Privacy Policy Das Finanzsystem hört das Lied vom Tod | AG News

Das Finanzsystem hört das Lied vom Tod

Vielleicht kennen Sie noch die berühmte Szene aus dem Western von Sergio Leone mit dem Titel “Spiel mir das Lied vom Tod”. Man sieht dabei einen Mann mit einer Schlinge um den Hals, welche am Torbogen befestigt ist und ihn erhängt, falls das Pferd das Weite sucht.

Ich bringe hier auf dem obigen Foto die Fortsetzung dieser Filmszene, weil das Pferd dort sicherlich nicht ewig stehen bleiben konnte. Der Sattel ist jetzt leer und im Torbogen hängt stellvertretend unser bisheriges Finanzsystem.

Am Ende eines raubwirtschaftlich organisierten Finanzsystems wie dem unsrigen steht immer als Ergebnis eine Vermögensanhäufung in den Händen einiger wenigen. Denn durch die aktuelle Spendierfreudigkeit der Zentralbanken mit ihrem bald völlig wertlosen Spielgeld beschleunigt sich dieser Konzentrationsprozess gerade noch einmal sehr erheblich.

Theoretisch würde am Ende dieses Vorgangs einer Person alles gehören, was inzwischen schon sehr viele Menschen befürchten, doch dieser Zustand würde nur ein paar Sekunden andauern, weil diese Person es nicht sehr lange im Haifischbecken der Raubwirtschaft überleben würde.

Dieser extreme Punkt der Vermögensansammlung wird also nicht erreicht, weil das Finanzsystem zuvor immer unstabiler wird und dabei zerbricht. Ähnlich instabil ist der Beginn eines Finanzsystems, an welchem zumindest theoretisch alle gleich viel besitzen müssten.

Aber auch dieser Zustand würde nur wenige Sekunden andauern, weil dann schon wieder ein Mensch den anderen beklaut hätte und dann mehr als alle anderen besitzen würde.

Man kann diesen Anfangszustand als realen Kommunismus bezeichnen, doch wie man hiermit sehr einfach beweisen kann, hat es ihn überhaupt noch nie gegeben und das wird auch weiterhin so bleiben. Zumindest so lange es unsere Spezies noch geben sollte.

Was gibt es sonst noch an diesem historischen Montagmorgen zu berichten?

Neuseeland begab sich in eine vollständige Quarantäne und deshalb durfte die dortige Zentralbank ein Quantitative Easing für diesen Notfall durchführen, welches auch dieses Land bald finanziell ruinieren dürfte. Das lässt sich unter Quarantäne-Bedingungen einfach besser machen, weil dann der Widerstand seitens der Bevökerung bedeutend geringer ist.

In China ist die lange befürchtete Immobilienblase im Gefolge des Corona-Virus endlich geplatzt und das wird auch dieses Land ganz rasch an den wirtschaftlichen Abgrund heranführen.

Selbst die Deutsche Bank hat inzwischen erkannt, dass das Helikopter-Geld und die Spendierfreudigkeit der Regierungen zu nichts anderem führen wird, als einer ordentlichen Hyperinflation. Die Unternehmen produzieren schließlich immer weniger Produkte und Dienstleistungen, welches bei einer schnell wachsenden Geldmenge den vorgenannten Effekt nicht nur theoretisch, sondern auch praktisch auslöst.

In den USA brach schon nach wenigen Wochen mit dem Corona-Virus das gesamte Gesundheitssystem zusammen und bei uns wird es auch nicht anders ablaufen. Falls wir Glück haben, dann in dieser Woche noch alles im Lot, aber das war dann die letzte normale Woche.

Die Metropole Los Angeles sieht nach dem Ausgehverbot mittlerweile wie eine Geisterstadt in den Filmen aus ihrem Stadtteil Hollywood aus. Das wird die Zahl der Wiederholungen in unserem Fernsehprogramm in wenigen Monaten drastisch ansteigen lassen. Aber das ist noch unser kleinstes Problem.

Der WTI-Ölpreis beträgt heute 22,44 Dollar pro Fass und das bedeutet, dass keines der Förderländer damit noch richtig gutes Geld verdienen kann. Inzwischen sprechen die ersten Komiker dieser Szene schon von einem negativen Ölpreis, welchen ich gerne noch in der Praxis sehen würde. Doch dazu wird es nicht mehr kommen!

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