Privacy Policy BMW fährt direkt in seine größte Krise hinein | AG News

BMW fährt direkt in seine größte Krise hinein

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Die Münchner überraschten heute ihre Anleger mit der Ankündigung, dass der Gewinn unter das Niveau des Vorjahres absinken werde. Wer anderes erwartet hatte, der lebte entweder auf einer einsamen Insel oder konsumierte ausschließlich unsere deutschen Leitmedien. Ähnlich wie alle anderen Automobilhersteller auch, sieht sich BMW einer weltweiten Absatzkrise gegenüber und will in der ungünstigsten Stunde seine Unternehmensgeschichte auch noch eine Umstellung seiner Produktion auf Elektroautos durchführen. Das ist ein Ding der Unmöglichkeit und es kann nur in die Hose gehen. Man machte vorsorglich schon einmal darauf aufmerksam, dass der Gewinn vor Steuern in diesem Jahr um 10 % geringer ausfallen werde. Aus diesem Grund werde man ein Sparprogramm einführen und parallel dazu einige Automodelle aussortieren, um die Belegschaft konstant halten zu können. Das sind alles fromme Wünsche zum Ausgleich einer kleinen bis mittleren Krise, aber nicht für die zweite Finanzkrise oder gar Weltwirtschaftskrise. Nach diesen Aussagen gingen die Aktien von BMW nicht ganz unberechtigt um 5,9 % in den Keller.

Bereits in der letzten Woche gab das Unternehmen zu, dass man sich in diesem Jahr vor großen Aufgaben stehe. Man müsse die Kosten für die Entwicklung von Elektrofahrzeugen und selbstfahrende Autos stemmen. Während die konsequente Umstellung auf Elektrofahrzeuge bereits eine Herkulesaufgabe darstellt, sind die selbstfahrenden Autos einfach nur reiner Irrsinn. Weder in Deutschland noch sonst irgendwo auf der Welt existieren hierfür die adäquaten Straßen. Auf unseren Buckelpisten kann auch das beste selbstfahrende System nur Schiffbruch erleiden. Das wird absehbar den Gewinn für einige Jahre nicht nur schmälern, sondern komplett eliminieren.

Das Unternehmen hatte scheinbar auch mit höheren Zöllen zu kämpfen, welche auf seine Fahrzeuge im Werk in South Carolina in den USA erhoben wurden, wenn diese nach China exportiert wurden. Außerdem macht man sich Sorgen über den niemals stattfindenden Austritt der Briten aus der EU und drohte wohl mehr in völliger geistiger Umnachtung mit der Verlagerung der Mini-Produktion aus Oxford  in ein anderes Land der EU. Wer soll das denn bezahlen? Das wäre nicht nur aus finanziellen Gründen das vorzeitige Ende des Mini. Außerdem erwägt Präsident Trump noch immer die Erhebung von Einfuhrzöllen für EU-Autos in die USA. Das könnte dann zur Verlagerung der deutschen Automobilproduktion nach Asien führen und das ist kein verfrühter Aprilscherz, sondern ein Blick in sichere Zukunft der Marke BMW.

Im europäischen Automobilmarkt schrumpfte BMW mit 2 %, nachdem dieser zum sechsten Mal in Folge zurückgegangen war. Die schärferen Abgasgesetze, die Währungsschwankungen und auch höhere Rohstoffkosten fraßen noch zusätzlich einen dreistelligen Millionenbetrag auf, welches in der jetzigen Situation ein weiteres Problem darstellt. Dennoch sieht man im größten Absatzmarkt für BMW in China in diesem Jahr ein Wachstum. Das ist einfach nur noch unglaublich!

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