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China wird unser weiteres Schicksal bestimmen

Für die Wirtschaftsgeschichte ist es wichtig festzuhalten, dass die Menschen heute Angst vor diversen möglichen Bedrohungen haben, aber kaum jemand an die sich permanent verschlechternde weltweite Wirtschaftslage denkt. Doch dies könnte sich ziemlich bald ändern.

In China sanken die Aktienkurse nur leicht ab, bevor sie kurz vor Börsenschluss von den Zentralbanken angehoben wurden. Doch der Schwung der letzten vier Monate ist komplett abhandengekommen. Die Zentralbanken können sicherlich noch einmal das Ruder herumreißen aber bei jedem drastischen Manöver können inzwischen an anderen Stellen die Märkte aufbrechen. Die Aktienimpulse aus China übertrugen sich auf die Börsen in Europa und führten gestern zu sinkenden Aktienkursen. Dies zog auch die zehnjährigen deutschen Staatsanleihen in ihren Bann, welche sich gestern wieder negativ verzinsten. In den USA ging es, ohne lange zu zögern gleich nach der Börseneröffnung mit den Aktienkursen fast senkrecht nach unten. Sie stiegen erst wieder etwas nach der Börseneröffnung in Europa an, welche von Gerüchten befeuert wurden, dass der chinesische Vizepräsident Liu an den Handelsgesprächen in Washington teilnehmen wird. Doch diese gute Stimmung hielt nicht sehr lange an, bis es zum zweiten Ausverkauf am amerikanischen Aktienmarkt kam. Dieser war nur noch von Aktienrückkäufern in diesem Jahr angetrieben worden. Damit das Gesamtbild an den amerikanischen Aktienmärkten etwas besser aussah, wurden kurz vor Börsenschluss die Kurse nach oben gezogen. Dennoch verlor der Dow gestern 648 Punkte und zusammen mit dem S&P 500 und der Nasdaq hatten alle drei gestern die höchste Punktanzahl seit dem letzten Jahr eingebüßt. Der Halbleiterindex SOX wurde sogar regelrecht abgeschlachtet. Aus den statistischen Prognosemodellen der Börsianer ergeben sich für die nächsten Tage keine frohen Botschaften. Diese Sache ist deshalb noch längst nicht ausgestanden und mit der Ankündigung eines Deals am kommenden Wochenende durch Donald Trump ist es auch nicht getan. Das Problem unserer Zeit besteht darin, dass man nicht immer nur reden kann. Das hat man seit fast 50 Jahren getan und jetzt ist die Zeit der Taten gekommen. Und das ist den wenigsten Verantwortlichen klar. Die Kryptowährungen stehen heute relativ stabil bei 185 Milliarden Dollar und der Bitcoin versucht bei 5.896 Dollar noch immer vergeblich die Grenze von 6.000 Dollar zu überspringen. Silber kostet heute 428 Euro pro Kilo und Gold 1.287 Dollar pro Unze. Unter normalen Umständen würden beide Edelmetalle längst nur noch eine Richtung kennen, und zwar die nach oben. Der WTI-Rohölpreis ist bei 60,74 Dollar pro Fass angekommen und wartet noch immer auf seinen nächsten Anstieg, welcher aber noch nicht sicher ist.

Die Aktien von Lyft fielen auch gestern weiterhin ab, weil die Gewinnaussichten weiterhin nicht besonders rosig ausfallen. Der bislang nachhaltige Kursanstieg des Bitcoin könnte wieder einmal den Chinesen zu verdanken sein, welche ihr Geld in Sicherheit bringen möchten. Heimlich hat man jedenfalls den Zugang der chinesischen Bevölkerung zu Dollars kürzlich wieder reduziert, indem man das Abheben von 5.000 Dollar von den heimischen Bankkonten auf 3.000 Dollar verringerte. US-Außenminister Mike Pompeo brüskierte gestern Bundeskanzlerin Angela Merkel, weil er einen Termin mit ihr in Berlin kurzfristig absagte. Der Grund hierfür war die angebliche Krise mit dem Iran, welche ihn in den Irak führte. China verfügt scheinbar über seinen dritten Flugzeugträger, doch das heißt noch lange nicht, dass er zum Einsatz kommen wird. Die ganze Kriegstreiberei ist nur ein großes Ablenkungsmanöver, weil man für einen Krieg sehr viel Geld benötigen würde, welches nicht mehr vorhanden ist. Im Mittleren Westen der USA kommt es gerade zu einer Pleitewelle werden von Farmern und auch ohne eine adäquate Lebensmittelversorgung lassen sich noch immer keine Feldzüge führen.

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