Dem Tollhaus Europa sind die Ideen ausgegangen

Während man in Großbritannien seit zweieinhalb Jahren offensichtlich nichts anderes mehr zu tun hat, als sich mit dem niemals stattfindenden Austritt aus der EU zu beschäftigen, befindet sich Frankreich in der zwölften Woche einer gewalttätigen Auseinandersetzung mit dem eigenen Volk. Was man in London nach dem 1. Mai 2019 noch alles machen wird, könnte sehr interessant werden und wird nur noch als wahnsinnig zu bezeichnen sein. In Paris aber laufen wir geradewegs in eine neue blutige Revolution hinein, welche auch uns betreffen wird. Und was macht man in Deutschland in diesen unruhigen Zeiten: Man schläft beruhigt den Schlaf der Ungerechten.

Einerseits werden von der EU Resolutionen zu einem Machtwechsel in Venezuela vom Stapel gelassen und, andererseits wendet Macron in Frankreich weitaus mehr Gewalt gegen seine Untertanen an, als Maduro in seinem Land. Durch die Gummigeschosse und die Handgranaten verloren bereits 17 Franzosen ein Auge. Und seit dem Beginn der Unruhen wurden ungefähr 3.000 Menschen in mehreren französischen Städten von der Polizei zum Teil sehr erheblich verletzt. In einigen Fällen sahen die Verletzungen schon wie bei verwundeten Soldaten in einem richtigen Krieg aus. Die nächste Stufe dieser Eskalation könnte durchaus ein Bürgerkrieg werden, an dessen Ende ein Umsturz das Ende der fünften Republik bedeuten könnte. Die vollkommen schwachsinnige Idee von Macron mit einer Gegenbewegung der “roten Schals” ist als Hilferuf seines völlig verkalkten Regimes zu verstehen. Man glaubt in diesen Zeiten wirklich noch an die politischen Wirkungen von Eventmarketing und sollte alleine schon dafür hart bestraft werden.

In Deutschland wurde ähnlich wie bei den Flüchtlingen 2015 ab einem gewissen Zeitpunkt nicht mehr über die Ereignisse in Frankreich berichtet. Dieser grenzdebile Schachzug könnte aber nur dann funktionieren, wenn die Aufstände in Frankreich in sich zusammenfallen würden. Doch danach sieht es nicht aus und wenn man fast schon den gesamten Winter über durchhielt, dann dürfte es im nahenden Frühling erst richtig zur Sache gehen. Und wenn man dann plötzlich in den deutschen Leitmedien nicht mehr um dieses Thema herumkommt, brennt ziemlich sicher auch ganz schnell in Deutschland die Hütte. Doch seltsamerweise fragt sich hier kaum ein Mensch, warum dieses Affentheater eigentlich seit mehreren Jahren aufgeführt wird? Die Antwort darauf ist relativ einfach, aber nur wenigen bekannt. Wir befinden uns am Ende eines Geld- oder Kreditzyklus und weil kein Mensch weiß, was das ist, erleben wir diese seltsamen Aufführungen im Irrenhaus. Die Politiker und ihre Hintermänner glaubten ewig auf Pump leben zu können, doch diese Rechnung geht natürlich nicht auf. Wir leben bekanntermaßen nicht im Schlaraffenland, auch wenn man es den Asylanten vormachte. Ein solches Spiel ginge mit einer florierenden Wirtschaft noch einige Zeit weiter, weil aber schlechtes Geld auch die Wirtschaftslage systematisch verschlechterte, fährt die Karre jetzt voll vor die Wand.

Mit diesen ganzen Veranstaltungen in der westlichen Welt soll noch einmal kräftig Lärm für das Volk gemacht werden, damit keiner die letzten Atemzüge der Weltwirtschaft wahrnimmt.

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