Privacy Policy Das Ende eines langen Wirtschaftszyklus – AG News

Das Ende eines langen Wirtschaftszyklus

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Wie hohl kann ein Loch denn eigentlich sein? Wir werden es wohl sehr bald erfahren und müssen deshalb an dieser Stelle keine philosophischen Gedanken zu Papier bringen. Ich halte es mehr mit der Praxis und bringe lieber aktuelle Beispiele für ganz hohle Nachrichten. Kaum noch zu überbieten war die Sache mit dem Raumschiff Enterprise. Schließlich vereidigte Donald Trump in der letzten Woche wirklich die Mitglieder seiner neuen Space Force Truppe, welche aber über kein einziges flugfähiges Raumschiff verfügt. Deshalb wird es auch niemals eine Space Force One für den Präsidenten geben. Zur Weltraumstation ISS müssen die Amerikaner auch weiterhin als Anhalter bei den Russen mitfliegen, welche ihrerseits noch immer die bewährte Technologie aus den fünfziger Jahren des letzten Jahrhunderts im Einsatz haben. Wer unter solchen Umständen eine Raumpatrouille gründet, wäre in früheren Zeiten wohl in einer geschlossenen Psychiatrie gelandet. Doch damit nicht genug. Seit mehreren Wochen befassen sich unsere Leitmedien auch noch täglich mit internen Auseinandersetzungen aus dem britischen Königshaus auf ihren inhaltslosen Titelseiten, welche früher nur in den Boulevardmedien verarbeitet wurden. Als gäbe es im Moment nichts Wichtigeres zu berichten.

Heute trumpft man auch noch mit dem Erfolg einer Konferenz in Berlin über Libyen auf. Dabei war der entscheidende wichtige Mann aus Libyen bei diesem Treffen überhaupt nicht anwesend. General Haftar stoppte deshalb die kompletten libyschen Ölexporte, um seine Macht in diesem Land zu demonstrieren. Doch davon lesen wir nur in einigen wenigen alternativen Medien. Und dieses mickrige Sammelsurium war heute für unsere Leitmedien das wichtigste vom Tage. Richtig lustig wurde es erst heute Nachmittag, als die Werbezeitschrift Horizont vom Erfolg des neuen Spiegel-Auftritts im Internet berichtete. Aus Spiegel-Online wurde wieder „Der Spiegel“ und im umgestalteten Newsletter stehen jetzt seit 2 Wochen keine echten Neuigkeiten mehr drin. Sehen heute inzwischen alle Erfolge so aus? Dann heißt es nur noch gute Nacht Deutschland!

Interessant ist in diesem Zusammenhang die Analogie mit dem römischen Reich. Dort dauerte es vom Aufstieg bis zum Untergang des weströmischen Reichs zwar beinahe 1.000 Jahre und bis zum völligen Untergang in Konstantinopel noch einmal fast um weitere tausend Jahre. Aber auch dort übernahmen die Leitmedien gleich nach den ersten Zerfallserscheinungen eine führende Rolle zur Steuerung der Massen. Mit der Neuauflage dieses römischen Klassikers durch die USA ab 1776 ging dies alles etwas schneller über die Bühne. Der Zerfallsprozess begann bereits in der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts durch den Aufstieg der kapitalistischen Räuber namens Carnegie und Rockefeller, welche zunächst die wirtschaftliche Macht eroberten und mit dem daraus resultierenden Geld 1913 auch noch die politische Macht an sich rissen. Denn durch die Gründung der amerikanischen Zentralbank Federal Reserve, finanzierten sie den gesamten Machtapparat. Am gleichen Stichtag wurde übrigens in den USA die Einkommensteuer eingeführt, weil die Gewinne der privaten Zentralbank FED künftig von den Oligarchen kassiert wurden und der amerikanische Staat dann nicht mehr genügend Geld zur Verfügung gehabt hätte. Würde der Staat nämlich eine Zentralbank zum Wohl des Staates betreiben, dann wäre die Steuerbelastung in allen Ländern der Welt viel niedriger. Im Idealfall gäbe es dann sogar überhaupt keine Steuern mehr, doch das würde ganz intelligente und integre Staatsführer erfordern. Doch dies ist nur ein kleiner Exkurs in eine ganz andere Richtung.

Wir befinden uns erkennbar am Ende eines von den Zentralbanken ausgelösten Kreditzyklus und warten in diesen Tagen eigentlich nur noch auf das Versagen der letzten Mechanismen dieses Finanzsystems. Beim Römischen Reich begannen die Zerfallserscheinungen auch in etwa zur Mitte des Weströmischen Reichs, also um das Jahr der Geburt von Jesus Christus herum. Überträgt man dies auf die eigentliche Gründung der USA im Jahr 1789 (und nicht wie falsch überliefert wird im Jahr 1776), dann wäre spätestens 2021 der Ofen aus. Roland Tichy schreibt heute bemerkenswerterweise etwas nebulös im Focus von einer Währungsreform in den USA, welche in der Tat ansteht. Doch mit dem US-Dollar würden automatisch auch alle anderen Währungen verschwinden. Das Problem ist lediglich das, dass keiner die Reißleine ziehen möchte, weil es das Letzte wäre, was er noch erleben würde. Und schon gar nicht in diesem Wahljahr in den USA. Doch nach der nächsten Wahl steht eine Währungsreform wie 1933 nach der Wahl von Franklin D. Roosevelt garantiert an. Bis dahin geht es an den Börsen in den USA mit neuen Kursrekorden weiter, man sollte dabei aber nicht übersehen, dass es im Gegensatz zum Weltraum hier unten immer eine Decke gibt, an welcher man zerschellen könnte. Und die Leitmedien sagen uns im Moment ganz deutlich zwischen ihren Zeilen, dass akute Gefahr im Verzug ist. Das Finanzsystem kommt gerade für alle erkennbar und ziemlich rasch zu einem ungewollten Stillstand.

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