Privacy Policy Das Versagen der Clowns in der Ökonomie – AG News

Das Versagen der Clowns in der Ökonomie

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Sie sehen aus wie Clowns, sie lachen wie Clowns, sie reden den gleichen Unsinn wie Clowns zu kleinen Kindern und es sind tatsächlich auch echte Clowns. Die Rede ist hier von den selbst ernannten Ökonomen, welche von ganz wenig eine Ahnung haben, am allerwenigsten von der Wirtschaft.

Am besten sieht man das augenblicklich wieder an den noch vor kurzem medial wirksam versprochenen Hilfspaketen für die Wirtschaft, von welchen man aber 2 Wochen später nur noch schlechtes hört, falls man überhaupt noch etwas davon mitbekommt.

Dabei handelt es sich um den Medienhype des Jahres, welcher jedoch längst der wirtschaftlichen Realität gewichen ist. Die Nachfrage seitens der kleinen und mittelständischen Wirtschaft war in jedem westlichen Land der Welt natürlich gigantisch.

Einige dachten sogar, dass man etwas geschenkt bekommt. Doch jeder Mittelständler müsste eigentlich längst begriffen haben, dass man vom Staat noch nie etwas geschenkt bekam. Nicht einmal den Tod, denn auch der kostet das Leben!

In fast jedem Land der Welt (mit der Ausnahme von Nordkorea) ist der Mittelstand der wichtigste Arbeitgeber und weil die versprochenen Hilfen in aller Welt aufgrund bürokratischer und anderer Hürden stockt, ist eindeutig Gefahr im Verzug.

In den USA hat die größte Bank (JP Morgan) sogar dieses Hilfsprogramm für kleine und mittelständische überraschend eingestellt. Und dies, obwohl es sich um ein für jede Bank sehr lukratives Geschäft handelt, welches in diesem Fall sogar noch vom amerikanischen Staat mit einer Ausfallgarantie versehen wurde.

Für diesen überraschenden Rückzieher kann es nur einen vernünftigen Grund geben und der ist ziemlich niederschmetternd. JPM muss wohl eine derartige Insolvenzwelle in den kommenden Wochen befürchten, welche sogar Uncle Sam in die Knie zwingen wird und dann deshalb auch JPM nicht mehr aus der absehbaren Klemme helfen kann.

Die Weltwirtschaft befand sich bereits seit dem Frühjahr 2019 in einem sehr schlechten Zustand und Deutschland befand sich seit dem 2. Quartal 2019 in einer Rezession. Das haben unsere Clowns bis zum heutigen Tag verschwiegen.

Inzwischen gibt selbst die OECD zu, dass sich in allen wichtigen Industrienationen die Wirtschaftsleistung dramatisch verschlechtert hat.

Durch die globalen Ausgangssperren wurde unter anderem auch die Immobilienblase angestochen. Es handelt sich dabei nebenbei bemerkt um die größte Immobilienblase seit dem Untergang des Römischen Reichs.

Es war ebenfalls eine Immobilienblase, welche uns die erste Finanzkrise bescherte. In Großbritannien führte dies bereits zur vorzeitigen Schließung von Immobilienfonds. Denn ohne Mietzahlungen weiß kein Clown mehr, was sie dann noch wert sind.

Überall auf der Welt wurde in diesem Monat ein beträchtlicher Teil der globalen Mietzahlungen notgedrungen eingestellt. Dies betraf nicht nur den gewerblichen Bereich, sondern auch schon die privaten Mieter.

Nun raten Sie einmal, wer fast sein ganzes Geld in Immobilien investiert hat? Richtig. Es waren die Clowns in den Lebens- und privaten Rentenversicherungen! Je länger wir also zeitlich in diesen Monat voranschreiten, desto schneller wird die Immobilienblase endgültig platzen.

Und je weiter wir uns auf der Zeitschiene nach Ostern fortbewegen, desto weniger wahrscheinlich wird eine Währungsreform. Eine solide Währungsreform würde zwar unsere Ersparnisse vertilgen, aber auch einen baldigen wirtschaftlichen Aufschwung zur Folge haben.

Doch das will man vermutlich gar nicht mehr umsetzen.

Die Rekordsummen an Rettungsgeldern für alles mögliche verpufften allein schon deshalb wirkungslos, weil die Clowns den Unterschied zwischen Kapital und Schulden noch immer nicht verstanden hatten.

Kapital entsteht nur durch harte Arbeit und lediglich die Schulden entstehen durch bedrucktes Papier. Ersteres ist nichts für Faule und letzteres einfach nur dumm.

Der Kapitalbestand sinkt seit Jahren beständig und nur die Schulden nehmen exponentiell zu, weshalb sich die Liquiditätsprobleme ständig verschlechtern. Daran werden die Clowns sehr bald scheitern und erst dann gibt es wieder genügend Arbeit für alle.  

Große Erfolge wurden hingegen in den letzten Tagen weltweit bei der Verbesserung der Luftqualität erzielt. In Indien sieht man zum Beispiel erstmals seit 30 Jahren wieder den Himalaya aus der Ferne. Auch hier am Bodensee ist die Dunstglocke mit dem Smog aus Zürich ebenfalls fast verschwunden!

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