Privacy Policy Das Krisenbarometer in der 13. Kalenderwoche – AG News

Das Krisenbarometer in der 13. Kalenderwoche

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In dieser Woche überschattete die sich in der Türkei seit dem letzten Sommer ausbreitende Währungskrise alle anderen wirtschaftlichen Ereignisse. Man wollte kurz vor der Wahl am kommenden Wochenende die türkische Währung Lira künstlich aufwerten, um damit ein paar Stimmen einzufangen. Doch dieser Versuch scheiterte dermaßen kläglich, dass selbst Experten geschockt waren. Es ist deshalb damit zu rechnen, dass sich diese Währungskrise dramatisch verschlechtern und andere Länder anstecken wird. Der Internationale Währungsfonds IWF warnte gestern bereits davor, dass er eine sich ausweitende Währungskrise nicht mehr eindämmen kann. Wir haben es jetzt mit einer Theateraufführung zu tun, welche spätestens im zweiten Halbjahr zu einer oder mehreren Währungsreformen führen wird. Die Finanzminister haben bereits Anfang Dezember 2018 heimlich eine Währungsreform für den Euro beschlossen. Dies war eigentlich seit 2014 notwendig geworden, aber man wusste um die Brisanz einer solchen Maßnahme. Damals hatte man noch mehr Handlungsfreiheit und jetzt ist es noch die einzige Fluchtrichtung. Ob das jedoch reibungslos über die Bühne gehen wird, darf man bezweifeln. Wenn der Bevölkerung der Wohlstand weggenommen wird, dürfte der Griff zur Mistgabel wie in Frankreich nicht mehr weit entfernt sein.

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