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Auch die zweite Weltwirtschaftskrise begann in Österreich

Am 19. Mai 2019: Das gesamte Wochenende stand unter dem Eindruck der Regierungskrise in Österreich und das war eine Woche vor der Europawahl natürlich gewollt. Diese Wahl wird einen erdrutschartigen Sieg der EU-Gegner (insbesondere in Großbritannien) hervorbringen und deshalb warnte man noch einmal vor den Rechtspopulisten. Das wird jedoch nichts bringen, aber das kapieren die auf einem verlorenen Posten befindlichen Bürokraten in Brüssel wieder einmal nicht. Vermutlich glauben sie wie die meisten Deutschen noch an blühende Landschaften, während bereits der Pleitegeier über dem EU-Währungsraum kreist. Inzwischen steht bereits fest, dass es im September zu Neuwahlen in Österreich kommen wird, doch bis dahin fließt noch viel Wasser die Donau hinunter. Wir haben es in der nächsten Woche mit einer sich rasch ausbreitenden zweiten Finanz- oder Weltwirtschaftskrise zu tun, welche jahrelang aufgestaut wurde und sich demnächst ihre Bahn brechen wird. Auch der Gesamtmarkt der Kryptowährungen befindet mit 247 Milliarden in Wartestellung. Der ganz große Ausbruch steht aber unmittelbar bevor. Der Bitcoin war kurzzeitig schon wieder über die 8.000 Dollar gesprungen, steht heute aber bei 7.909 Dollar beim Verfassen dieser Zeilen.

Am 20. Mai 2019: Zu einem zweiten Bombenanschlag innerhalb weniger Monate kam es gestern bei den ägyptischen Pyramiden. Der türkische Staatspräsident Erdogan bietet Präsident Trump weiterhin die Stirn und will den Kauf des russischen S-400-Waffensystems jetzt sogar noch beschleunigen. Er warnte noch einmal vor einer Einmischung des Westens in die wirtschaftlichen Angelegenheiten der Türkei und hat damit das System der Zentralbanken wie zahlreiche andere eben auch nicht richtig verstanden. Die aktuelle Wirtschaftskrise in der Türkei wurde durch die dortige Zentralbank verursacht, welche dem westlichen Kartell der Zentralbanken gehört und von diesem auch gesteuert wird. Erdogan hatte sich den Titel eines Volkswirts zuerkennen lassen, doch davon wird man nicht unbedingt schlauer. Das Mitglied der demokratischen Partei in den USA Bernie Sanders reiste in seiner Zeit als Bürgermeister von Burlington im Jahr 1988  nach Russland und pries bei seinem Aufenthalt nicht nur aus reiner Freundlichkeit das damalige sowjetische System. Er wollte seinerzeit eine Partnerstadt in Russland finden, aber das vorliegende Videomaterial wird ihm wohl im kommenden Wahlkampf einige Kopfschmerzen bereiten. In Bagdad wurde am Wochenende eine Katjuscha-Rakete auf die amerikanische Botschaft abgefeuert und hatte wohl das Ziel, die Spannungen zu erhöhen, knapp verfehlt. Es ist kein Krieg geplant, weil die USA ganz andere Probleme haben. Umweltaktivist Al Gore hatte scheinbar im Überschwang der Gefühle für das Jahr 2013 einen eisfreien Nordpol vorhergesagt, was augenscheinlich nicht erfolgte. Ebenfalls nie um einen dummen Spruch verlegen ist auch Jerome Powell von der amerikanischen Zentralbank FED, welcher in der angeblich niedrigen Inflation das größte Problem unserer Zeit sieht. Er glaubt offensichtlich bereits an die Lügen seines eigenen Systems und das ist gesundheitlich sehr bedenklich. Die Inflation ist in allen Lebensbereichen deutlich spürbar und das sollte er als eigentlicher Verursacher der Inflation besser wissen. Über eine Million Zuschauer fordern in den USA eine Neuauflage der aktuellen Staffel von „Games of Thrones“ mit besseren Drehbüchern. Doch weil das System in diesem Jahrzehnt in Hollywood die absolute Regie führte, wird das mit einer Neuverfilmung noch etwas dauern. Landmaschinenhersteller John Deere muss seine Produktionszahlen nach unten korrigieren, weil ihm die aktuelle Krise in der US-Landwirtschaft ordentlich die Bilanz verhagelt. Die Produktion von Traktoren wird sich im zweiten Halbjahr 2019 deshalb voraussichtlich um 20 % verringern. Eine derartige Krise gab es letztmals im Jahr 1980, als die zweite Ölkrise begann. Die Lager mit Sojabohnen der US-Farmer sind derzeit noch gut gefüllt, weil die Chinesen aufgrund des Handelskriegs nicht die üblichen Mengen kauften. Die Farmer mussten sich zur Überbrückung dieser Probleme hoch verschulden und haben im Moment kein Geld mehr für allfällige neue Traktoren. Aufgrund der noch andauernden Immobilienblase in der Bay Area im Raum San Francisco sind viele Amerikaner gezwungen, sich ein Boot zu kaufen und damit auf dem Wasser zu wohnen. Ein anderes Dach über dem Kopf können sie sich bei den übertriebenen Immobilienpreisen nicht leisten. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen bildet noch immer bei 247 Milliarden Dollar seinen Boden in luftiger Höhe aus. Der Bitcoin kostet noch 7.950 Dollar, wird aber nach den Europawahlen wieder einen kräftigen Satz machen. Die Edelmetalle stehen noch immer unter Druck: Silber bei 415 Euro pro Kilo und Gold mit 1275 Dollar pro Unze. Das sind noch immer die Anzeichen einer globalen Währungsreform im zweiten Halbjahr. Der WTI-Ölpreis tritt weiterhin mit 63,05 Dollar pro Fass auf der Stelle. Wir befinden uns direkt vor dem perfekten Sturm, welcher ab dem nächsten Wochenende ausbrechen wird. Dazu gehört auch die Deutsche Bank, deren Aktienkurs heute auf einen neuen Tiefpunkt mit 6,66 Euro (ausgerechnet diese unheilverkündende Zahl) sank.

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