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China macht den Spielverderber

Damit sind wir endgültig am Ende des aktuellen Kreditzyklus angekommen. Die Chinesen haben durchaus richtig erkannt, dass die durch das Corona-Virus verstärkten Wirtschaftsprobleme nicht mehr durch ihre Geldmaschine zu lösen sind. Man will deshalb die berühmten Austeritätsmaßnahmen einführen, welche bereits Griechenland zu einem Armenhaus gemacht haben.

Die aus dem letzten Loch pfeifende globale Konjunkturlokomotive China zieht jetzt also auch noch die Handbremse an und löst damit ziemlich rasch die zweite Weltwirtschaftskrise aus, welche Europa im nächsten Monat mit brachialer Gewalt treffen wird. Damit ist es inzwischen nicht mehr leicht vorhersehbar, ob zuerst das Virus oder die Wirtschaftskrise über uns hereinbrechen wird. Und das mit einer Arbeitslosenquote, welche diejenige aus den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts komplett in den Schatten stellen wird.

China hat erst viel zu spät die Gefahren des neuesten Corona-Virus erkannt und dann auch nicht sogleich gehandelt. Wir haben es dabei mit einem biologischen Kampfstoff zu tun, welcher aus einem Virenlabor in Wuhan stammt. Dieses Virus arbeitet effizienter als jeder Auftragskiller, welchen wir jemals in Hollywood-Filmen gesehen haben. Es greift beim ersten Mal das Herz an und bringt es beim zweiten Angriff rasch zum Stillstand. Ältere Menschen überleben nicht einmal den ersten Angriff dieses Virus.

Es wird deshalb auch in Europa und den USA zunächst das öffentliche Leben und damit auch die Wirtschaft zum Erliegen bringen. In China schaffte es dies in knapp 7 Wochen und deshalb könnte es Mitte März bei uns auch schon zum Ausfall gewohnter Annehmlichkeiten kommen. Ein Gegenmittel für dieses Virus wird es niemals geben, man sollte es deshalb tunlichst nicht einfangen. Auf die Veranstaltungen der kommenden Karnevalssaison sollte man deshalb großzügig verzichten.

Weil dies aber niemand außer mir machen wird, haben wir uns nach Aschermittwoch diese giftige Suppe wohl selbst eingebrockt. Wir haben damit die völlig identischen Fehler gemacht, wie die Chinesen zu Jahresbeginn. Man hätte diese Epidemie vermeiden können, aber dazu benötigt man eine freie Presse, welche wir jedoch nur im Untergrund des Internets haben.

Es war seit der letzten Finanzkrise von 2008/2009 leicht erkennbar, dass unser Finanzsystem die nächste große Krise nicht mehr überstehen wird. Im letzten Jahrzehnt gab es schon alle zwei Jahre hinter den Kulissen beinahe eine wirtschaftliche Katastrophe, welche man nur durch neue Schulden immer wieder vermeiden konnte.

Schon 2018 war aber klar, dass auch dieses Blatt inzwischen völlig ausgereizt war. Ich kalkulierte seitdem spätestens mit dem Jahr 2020, und zwar exakt am Ende des ersten Quartals mit einem Crash. Entweder hätte man spätestens Ende März 2020 eine Währungsreform durchführen müssen oder ein Zusammenbruch wäre sicher gewesen. Dies hing schlicht und ergreifend damit zusammen, dass die amerikanische Zentralbank FED ihre Bilanz nicht weiter ausdehnen konnte.

Jetzt kann man sich eine gefährliche Währungsreform schenken, welche dem einen oder anderen sicherlich übel aufgestoßen wäre. Die Schuld trägt jetzt voll und ganz das Corona-Virus und nicht etwa die Verschuldung der Zentralbanken. Es ist schon seltsam, dass dieses Virus so pünktlich ankam und sich seinen Weg bahnte.

Ob diese Rechnung letzten Endes wie geplant aufgehen wird, muss sich aber erst noch zeigen, weil sich noch sehr viele Unbekannte in dieser komplexen Formel verstecken. Mit diesem Ende unseres Finanzsystems hätte ich selbst niemals gerechnet, aber damit verhält es sich wie in spannenden Hollywood-Filmen, wenn in den letzten Minuten sich doch noch einmal das Blatt wendet und der angeblich Schuldige schließlich doch noch als unschuldig erweist.

Es liegt jetzt an jedem Einzelnen, was er daraus macht. Doch bleiben wir realistisch: Wer macht heute schon noch etwas aus seinem Leben. Die Mehrheit lässt sich verleiten und wandelt auf vorgegebenen Pfaden. Doch damit ist es vorbei. Wer jetzt nicht handelt, der wird behandelt. Deshalb wird diese Geschichte mit dem in China bereits als Teufels-Virus beschriebenen Hauptdarsteller für die Mehrheit der Bevölkerung kein Happy End haben.

Erst in der zehnten Woche der größten Gesundheitskatastrophe aller Zeiten kam man in China endlich auch darauf, das eigene Bargeld zu desinfizieren, weil auch es verseucht war. Ein unerwarteter und eigentlich sehr großer Vorteil des bargeldlosen Zahlens, welchen ich zerknirscht zugeben muss und den man heute schon in Deutschland beherzigen sollte.

Japan rutschte im vierten Quartal 2019 in Richtung einer Rezession mit den zweitschlechtesten Wirtschaftsdaten seit der ersten Finanzkrise. Zusammen mit dem Virus geht es dann im laufenden Quartal 2020 erst noch richtig in den Keller. Durch die koordinierte Planwirtschaft der globalen Zentralbanken befanden sich schlussendlich alle Länder der Welt am wirtschaftlichen Abgrund, welcher sie jetzt gierig verschlingt.

Großbritannien musste im letzten Quartal 2019 eine Rekordsumme an Gold verkaufen und auch dies spricht nicht gerade für den besten Zustand der Wirtschaft dieses Landes. Aber das war schon länger bekannt und deshalb musste der Brexit auch so zügig über die Bühne gehen. Helfen wird es angesichts der globalen wirtschaftlichen Konstellation aber auch nichts mehr.

Ein seltenes Schauspiel dieser Tage ist östlich des Hafens von Singapur zu beobachten, weil sich dort die größte Armada von Frachtschiffen in der Geschichte der Menschheit ansammelt, welche dort alle vor Anker liegen und den Welthandel zum Erliegen bringen. Der WTI-Ölpreis könnte schon bald bis auf 10 Dollar pro Fass absinken, welches Benzinpreise von unter 50 Cent zur Folge haben könnte. Aber trotzdem werden bei uns zu diesem Zeitpunkt die Tankstellen dann vollkommen leer sein.

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