Privacy Policy Das unglaubliche Theater des Handelsvertrags mit China | AG News

Das unglaubliche Theater des Handelsvertrags mit China

Wer allen Ernstes noch an das Märchen der ersten Phase eines Handelsvertrags der USA mit China glaubt, der hat kurz vor Weihnachten ein echtes gesundheitliches Problem und sollte deshalb dringend seinen Hausarzt konsultieren. Wir haben es hier inzwischen mit einer vollkommenen Verirrung der USA in ihrem selbst gezimmerten Labyrinth der Lügen zu tun und wer in diesem Stück auch nur annähernd noch so etwas wie ein Happy End erwartet, der sollte kein Ticket für diesen B-Movie aus der Filmreihe MAGA (Make America Great Again) kaufen, denn er wird garantiert enttäuscht werden.

Diese Aufführung verkam schon gestern zur reinen Klamotte, weil die Chinesen angeblich ein ganz anderes Papier unterzeichnen werden als die Amerikaner unter Trump. Die meisten Details werden geheim gehalten, was in solchen Fällen bislang nicht üblich war, und das was veröffentlicht wurde, stimmt nicht mit der wirtschaftlichen Realität überein. Die Chinesen sollen im nächsten Jahr ihre Einkäufe in der US-Landwirtschaft auf 50 Milliarden Dollar erhöhen oder einfach vervierfachen. Sie müssten dazu ihre neuen Lieferanten in Brasilien brüskieren und deren Verträge brechen, was sie absehbar ziemlich sicher nicht tun werden. Schließlich haben sie etwas ganz anderes unterschrieben und außerdem könnten die USA zum Beispiel die daraus resultierende Liefermenge an Sojabohnen gar nicht anbieten. Glaubt wirklich noch jemand daran, dass die vom Handelskrieg mit China und dem schlechten Wetter im Mittleren Westen finanziell schwer angeschlagenen amerikanischen Farmer im nächsten Frühjahr noch zusätzlich Mais anpflanzen werden, nur weil ihn die Chinesen eventuell kaufen werden? Ganz sicherlich nicht!

Diese Wendung der Ereignisse war absehbar, weil sie der einzige Ausweg in einer Sackgasse sind, deren Ende man noch nicht ganz erreicht hat. Die USA begaben sich unter Richard Nixon am 15. August 1971 auf diese gefährliche Einbahnstraße, welche keine Wendemanöver erlaubt. Denn man bewegt sich auf ihr auf einem ganz schmalen Grat, welcher an einer sehr steilen Klippe über dem Abgrund endet. Im Zentrum dieses Abenteuers steht die amerikanische Zentralbank Federal Reserve, welche die Geldmenge hierfür bereitstellte. Bei ihrem Versuch, den Rückwärtsgang einzulegen, fuhr sie vor einem Jahr bereits beinahe in den Graben. Doch seit gestern gibt sie auch noch Vollgas auf einer Brücke ins Nirgendwo und das sollte für eine allgemeine Besorgnis sorgen. Das tut es aber in der Fantasiewelt unserer Leitmedien längst nicht mehr. Man hat zwar kaum noch etwas aus dem realen Leben zu berichten und einige Menschen haben das auch schon längst erkannt, aber trotzdem macht man sich weiter am eigenen Volk schuldig. Es sind deshalb die Massen, welche sehr bald eiskalt erwischt werden. Noch vor dem 15. Januar des nächsten Jahres wird die Bilanz der FED in bisher unerforschte Höhen vordringen und weil man sich diese Grenze noch vor 5 Jahren selbst gesetzt hatte, wird sie wohl auch eine gewisse wirtschaftliche Bedeutung haben. Aber es bleibt der FED einfach keine andere Wahl mehr. Sie kann nicht mehr zurück in die Normalität. Vermutlich muss sie sogar noch ihre Geschwindigkeit vor Weihnachten erhöhen und weil wir alle in diesem Zug sitzen, reicht es längst nicht mehr aus, sich nur anzuschnallen.

Man muss sich jetzt intensiv vorbereiten und das bedeutet in erster Linie sich zu informieren. Die von den Leitmedien vorgegaukelte Welt existiert seit Jahrzehnten nur noch zu maximal 50 % und das bezieht sich auf alle Bereiche des Lebens. Die meisten Menschen informieren sich nur höchst unzureichend, weil das mit Arbeit verbunden ist und das bisherige System hat dies natürlich kräftig unterstützt. Denn jede Krise ist eine große Chance und deshalb werden sie von den Zentralbanken in unregelmäßigen Abständen veranstaltet. Denn nur die Unwissenden werden zu den tragischen Verlierern gehören und das sollte man sich nicht antun, denn diese große Krise zieht allen Traumwandlern komplett die Schuhe aus. Und wer möchte schon zu früh die Hufe hochwerfen?

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