Privacy Policy Das letzte Gefecht der Federal Reserve – AG News

Das letzte Gefecht der Federal Reserve

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In der Nacht vom 15. und 16. Dezember könnte es zur zweiten Repocalypse am Repo-Markt in den USA kommen, weil dann wie am 15. September wieder die Steuerzahlungen in den USA anstehen und Geld zum Fiskus wandert, welches die Banken für ihre Rücklagen zum Jahresende dringend benötigen würden. Die amerikanische Zentralbank FED hat deshalb vorgestern erst einmal nichts mehr an den Zinsen verändert, weil man für das letzte Duell wohl noch alle verfügbare Munition bereithalten will. Außerdem kommt es zu diesem Zeitpunkt absehbar zur endgültigen Absage des Handelsabkommens mit China, weil man gestern mit der Ankündigung der Phase 1 wieder einmal nur die US-Börsenmärkte in luftiger Höhe halten wollte. Die Chinesen haben sich seltsamerweise bis heute noch nicht zu dieser angeblichen Einigung geäußert. Ferner wurde der Inhalt dieses Vorvertrags nicht veröffentlicht und auch eine öffentliche Unterzeichnung wurde überhaupt nicht geplant. Willkommen im totalen Absurdistan und wie lange dieser Zustand noch maximal andauern könnte, lässt sich inzwischen für jeden rechnerisch nachvollziehbar aufzeigen.

Die Wahl in Großbritannien ist nun auch gelaufen und die letzten Meldungen in den Leitmedien, dass es knapp werden würde, war reine Störpropaganda. Doch wie bereits mehrfach in diesem Blog geschrieben, läuft es für die Machthabenden seit einigen Jahren nicht mehr nach Plan. Der Austritt der Briten zum 31. Januar 2020 könnte tatsächlich geschehen, aber wir werden es nicht mehr erleben, weil es zu diesem Zeitpunkt höchstwahrscheinlich gar keine EU mehr geben wird. Mit der Ausrufung des Green New Deals sollte auch dem Allerletzten klar sein, dass es für einige Herrschaften an der Zeit ist, in die Klapsmühle einzureiten. Diese nur scheinbar grüne Hysterie korreliert direkt mit dem Zustand unseres aktuellen Finanzsystems, welches in den nächsten Wochen kollabieren wird. Die Federal Reserve wird in den nächsten 4 Wochen 500 Milliarden Dollar in die Finanzmärkte pumpen und damit ihre Bilanz über den höchsten Stand von 4,5 Billionen Dollar hinaus aufblähen. Und das alles ist genauso erfolgreich wie die auf Hochtouren laufenden Lenzpumpen der Titanic. Sie landeten trotzdem zusammen mit der Mehrheit der Passagiere auf dem Meeresboden, denn wir haben am 15. September den ersten Eisberg gerammt und in zwei Tagen steuern wir bereits auf den nächsten zu. Am 15. September 2019 stieg der Zinssatz am US-Repomarkt urplötzlich um 8 % an und ein solches Ereignis geschieht nur alle 3 Milliarden Jahre, d.h. das war es. Die FED versucht seit 3 Monaten ein sinkendes Schiff zu retten und kann keinerlei Erfolge vorweisen. Ganz im Gegenteil geht sie mit den vorstehend erwähnten 500 Milliarden über ihre Grenzen hinaus und wird damit wie ein großer Komet in der Erdatmosphäre verglühen.

Wir haben es jetzt in den nächsten Tagen mit dem Duell der besten Köpfe zu tun und zu diesen zählt der Repo-Experte der Credit Suisse Zoltan Pozsar. Auf der Seite der amerikanischen Zentralbank FED klafft diesbezüglich eine große Lücke, weil man in diesem Jahr ein paar gute Leute in die Wüste schickte. Pozsar hatte vor seiner beratenden Tätigkeit bei der Credit Suisse den Repo-Markt der FED neu geordnet und ist deshalb der führende Experte auf diesem Gebiet. Ich habe seit dem Ausbruch der Repo-Krise am 16. September alle relevanten Fachartikel zu diesem Thema studiert und dabei festgestellt, dass außer ihm keiner auch nur annähernd den richtigen Durchblick hat. Es geht dabei um die Massage der größten Geldmengenblase in der Geschichte der Menschheit, mit der man die ganze Milchstraße finanztechnisch bewirtschaften könnte. Leider schaffen wir es derzeit technologisch nicht einmal mehr bis zum Mond. Es schwirrt deshalb eine seit den fünfziger Jahren aufgeblähte Geldmenge um unseren Planeten, welche im Lauf der Jahrzehnte durch diverse Maßnahmen in Bewegung gehalten wurde. Kommt diese monströse Geldmenge wie jetzt zum Stillstand, dann geht wie im Film „Speed“ eine Finanzbombe hoch. Im Zentrum dieser Geldbewegungsindustrie steht der Repo-Markt, welcher bislang als derart langweilig angesehen wurde, dass sich beruflich kaum jemand damit richtig beschäftigen wollte. Doch das Szenario von Zoltan Pozsar ist kausal nachvollziehbar und deshalb sehr ernst zu nehmen.

Den aktuellen Stand der Dinge können Sie den Leitmedien entnehmen, weil mit der Klimakrise die zweite Finanzkrise gemeint ist. Ansonsten werde ich insbesondere an den Wochenenden immer dann wieder etwas berichten, wenn sich diesbezüglich wieder etwas getan hat. 

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