Privacy Policy Nur wenige Tage nach der Wiederwahl beginnt Frankreich mit der digitalen ID – AG News

Nur wenige Tage nach der Wiederwahl beginnt Frankreich mit der digitalen ID

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Trotz eines offensichtlichen Widerstands innerhalb der Bevölkerung begann Frankreich wenige Tage nach der Wiederwahl von Emmanuel Macron mit der vierten Dosis von Covid-Injektionen für alle und führte eine App zur „digitalen Identitätssicherung“ ein.

Die Europäische Union („EU“) als Ganzes plant, irgendwann in diesem Jahr ihre digitale Identitätsanwendung einzuführen, damit die Menschen die „größere Flexibilität, welche ideal für das Leben nach der Pandemie“ ist, genießen können.

Nur zwei Tage nach seinem Sieg über Marine Le Pen brachte Macron ein neues Gesetz auf den Weg, das den Forderungen Brüssels entspricht.

Die Schaffung des „Digital Identity Guarantee Service“ („SGIN“), der es französischen Bürgern ermöglichen wird, eine digitale Identität zu bekommen, d.h. eine Karte gemäß dem European Digital Identity Package der EU-Kommission.

Andere Probleme haben wir inmitten der zweiten Weltwirtschaftskrise natürlich nicht.

Dieser Schritt erzürnte Florian Philippot den Chef von Les Patriotes.

Er rief die französischen Wähler auf, gegen die neue Gesetzgebung zu kämpfen.

Er schrieb:

„Kurz nach der Wahl kündigte die Regierung die Einführung eines digitalen Identitätsnachweises an!

Das Ziel: Man will die Kreditwürdigkeit nach chinesischer Art bewerten.

Ein Kontroll- und Überwachungsunternehmen!

Lasst uns diesen Antrag total ablehnen und mit allen Mitteln dagegen kämpfen!“

Macrons Wahlsieg hat massive Proteste ausgelöst.

Am vergangenen Mittwoch war Macron bei einem öffentlichen Auftritt mit Tomaten beworfen worden.

Zu allem Überfluss kursieren Gerüchte über einen Betrug bei den Präsidentschaftswahlen in der vergangenen Woche.

Letztes Jahr kündigte die französische Regierung eine Entscheidung an, ein fortschrittliches Wahlsystem zu schaffen, bei dem die Stimmzettel eine Woche vor dem Einsatz von Wahlmaschinen abgegeben werden.

Philippot kritisierte diese Entscheidung, die damals bereits Bedenken auslöste, sie könnte den Wahlbetrug sogar noch verstärken.

Wer glaubt denn noch daran, dass eine Regierung den Wahlvorgang sicherer machen wird?

Das ist so unwahrscheinlich wie ein veganer Kannibale in der Südsee.

In der Wahlnacht der französischen Präsidentschaftswahlen 2022 zeigte ein französischer Fernsehsender, France 2, einen dramatischen Rückgang der für Le Pen gezählten Stimmen.

Das erinnerte an die umstrittenen US-Präsidentschaftswahlen 2020, bei denen im Fernsehen ein Stimmenumschwung zu sehen war.

Um 21:10 Uhr hatte Le Pen noch 13.899.494 Stimmen.

Um 22:45 Uhr hatte Le Pen nur noch 11.558.051 Stimmen.

Dies sei auf „einen technischen Fehler zurückzuführen, der dann schnell behoben wurde“, sagte France 2 gegenüber Le Monde.

Anders als bei den US-Präsidentschaftswahlen 2020 „akzeptierten Emmanuel Macron und Marine Le Pen jedoch beide die Ergebnisse der französischen Präsidentschaftswahlen 2022“, schrieb Le Monde.

Das ist alles nur noch ein abgekartetes Spiel.

Am Dienstag, dem 26. April, unterzeichnete die französische Regierung ein Dekret, das die Schaffung des neuen SGIN-Systems erlaubt.

Das neue System ersetzt den vorherigen Versuch der Regierung im Jahr 2019, eine digitale Identität einzuführen.

Das als Alicem bezeichnete vorgeschlagene System erwies sich als umstritten und wurde schließlich aufgrund der Gegenreaktionen auf die Verwendung von Gesichtserkennung und Fingerabdrücken wieder verworfen.

Die neue digitale Identität erfasst zwar keine persönlichen Merkmale wie Fingerabdrücke, enthält aber Angaben wie Nachname, Vorname, Geburtsdatum, Foto, Postanschrift und E-Mail-Adresse.

Die SGIN-App solle das Zusammenfassen und Digitalisieren von Informationen aus biometrischen Ausweisen bei der Nutzung öffentlicher und privater Dienste erleichtern.

Es soll das Scannen der biometrischen Personalausweise von Franzosen erleichtern.

Das Smartphone-Programm ist noch freiwillig und wird nur für Personen mit dem neuesten französischen Personalausweis zugänglich sein.

Man benötigt ein modernes Smartphone, d.h. eines mit einem Near-Field-Communication-Chip („NFC“).

Der Regierungstext erklärt, dass die App „elektronische Zertifikate mit den einzigen Identitätsattributen erzeugen wird, deren Übermittlung an einen Dritten ihrer Wahl erforderlich ist.“

Sie legen Wert auf Datenschutz und würden immer nur die Informationen übermitteln, die für den jeweiligen Dienst erforderlich sind.

Selten so gelacht.

Ähnlich wie die im vergangenen Monat vorgestellte ID Austria soll auch die App die Behördengänge weiter digitalisieren.

Die Anbindung an öffentliche Dienste wie Krankenkasse, Steuern oder Post wäre einfacher, weil man sich dann digital ausweisen kann, ohne seine Daten eingeben zu müssen.

Ich kann mich nicht erinnern, jemals Probleme damit gehabt zu haben und deshalb ist dies auch nicht der wahre Grund.

Man kann Vergleiche zu den Authenticator-Apps von Google oder Microsoft ziehen.

Die SGIN-App werde in Übereinstimmung mit dem europäischen digitalen ID-Paket der EU-Kommission entwickelt, sagte die Regierung.

Es ist nicht klar, wie breit die Nutzung oder die Zwecke der digitalen Identitätsanwendung sein werden oder ob die Regierung versuchen wird, die Identitäts-App als Mittel zur sozialen Kontrolle einzusetzen.

Die französische Regierung hat jedoch zuvor zugegeben, dass die Verwendung eines Impfpasses tatsächlich eine verschleierte Form eines Impfauftrags war.

Er sollte es ungeimpften Menschen erschweren, in der Gesellschaft weiter mitmachen zu dürfen und die Menschen daher dem Willen der Regierung zu beugen.

Frankreich hat die Digitalisierung unter Macron in seiner ersten Amtszeit vorangetrieben.

Hausärzte und Bankfilialen schlossen scharenweise und wurden durch digitale Stationen ersetzt.

Wer keinen Internetzugang hat, der steht schon lange vor einem Dilemma, wenn es um Arzttermine oder ein Girokonto geht.

Jetzt sind sie mit der digitalen Identität konfrontiert.

Frankreichs Schritt hin zu einer zentralisierten digitalen Identität und der entsprechende Widerstand von Menschen, die sich mit einem Sozialkreditsystem nach chinesischem Vorbild befassen, ist ein Konflikt, der sich in vielen Ländern auf der ganzen Welt gerade verschärft.

Am Tag nach Macrons Wiederwahl startete die französische Presse übrigens eine Kampagne für zusätzliche Dosen von Covid-Injektionen.

Wer hätte das auch nur ansatzweise gedacht?

„Wir schließen nicht aus, dass zu Beginn des Schuljahres“, im September, „eine vierte Dosis für die gesamte Bevölkerung wiederholt werden muss“, wurde Professor Bruno Mégarbane zitiert.

Das wird zum Glück nicht der Fall sein.

Vielmehr wird die Bevölkerung bald ihre Peiniger impfen.

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