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Das Endspiel um das Finanzsystem

Das Endspiel um das Finanzsystem hatte bereits in der Nacht vom Sonntag auf den Montag begonnen. Es wird in dieser Woche noch entschieden werden, weil die Zentralbanken ihr Pulver weitgehend verschossen haben.

In der ersten Finanzkrise summierten sich die Margin Calls (Nachschusspflicht) auf 6 Billionen Dollar und in der jetzigen zweiten Finanzkrise auf 12 Billionen Dollar. Diese Summe ist absehbar nicht mehr zu stemmen.

Die amerikanische Zentralbank FED hatte in der letzten Nacht zunächst den Leitzins auf 0 % gesenkt und dann auch noch ein neues Quantitative Easing in der fünften Auflage mit 700 Milliarden Dollar verkündet.

Das Problem hierbei ist lediglich das, dass Quantitative Easing oder kurz QE in einem schrumpfenden wirtschaftlichen Umfeld nur die Inflation anheizt.

Deshalb nützte das wieder einmal alles nichts und nach dem Rohrkrepierer “Bazooka” aus der letzten Woche hat sie innerhalb kürzester Zeit zwei Eigentore geschossen. Sie hat jetzt also nur noch den goldenen Schuss auf Lager.

Doch auch dieser wird ihr nicht mehr gelingen, weil es wie bereits mehrfach beschrieben gar nicht mehr möglich ist. Vielmehr handelt es sich bei diesen Aktionen nur noch um PR, weil alle Beteiligten den Ausgang sehr genau kennen.

Man will in wenigen Tagen nur sagen wollen, dass man wie immer alles versucht hätte, doch die große Krise wäre einfach stärker gewesen. Deshalb täte es ihnen unendlich leid, dass man die Bürger zur Rechenschaft ziehen müsse.

Dann gäbe es ein neues Währungssystem und die Armut in der Bevölkerung würde gerade für diejenigen rapide ansteigen, welche das Corona-Virus überleben werden. Das sind natürlich grandiose Zukunftsperspektiven.

Die Aktie der Deutschen Bank sackte heute bis auf desaströse 4,50 Euro ab. Jede andere Aktiengesellschaft wäre längst aus dem Handel gezogen worden, doch ein Bank-Zombie darf wohl selbst mit einem bald negativen Aktienkurs weitermachen.

Auch Neuseeland senkte in der letzten Nacht noch vor der FED die Zinsen um 0,75 % auf 0,25 %. Doch Zinssenkungen funktionieren in einer schrumpfenden Wirtschaft nicht mehr.

Die Zentralbanken können deshalb die Zinsen senken, wie sie wollen. Es bringt überhaupt nichts mehr ein. Jenseits der 2 % im negativen Bereich bricht dann schließlich der ganze Laden rasch in sich zusammen.

Wladimir Putin hat das Thema Blitzkrieg ganz offensichtlich in der Schule auf Anhieb richtig verstanden.

Innerhalb einer Woche sprengte er das Ölkartell OPEC in die Luft, schoss das Königreich Saudi-Arabien in Brand, weil deren Börsengigant Aramco 500 Milliarden Dollar an Börsenwert im Rekordtempo verlor und brachte das US-Finanzsystem in die Nähe des gähnenden Abgrunds.

Die US-Börsen mussten heute kurz nach der Eröffnung gleich wieder für 15 Minuten schließen und es nicht ausgeschlossen, dass sie im Lauf der Woche für längere Zeit schließen werden.

Dann käme es zu Bank Holidays oder Bankschließungen und der US-Dollar wäre eine Angelegenheit für die neuesten Bücher der Wirtschaftsgeschichte.

Weil alle anderen globalen Währungen jedoch auf ihm basieren, muss ich nicht weiter ausführen, dass dies auch ernsthafte Konsequenzen für uns nach sich ziehen wird.

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