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Das Krisenbarometer in der 15. Kalenderwoche

China hat im März schon wieder eine Rekordmenge an frischem Geld in seine Märkte gepumpt, nachdem die Chinesen bereits im Januar die Welt vor dem Absturz gerettet hatten. Während die Geldspritze vom Januar noch die Börsen weltweit beflügelten, konnte die jüngste Injektion nicht einmal mehr den heimischen Börsenmarkt bei Laune halten. Dieses geldpolitische Messer (eigentlich ist es aber ein Betrugsmodell) ist inzwischen einfach völlig stumpf geworden. Bereits im Jahr 2011 hätte eine gewaltige Weltwirtschaftskrise wieder alles aufräumen sollen und dies wollte man durch solche Aktionen bislang verhindern, weil es zur Abschaffung einiger Zentralbanken geführt hätte. Seit einigen Jahrzehnten hat man durch das Falschgeld der Zentralbanken eine Zombie-Ökonomie betrieben, welche sich jetzt in ihren letzten Zügen befindet.

Das Geschrei früherer Krisenzeiten ist einer trügerischen Stille gewichen, weil man selbst nicht mehr genau weiß, was man noch tun könnte, um seine bisherige Macht zu sichern. Erstaunlich viele Galionsfiguren bringen und brachten sich in eine vermeintliche Sicherheit, indem sie ihre Ämter aufgaben. Auch der Chef der europäischen Zentralbank EZB gibt im Herbst seinen Posten auf, weil die EZB hoffnungslos überschuldet ist. Man versuchte vergeblich das globale Zentralbanksystem über die Runden zu bringen und förderte damit lediglich seinen Untergang. Der alte Trick mit dem Scheingeld funktioniert nur zu Beginn eines Kreditzyklus für alle Beteiligten wunderbar. An seinem Ende kann man zwar sehr viel ausprobieren, aber bislang hat sich in den letzten 400 Jahren noch keiner dieser Zentralbankiers selbst aus der hausgemachten Krise am Schopf herausziehen können. Damit prahlte bislang nur der Freiherr von Münchhausen und auch er blieb einen Beweis bis heute schuldig.

Ganz offenkundig hatte man bereits im Jahr 2017 die verfahrene Situation zu spät erkannt und mit Basel III den letzten Versuch zur Rettung des Zentralbanksystems in Form einer globalen Währungsreform in die Wege geleitet. Die erste Stufe dieser Währungsreform trat am 29. März 2019 in Kraft, indem man Gold wieder zu einer erstklassigen Sicherheit für die Banken machte. Bislang hatten sich die Banken mit Euros und Staatsanleihen abgesichert, d.h. also mit überhaupt nichts. Seit über zwei Wochen sichern sie sich erstmals wieder mit Gold ab, d.h. der Euro und die Bundesanleihen sind absehbar nicht mehr das wert, was auf ihnen drauf steht. Außerdem schweigt man sich weiterhin über die Fusion der Deutschen Bank und der Commerzbank beharrlich aus. Beides sind echte Zombies und in den ganzen Zombie-Filmen aus Hollywood in den letzten Jahren sah man auch noch nie eine Hochzeit unter Zombies. Aus gutem Grund, denn auch eine Verknüpfung der Titanic mit der Hindenburg (Zeppelin) würde nichts ergeben, welches man zur sicheren Reise in den Osterurlaub empfehlen könnte.

Wir leben im Transsylvanien der Zentralbanken und diese dürsten nach Blut, wie Graf Dracula nach einem Entzug von über 500 Jahren. Die Zentralbanken benötigen frische Vermögenswerte, um ihre gigantischen Schulden begleichen zu können. Nur darum geht es beim Zusammenschluss zweier völlig blanker Banken. Und weil der Staat mit seinen sprudelnden Schulden ebenfalls kurz vor der Insolvenz steht, werden die Deutschen demnächst kräftig zur Kasse gebeten werden.

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