Privacy Policy Das wirtschaftliche Schicksal nimmt seinen Lauf – AG News

Das wirtschaftliche Schicksal nimmt seinen Lauf

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Am 20. September 2019: In der vergangenen Woche war die Liquiditätskrise in den USA das wichtigste wirtschaftliche Thema, über welches man selbst in den Fachmedien nur wenig zu lesen bekam. Sie entstand durch die Differenz zwischen dem tatsächlichen Zinssatz und dem IOER, welcher sich plötzlich wie das Maul eines Haifischs öffnete. Normalerweise sollte der IOER (Interest Rate On Excess Reserves) jedoch unterhalb der effektiven Zinsrate liegen oder zumindest ihr entsprechen. Erst am vierten Tag entspannte sich die Situation etwas, doch keiner der vermeintlich Experten weiß, weshalb diese Situation überhaupt entstand. Auch die amerikanische Zentralbank FED hat noch eine Erklärung für dieses Phänomen gefunden. Die großen Banken hatten genügend Bargeld auf Lager, reichten dies aus bislang unbekannten Gründen aber nicht an ihre klammen Mitbewerber aus.

 

Weil sich grundsätzlich seit fünf Tagen nichts an dieser Problematik änderte, muss die FED jetzt täglich mit 50 bis 70 Milliarden Dollar intervenieren. Damit kam quasi durch die Hintertüre das Quantitative Easing oder QE bzw. dem Gelddrucken wieder zurück auf die Tagesordnung. Das hatte man vor knapp 5 Jahren aufgegeben, weil man die Bilanz der FED unverantwortlich überzogen hatte. Doch in der Not blieb der FED nichts anderes übrig und im Moment glauben alle Experten daran, dass sie die nächsten zwei Jahre so weitergeht. Aber wie soll etwas, was vor 5 Jahren mit viel Geschrei beendet wurde unter viel schlechteren wirtschaftlichen Umständen plötzlich helfen? Das tut es natürlich nicht, aber man kann sich zumindest etwas Zeit verschaffen, um Plan C auszutüfteln. Doch diesen Plan C wird niemand mögen. Man benötigt nämlich jemand, der die Zeche bezahlt.

 

Deshalb hatte man mittelfristig das Märchen von Greta und der Klimakrise aufgesetzt, denn das viel gepriesene Klimapaket ist nicht etwa ein Konjunkturprogramm für den Klimaschutz, sondern eine große Steuererhöhung auf viele geliebte Produkte und Dienstleistungen. Das hat der Deutsche Michel nur noch nicht ganz begriffen. Ein echter Klimaschutz würde darin bestehen, das Finanzsystem zum Teufel zu schicken, weil es in Form der Raubwirtschaft den Planeten an den Rand seiner Möglichkeiten gebracht hat. Ich fahre einmal in der Woche eine längere Strecke auf der Autobahn mit maximal 120 Kilometern pro Stunde (6 Liter Verbrauch) und kann noch keine Wende im Umweltbewusstsein der Autofahrer feststellen. Ganz im Gegenteil zur Propaganda nimmt die Zahl der Raser von Woche zu Woche deutlich zu. Die Zahl der Unfälle auch. Und gestern habe ich auf einer Strecke von mehr als 500 Kilometern keinen einzigen Polizisten gesehen. Auf den Straßen werden nur noch die Lkw-Fahrer kontrolliert.

 

Die Zahl der teuren Tesla-Fahrzeuge nimmt zwar zu, aber deren Fahrer rasen mit diesen Zündkapseln so schnell wie die anderen. Damit hat sich der positive Effekt auf die Umwelt aufgehoben, weil es egal ist, ob man fossil oder elektrisch rast. Solange der Strom nicht aus regenerativen Energiequellen stammt, ist nichts erreicht. Deshalb hatte Tesla einen Dieselgenerator auf dem Nürburgring installiert, um seine klimaneutralen Autos mit Strom zu versorgen. Ich war oft auf dem Nürburgring und auch in den Boxen der Rennställe und die hatten dort schon in den achtziger Jahren alle genügend Strom. Die Anwohner beschwerten sich deshalb auch prompt über die unnötige Lärmbelästigung. Wie dumm muss man eigentlich bei Tesla sein, um dort nicht arbeiten zu dürfen? Amazon kaufte jedenfalls 10.000 Elektrolieferwagen bei der Konkurrenz Rivian. Und Tesla Deutschland Chef Jochen Rudat machte sich vom Acker.

 

Die knallharte Realität ist ein fach die, dass selbst die linientreue OECD in dieser Woche warnte, dass sich Deutschland bereits in der Rezession befindet. Die Wirtschaft ist das wichtigste Thema dieser Tage und eine freie Marktwirtschaft würde alles andere besser regeln als völlig degenerierte Bankiers. Künftig

Die Schweizer Banken verlangen nämlich künftig von ihren reichen Kunden negative Zinsen. Hierbei geht es um richtig viel Geld und diese dumme Idee wird garantiert voll in die Hose gehen.

 

Am 21. September 2019: Auch in den anderen wirtschaftlichen Bereichen ging es wie gewohnt weiter. Die Zinsen der US-Staatsanleihen sanken wieder z.B. bei den zehnjährigen US-Staatsanleihen auf 1,75 % ab, nachdem sie in der letzten Woche durch die Krise der Quantum Fonds kurzzeitig angestiegen sind. Auch die sich negativ-verzinsenden Schulden nahmen in dieser Woche wieder zu, weil sich der Hund noch immer vom Schwanz her auffrisst. Die negativen Zinsen fressen das verbliebene Kapital auf und sind damit der Selbstzerstörungsmechanismus unseres derzeitigen Finanzsystems. Bei Wework stürzten jetzt auch noch die Unternehmensanleihen grandios ab und das war es dann mit diesem angeblichen Überflieger an der Börse. Der Einbruch in der europäischen Produktionswirtschaft ist so einschneidend, wie seit den letzten 20 Jahren nicht mehr. Der PMI fiel inzwischen 19 Monate hintereinander und das gab es seit 2002 nicht mehr.

 

Die US-Aktien stürzten gestern ab, nachdem die chinesische Handelsdelegation ihre Reise in die USA kurzfristig abgesagt hatte. Wer also noch an einen Handelsdeal zwischen den USA und China glaubt, der sollte schon einmal einen Brief an den Weihnachtsmann am Nordpol schicken. Damit landeten gestern alle wichtigen US-Aktienindizes kurz vor dem Wochenende im roten Bereich. Die Aktienwerte befinden sich auf einem Höchstniveau und ohne einen Handelsdeal, werden sie ihre Kurse nicht mehr lange halten können.

 

Frankreich lehnte gestern den Asylantrag von Edward Snowden ab. Zum Glück für ihn muss man schon sagen, weil es keine besonders gute Idee ist, unter die Fittiche von Macron zu fliehen. So ehrbar diese ganzen Whistleblower auch sind, aber vom Spionagegeschäft haben sie trotz der oder wegen der ganzen James-Bond-Filme anscheinend nicht sehr viel mitbekommen.

 

Donald Trump verhängte die höchstmöglichen Sanktionen gegenüber dem Iran, um einen Krieg zu vermeiden. Schließlich handelt es hier um einen seit 3 Jahren andauernden Krieg zwischen dem Deep State und seiner Regierung. Der Deep State will ihn in einen Krieg verwickeln, welcher schnell verloren wäre und ihn damit aus dem Amt entfernen. Aber bislang konnte er sich dem erfolgreich widersetzen.

 

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen steht heute bei 268 Milliarden Dollar und der Bitcoin kostet 10.099 Dollar. Es tut sich also weiterhin nichts unter den Bits und Coins. Silber ging mit 524 Euro pro Kilo und Gold mit 1.516 Dollar pro Unze, also mit leichten Zugewinnen ins Wochenende. Der WTI-Ölpreis blieb bei 58,09 Dollar pro Fass stehen. Die ganze Hysterie um den Angriff auf Saudi-Arabien hat den Ölpreis also nur um knapp 2 Dollar erhöht. Es war also wieder einmal ein gnadenloser Flop und deshalb kann man nur äußerst gespannt sein, was als Nächstes in diesem Theater folgt.

 

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