Privacy Policy Das Weltwirtschaftssystem zerbricht | AG News

Das Weltwirtschaftssystem zerbricht

Das kann man heute sogar bei Spiegel-Online im ersten Artikel des Wirtschaftsteils lesen. Was selbstverständlich nicht so genau beschrieben wird, das ist der weitere Fahrplan und natürlich die Ankunftszeiten. Neben dem eher unbedeutenden Handelskrieg kommt absehbar der gefährlichere Währungskrieg hinzu, denn er wird uns eine neue Währung bringen. Dieser Blog informiert über die wichtigsten Ereignisse auf diesem Weg in eine neue Zukunft und wir befinden uns buchstäblich auf den letzten hundert Metern. Das dürfte weiter unten bei den Äußerungen von Recep Erdogan wieder einmal ziemlich klar werden. Die Leitmedien machen nur vage Andeutungen, welche man näher erläutern muss, sonst zahlt man demnächst die Zeche. Wissen ist in dieser Zeit sehr knapp und deshalb auch immer teurer.

Am 13. Juli 2019: Singapur ist ein sehr guter Indikator für den aktuellen Zustand des Handels in Asien und dessen neueste Zahlen sind ziemlich ernüchternd. Der Handel ging seit der Mitte des Jahres 2017 in einem klaren und ungebrochenen Trend nach unten. Der Handelskrieg begann erst im 2. Quartal 2018 und ist deshalb bei weitem nicht der alleinige Grund für diesen Rückgang. Weil sich daran von alleine nichts mehr ändern wird, erreichen sie im zweiten Halbjahr 2019 die Niveaus aus dem Krisenjahr 2008. Eine nachhaltige Belebung der Weltwirtschaft kann es nur durch eine globale Währungsreform geben und die befindet sich gerade in der Umsetzungsphase.

China überlegt Gegenmaßnahmen zu den Waffenlieferungen der Amerikaner an Taiwan und dazu gehört ganz bestimmt keine einvernehmliche Einigung im Handelsstreit mit den USA. Das war zu erwarten und es geht hier bereits um die Kennzeichnung der beanspruchten Gebiete nach der Währungsreform. Und Taiwan gehört dann garantiert nicht mehr zum Einflussbereich Washingtons. In der amerikanischen Hauptstadt trat gestern Arbeitsminister Alexander Acosta endlich wegen seines umstrittenen Deals im Jahr 2008 mit Jeffrey Epstein zurück. Dessen Opfer wagen sich immer mutiger an die Öffentlichkeit und dies ist nicht unbedingt schlau, weil es sich hier nur um eine Kampagne zur nächsten Wahl eines Präsidenten in den USA handelt. Eine Aufarbeitung dieses Themenkomplexes würde anders aussehen.

Damit kommen wir zu den international Aktienmärkten:

Die kleinen Aktientitel in China, Europa und den USA waren die großen Verlierer an den internationalen Börsen am Ende der letzten Woche. Aber keinen ging es so schlecht wie den Haltern der amerikanischen Staatsanleihen und den Eignern von Bundesanleihen. Die chinesischen Aktien verloren gleich zu Beginn der letzten Woche recht ordentlich an Wert und erholten sich davon bis zum Wochenende nicht mehr. Außerdem bildete der chinesische Hang Seng auch noch ein Todeskreuz aus. Das hört sich weitaus dramatischer an, als es vorerst ist, denn es müssten dann noch weitere Ereignisse hinzukommen, um wirklich bedrohlich zu werden. In Europa legten in der vergangenen Woche nur die italienischen Aktien zu und die deutschen Aktien verloren beständig. Dafür legten die Zinsen der zehnjährigen deutschen Staatsanleihen zu, wie seit dem Juni 2017 nicht mehr. Der Dow, der S&P 500 und die Nasdaq verbliebenen jedoch in ihren obersten Regionen und vermittelten damit den unbedarften Zuschauern eine weiterhin heile Welt. Der S&P konnte sich sogar oberhalb des Wertes von 3.000 halten und trug sich damit in die Bücher der Wirtschaftsgeschichte ein. Allerdings kann er später nicht darauf stolz sein. Nur die Aktien von Johnson & Johnson taumelten in die Tiefe, nachdem das amerikanische Justizministerium Ermittlungen wegen der Verwendung von Asbest in einem Produkt aufgenommen hatte.

Bei den Kryptowährungen ist die gleiche Langeweile wie am Aktienmarkt eingekehrt, allerdings wegen fallender Kurse. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen steht noch immer bei 317 Milliarden Dollar. Der Bitcoin kostet 11.638 Dollar und überzeugt nur mit einem Marktanteil von 65,2 %. Silber kostet 433 Euro pro Kilo und erst wenn es über 500 Euro geht, sollte man sich in die Rettungsboote begeben. Ähnliches gilt für Gold mit 1.415 Dollar pro Unze. Sollte es demnächst 2.830 Dollar pro Unze kosten, dann haben Sie die Währungsreform komplett verschlafen. Etwas ruhiger geht es beim WTI-Ölpreis mit 60,21 Dollar pro Fass zu, welcher kaum noch ansteigen dürfte.

Ein weiteres klares Indiz für eine Währungsreform ist die Tatsache, dass die Zentralbanken vieler Länder zur Jahresmitte bereits 73 % mehr Gold eingekauft haben, als im letzten Jahr. Schließlich droht ein neuer Goldstandard und der ist ohne Gold schwer umsetzbar. China hat sich in den letzten Jahren die größten Goldreserven zugelegt und verkauft deshalb in aller Ruhe seine amerikanischen Staatsanleihen. Fallende Mieten und Immobilienpreise machen indes den Grundbesitzern in Australien das Leben schwer und auch bei uns wird das bald der Fall sein.

Huawei hat nach dem Entzug der Android Software durch Google schnell gehandelt und will schon im August seine Alternative dazu vorstellen. So schnell kann das gehen und es wird Huawei später nicht zum Nachteil gereichen.

Last but not least:

Harley Davidson stellte sein Elektromotorrad „LiveWire“ vor, welches in 3 Sekunden von 0 auf 97 Kilometer pro Stunde beschleunigt. Ob das bei Kernzielgruppe ankommen wird?

Am 14. Juli 2019: In der britischen TV-Serie „Eastenders“, welche seit einigen Jahrzehnten sehr erfolgreich bei der öffentlich-rechtlichen BBC läuft, wurde kürzlich auf Veranlassung der britischen Regierung ein Image-Placement für den Islam inhaltlich integriert, d.h. man machte Schleichwerbung für den Islam. Das sah in einer Folge dieser Fernsehserie dann so aus, dass ein aus dem Gefängnis entlassener Jugendlicher zum Islam konvertierte, um angeblich Ruhe und Frieden zu finden. In der harten Wirklichkeit sieht das aber ganz anders aus und es ist nur zu hoffen, dass die Zuschauer das ähnlich sehen. Scheinbar 700 schwarze Westen stürmten das Pantheon in Paris und verlangten ihre französischen Pässe, welche sie aufgrund fehlender Staatsbürgerschaften noch nicht im Sack hatten. Es ist schon verwunderlich, wie gut organisiert solche Asylanten mittlerweile schon sind. Vermutlich wurden sie aber von den üblichen Verdächtigen organisatorisch unterstützt. Am Bastille-Tag (dem Sturm auf die Bastille während der Französischen Revolution 1789) kam es in Paris wieder zu den gewalttätigsten Auseinandersetzungen mit den Gelbwesten seit Monaten. Diese durften keine gelben Westen tragen und hielten deshalb gelbe Ballons in der Hand. Staatspräsident Macron wurde bei jeder Gelegenheit ausgebuht und mit der von ihm angekündigten Weltraumpatrouille scheint er echte Probleme bei der letzten Hitzewelle gehabt zu haben. Unsere Leitmedien haben diesen Schwachsinn gleich aufgegriffen und vielleicht erleben wir noch, wie die Gallier damit grandios auf der Erde scheitern.

Am 15. Juli 2019: Die Mainstreammedien weltweit berichteten nicht über den gestrigen gewaltsamen Protest der Gelbwesten in Paris, weil sie sich auf ihre Flüge zum Mond und Mars freuen. Diese Reisen treten sie demnächst auch tatsächlich an, allerdings nicht so, wie sie sich das vorgestellt hatten.

In China wurde das geringste Wirtschaftswachstum im zweiten Quartal 2019 seit Beginn der Aufzeichnungen im Jahr 1992 mit 6,2 % bekannt gegeben. Dabei sollte einem bewußt sein, dass diese Zahlen in einer Planwirtschaft garantiert noch großzügig nach oben aufgerundet wurden, weil jeder seinen Plan erfüllen muss. Selbst im Newsletter von Spiegel-Online sind diese Zahlen heute zu lesen, allerdings wird alleine der Handelskrieg dafür verantwortlich gemacht. Das Ende eines Kreditzyklus oder das Ende eines Währungssystems darf man dafür nicht verantwortlich machen, weil sonst keiner mehr bei einer Währungsreform mitmachen würde. Im ersten Quartal 2019 lag das Wirtschaftswachstum in China angeblich noch bei 6,4 %.

Recep Erdogan will die Leitzinsen in der Türkei deutlich senken und das Inflationsziel bis zum Jahresende auf unter 1 % drücken. Er läutete damit die letzte Eskalationsstufe vor dem Crash ein und das ist ein heißer Währungskrieg. Hinter den Kulissen der Leitmedien schwelte der Währungskrieg schon einige Jahre und machte der Türkei (aber auch Argentinien, Venezuela etc.) schon ganz ordentlich zu schaffen. Beide Ziele kann Erdogan aber nur mit einer Währungsreform zum Schluß erreichen. Zuvor kann er aber noch richtig die Sau rauslassen und die türkische Lira durch niedrige Zinsen wertlos machen. Das Jahresende dürfte aber auch im großen Zeitplan der Zentralbanken liegen und deshalb wird man Erdogan als nützlichen Idioten gewähren lassen.

Schweden befindet sich durch die Flüchtlingsströme der letzten Jahre anscheinend in einem sehr miesen Zustand, aber auch bei uns sieht es nur leicht besser aus. Insbesondere Südschweden ist von den ausländischen Kriminellen schwer in Beschlag genommen worden. Die meisten No Go Areas befinden sich dort und ca. 200 kriminelle Clans mischen diese Regionen kräftig auf. Während früher in Schweden kein einziges Auto in der Nacht brannte, ist es heute an der Tagesordnung. Die politische Klasse in Schweden ist auf diesem Auge völlig blind, weil sie den Interessen der Zentralbanken dienen. Die bei den Straftaten in Schweden am meisten benutzte Waffenmarke ist scheinbar die Kalaschnikow, welche nach dem zweiten Weltkrieg in Form der AK47 berühmt wurde. Diese Waffen wurden aus anderen Krisengebieten nach Schweden geschmuggelt, weil sie anderenorts nicht mehr benötigt wurden. Ob eine solche Destabilisierung bei eine Währungsreform hilft, ist mehr als nur zu bezweifeln. Doch weshalb sich das alte Finanzsystem gerade selbst abschaff, kann man nur mit der systemimmanten Dummheit begründen, welche sich konzeptionell bedingt ständig vergrößerte. Wer deshalb heute noch an die Märchen der künstlichen Intelligenz glaubt, der sollte sich dringend fachärztlich untersuchen lassen.

Last but not least:

In Sachen Jeffrey Epstein gibt es ständig neue Geschichten und das ist als Ablenkung auch so geplant worden. In der Zeit als Epstein noch mit dem Inhaber von Victoria´s Secret Leslie Wexner befreundet war, nutzte er scheinbar die Casting Couch dieser Marke, um sich jungen Models unqualifiziert zu nähern. Eine wichtige Frage ist deshalb inzwischen die, warum er sich nicht rechtzeitig ins Ausland absetzte, um seiner Verhaftung zu entgehen? Die Möglichkeiten hierfür hatte er jedenfalls sogar mit seiner eigenen Insel. Er fühlte sich aber absolut sicher und das wird ihm spätestens dann zum Verhängnis, wenn das System absehbar einen krachenden Abgang macht.

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