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Verlag

Dies ist die neueste Abteilung, welche im Januar 2019 entstand. Während ich früher meine Bücher in klassischen Verlagen (Econ und Verlag Moderne Industrie) veröffentlichte, funktionierte diese Arbeitsteilung ab der Mitte des letzten Jahrzehnts nicht mehr. Selbst mit den Kontakten der bayerischen Akademie für Werbung (BAW) in München gelang es mir nicht mehr, mein sechstes Buch in einem klassischen Verlag zu publizieren. Ich ließ deshalb meine schriftstellerischen Aktivitäten ruhen und arbeitete erst wieder ab 2016 aktiv an einem neuen Buchprojekt, nachdem ich mich für die digitale Plattform von Kindle Direct Publishing (KDP) entschieden hatte. Schließlich sollte man nicht immer von der Digitalisierung nur sprechen und schreiben, sondern sie auch praktizieren. Das Produkt ist letztlich fast immer noch das gleiche, weil die Leser noch immer die auf Papier gedruckte Version bevorzugen. Aber sie wird nicht mehr wie früher auf Verdacht gedruckt, sondern nur noch auf Bestellung. Und wer kein Papier mehr möchte, der kann die Version als eBook kaufen.

Doch was sich in der Theorie sehr einfach anhört, das ist in der Praxis zumindest beim ersten Buch mitunter sehr erklärungsbedürftig und dadurch schwierig. Hinzu kommt auch der zusätzliche Arbeitsaufwand. Die Erstellung eines Buchmanuskripts ist an sich bereits sehr zeitaufwendig und mit der Produktion kommt noch ein weiterer Arbeitsaufwand hinzu. Deshalb muss man auch künftig nicht alles selbst machen, wenn man es auch delegieren kann. Und genau das biete ich hier in verschiedenen Teilschritten an, weil spätestens beim Thema Marketing selbst bei den überzeugten Selbstverlegern die Grenzen des eigenen Wissens erreicht werden. Ohne ein funktionierendes Marketingkonzept sollte man von solchen Projekten auch tunlichst die Finger lassen, wenn man es nicht nur zum Spaß an der Freude macht. Die Herstellung eines Buchs lässt sich in folgende Schritte aufteilen:

Am Anfang steht die Idee. Bevor etwas geschrieben werden kann, muss man zunächst einmal eine Idee haben, worüber man schreiben könnte. Im nächsten Schritt sollte man sich überlegen, ob man etwas von dieser Idee versteht und ob man sie überhaupt zu Papier bringen kann. Wenn man dies bejaht, geht es nachfolgend um die Zielgruppe oder auch Zielgruppen, welches die späteren Verkaufszahlen mitbestimmt. Sollte es bereits Konkurrenzprodukte geben, dann sollte man diese überprüfen d.h. lesen. Erst dann kann man fundiert darüber entscheiden, ob man es deutlich besser machen kann. Ist das Werk des Mitbewerbers bereits in die Jahre gekommen, dann könnte man auf seiner Welle schwimmen, wenn es nicht mehr verlegt wird. Besser ist es jedoch, wenn man noch unerschlossene Nischen findet und diese erfolgreich besetzt. Weil sich das weltweite Wissen täglich schnell vermehrt, kann man laufend neue interessante Themen ausfindig machen.

Hat man sich schließlich für ein Thema entschieden, dann sollte man es gleich auf Word beginnen und sich die Format-Vorlage von KDP herunterladen. Damit erspart man sich bei der späteren Formatierung etwas Arbeit und man sieht sein Buch von Anfang an. Beim Schreiben eines Buchmanuskriptes kommt es auch sehr auf eine Zeitplanung an. Das Leben eines Schriftstellers hört sich in TV-Serien wie “Castle” sehr toll an, aber wenn man es täglich den ganzen Tag machen müsste, wird es schnell ermüdend. Das können auch nur sehr wenige praktizieren. Deshalb ist es besser, sich regelmäßig für eine bestimmte Zeit dieser Arbeit zu widmen. Daraus entstehen über einen längeren Zeitraum hinweg und große Seiten zahlen.

Es empfiehlt sich ebenfalls von Anfang an die Verwendung eines Rechtschreibprogramms. Es gibt Programme, welche ein Lektorat fast überflüssig machen. Dies hängt aber auch in großem Maße von den eigenen Fähigkeiten ab. Wenn man zuvor nur wenig geschrieben hat, dann ist ein Lektor unerlässlich, aber für Fortgeschrittene ist das Rechtschreibprogramm ohne Lektorat ein adäquater Ersatz und der letzte Schliff. Man kann es bei Word als Plugin direkt einbauen und dann kann es das Projekt von Anbeginn an hautnah begleiten.

Nach dem Schreiben des eigentlichen Manuskriptes folgt mit der Formatierung der Word-Datei die nächste große Hürde. Hierbei wird man feststellen, dass man sich in Word überhaupt nicht auskennt, selbst wenn man es schon jahrelang nutzt. Auf Youtube findet man aber zumindest in englischer Sprache genügend hochwertige Tutorials für jedes Problem mit Word. Der spannendste Moment kommt schließlich mit dem Heraufladen der fertigen Datei bei KDP. Man sollte sich hierbei nicht wundern, wenn anschließend noch einmal Fehler angezeigt werden sollten. Entscheidend ist immer das eigene Rechtschreibprogramm. Wenn dieses ein grünes Licht gab, kann man die Kindle-Fehler ignorieren und diesen Teilschritt abschließen.

Die allerletzte große Hürde stellt abschließend die Gestaltung des Umschlags dar. Auch hierfür bietet KDP inzwischen eine ziemlich gute hausinterne Lösung an. Falls man selbst keine geniale Idee für eine Umschlaggestaltung hat und diese mit keinem adäquaten Designer umsetzen kann, dann sollte man das Angebot von Kindle nicht ausschlagen. Gerade bei einem Fachbuch kommt dem Umschlag nicht die gleiche Bedeutung wie bei einem Roman oder gar einem Bildband zu.

Bei der Herstellung eines Fach- und Sachbuches aus dem Bereich Betriebswirtschaft (Schwerpunkt Marketing und Werbung) und Volkswirtschaft unterstütze ich Sie sehr gerne.