dürfte Apple gar nicht gefallen und mittelfristig zu einem sehr großen Problem werden.

Die schlechten Produktionszahlen in der Eurozone nähren die Spekulationen auf eine kräftige Zinssenkung der EZB, welche den Kurs des Euro sinken lassen würde und dann die deutschen Aktien beflügeln könnte. Denn sie würden von einem billigen Euro künftig am meisten profitieren. So oder ähnlich stellen es sich unsere führenden Theoretiker vor, doch die Praxis spielt bei diesen Gedankenspielen längst nicht mehr mit. Solche Maßnahmen funktionieren nur in einer wachsenden Weltwirtschaft und die gibt es längst nicht mehr. Doch zumindest die europäischen Bankaktien sanken daraufhin gestern schon einmal, weil sie unter Zinssenkungen ganz sicher leiden würden. Aber dazu wird es nicht mehr kommen und falls doch, dann fliegt uns der ganze Laden ganz schnell um die Ohren. Am kommenden Freitag ist es schon geschlagene 7 Jahre her, nachdem Mario Draghi sein „Whatever it takes“ zur Rettung des Euro in die Welt hinausposaunte. Doch außer diesem Spruch und einem kontinuierlichen wirtschaftlichen Rückgang in Europa ist nichts passiert. Sie können es ja im Selbstversuch einmal testen und ihrem Rasen zurufen, dass er gleich ganz fürchterlich abrasiert wird. Doch solange sie nicht mit ihrem Rasenmäher anrücken, wird sich nichts verändern. Mit Zinssenkungen und billigen Krediten wurde lediglich jedes kleine Haus in Europa verpfändet und im Herbst ist Zahltag. Das ist die knallharte Realität. Auf weitere Zinssenkungen kann man noch hundert Jahre warten.

Damit kommen zum immer kürzeren Überblick über die Aktienmärkte:

Die chinesischen Aktien legten gestern nur morgens zu und gaben am Nachmittag ihre Gewinne wieder zurück. In den USA trug nur der Dow wegen Boeing und Caterpillar ein rotes Vorzeichen. Der S&P 500 und die Nasdaq befinden sich noch immer auf ihren höchsten Niveaus, aber eben nur, weil man in diesem Monopoly-Spiel genügend Spielgeld an die Spieler verteilt hatte. Auch dies sollten sie im Selbstversuch einmal testen und anschließend mit dem gewonnenen Spielgeld zum Einkaufen gehen. Ohne eine entsprechende wirtschaftliche Deckung sind alle Dollars, Euros und Yuans nichts wert. Der Volatilitätsindex VIX stürzte auf den Wert 11 ab, d.h. die Börsianer haben nicht die geringste Ahnung, was ihnen im Herbst blüht. Es ist identisch mit dem, was Ihnen mit Spielgeld in einem Kaufhaus widerfahren würde. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen hängt bei 278 Milliarden Dollar weiterhin völlig in den Seilen und der Bitcoin kostet nur noch 10.098 Dollar. Der absolute Star seit 8 Tagen ist der Silberpreis mit 480 Euro pro Kilo und wenn er über die 500 Euro springt, sollte man sich auf einiges gefasst machen. Und der Goldpreis ging mit 1.431 Dollar pro Unze auch wieder leicht hinauf. Im nächsten Jahr wird er nördlich der 3.000 Dollar anzutreffen sein.

Nordkorea feuerte angeblich eine nicht identifizierte Rakete in Richtung Südkorea und wer so etwas heute noch glatt, der lag zu lange in der Sonne. Peking kündigte die Entsendung seiner Truppen nach Hongkong an, wenn die Demonstrationen nicht aufhören und das darf man glauben. Ob dies von Erfolg gekrönt sein wird, darf man bezweifeln, aber auch dieses rote Imperium schaufelt täglich sein eigenes Grab. Russland forderte bezeichnenderweise die Unabhängigkeit vom amerikanischen Finanzsystem und diese Veranstaltung wird gerade intensiv vorbereitet. Boris Johnson räumte in der Downing Street 10 in London gleich am ersten Tag nach der Übernahme seiner Amtsgeschäfte kräftig auf. Ob er das mit dem Austritt aus der EU ebenfalls so entschlossen anpacken wird, wage ich noch zu bezweifeln. In der Türkei kürzte die Zentralbank auf Geheiß Erdogans die Zinsen von 24 % auf 19,75 %. Das war in etwa so sinnvoll wie in der Schlüsselszene des Kinoklassikers „Spiel mir das Lied vom Tod“, wenn man mit der Schlinge um den Hals unter einem Torbogen auf dem Pferd stehend laut „hü“ sagen würde. Vor der Zinssenkung stürzte die türkische Lira zunächst ab und nach ihr wieder deutlich an. Trotzdem ist dies die sichere Fahrt ins Jenseits, weil man keine brennende Tankstelle mit noch mehr Benzin löschen kann.

Last but not least:

Jeffrey Epstein wurde beinahe bewusstlos nach einem angeblichen Selbstmordversuch in seiner Zelle aufgefunden. Er wird zunehmend zu einer Gefahr für seine Freunde in der Oberschicht und den Königshäusern. Deshalb wird er bald mit schicken Betonschuhen entsorgt.

Am 26. Juli 2019: Mario Draghi verschob gestern wieder einmal alles auf den September und kündigte wie immer nur großes an. Doch warum machte er es nicht schon gestern? Die Antwort ist ganz einfach: Weil nichts mehr kommt, außer einem ordentlichen Knall in Form eines Wirtschaftskrachs. Die europäischen Aktien und Staatsanleihen sanken bereits gestern hinan und nur der Kurs des Euro stieg an. Christine Lagarde ist nur die Insolvenzverwalterin der EZB, welche faktisch restlos pleite ist. Die Zentralbanken saugen nur den Wohlstand ihrer Länder ein und zum Schluss fackelt man sie ab. Das Ende der Fahnenstange ist bereits erreicht und weil Finanzkrisen immer im Herbst beginnen, müssen die letzten Wochen noch mit diesem Schmierentheater überbrückt werden.

Richtig großes Ungemach kündigt sich auch aus China an. Dort ist nach der Schieflage der Baosheng Bank im Mai 2019, bei welcher die Einleger 30 % ihrer Einlagen verloren, erstmals seit 20 Jahren wieder eine Bank verstaatlicht worden. Darüber wurde bei uns in Deutschland in den Leitmedien nichts berichtet. Nachdem sich die chinesischen Banken kürzlich untereinander fast nichts mehr liehen, hat es jetzt die nächste Bank erwischt. Es handelt sich dabei um die Bank of Jinzhou, welche auf einer Liste von Banken steht, welche alle noch nicht ihren Abschluss vom letzten Jahr (2018) vorgelegt hatten. Aus gutem Grund, denn es würde sich um äußerst gruselige Bilanzen handeln. Weil es auf dieser Liste noch weitere 20 Banken gibt, wird die chinesische Bankenkrise spätestens in zwei Monaten überall Schlagzeilen machen.

In der Schweiz verzinsen sich mittlerweile alle Schweizer Staatsanleihen bis zu einer Laufzeit von 50 Jahren negativ. Damit erhöhte sich die Gesamtschuldenlast mit negativer Verzinsung auf 13,7 Billionen Dollar. Auch dieses Spiel geht nicht ohne Ende weiter, weil sich hier der Hund in den eigenen Schwanz beißt und diesen sukzessive verspeist. Und wenn man diese Schuldenkurve der negativen Verzinsung mit dem Goldpreis vergleicht, dann verlaufen beide entsetzlich parallel. Wir befinden uns im Endspiel des Finanzsystems und nur auf den besten Plätzen wird man alles sehen können.

Mario Draghi zog gestern zwar die Zinsen für die zehnjährigen deutschen Bundesanleihen nach oben, unter dem Strich blieben am Tagesende davon nur 0,01 % übrig. Die chinesischen Aktien zogen gestern wieder an, vor allen Dingen die in der technologielastigen Chinext gelisteten Werte. Die kleinen Aktientitel waren gestern in den USA die großen Verlierer, nachdem sie tags zuvor wieder etwas an Boden gut machen konnten. Der S&P befand sich wieder unterhalb der 3.000er Marke und mit Tesla ging es 15 % in die Tiefe hinunter. Auch die Aktien von Boeing stürzten wie ihre Flugzeuge ab und selbst bei Facebook lief es nicht gut. Lediglich der Kurs des Fleischersatzes Beyond Meat wächst direkt in den Himmel hinein. Aber die Wetten auf eine gegenteilige Entwicklung sind ebenfalls beeindruckend. Der Volatilitätsindes VIX befand sich gestern zunächst noch auf dem Wert 11 und ging dann mit Mario Draghi auf die 13 hinauf. Auch er wird demnächst höhere Werte erklimmen und dabei die Wetten der Pensionsfonds der Baby Boomer in Rauch aufgehen lassen. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen liegt besinnungslos bei 42 Grad in der Hitze auf 270 Milliarden Dollar. Sein Anführer Bitcoin kostet nur noch 9.790 Dollar und auch hier ist es bald mit der Ruhe vorbei. Silber beruhigte sich mit 474 Euro pro Kilo und Gold mit 1.418 Dollar pro Unze. Der WTI-Ölpreis stagniert bei 56,21 Dollar pro Fass und die Spannungen am Golf waren wie immer nur eine Farce.

Last but not least:

Der amerikanische Finanzminister Steve Mnuchin besitzt anscheinend nicht nur in Bel Air eine Villa im Wert von 31 Millionen Dollar. Er lebt mit seiner Frau den amerikanischen Traum, während das Land den Bach hintergeht.

Zahlmeister in der EU sind die Deutschen relativ dicht gefolgt von den Briten und Hauptnutznießer ist Polen noch weit vor Griechenland. Falls die Briten in drei Monaten also austreten, muss jemand noch vor Weihnachten dafür finanziell einspringen.

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