Privacy Policy Das Corona-Virus erreichte uns zur richtigen Zeit – AG News

Das Corona-Virus erreichte uns zur richtigen Zeit

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Seit ungefähr acht Jahren wartet die ganz Community der Anhänger der realen Wirtschaftswissenschaft nun schon auf einen längst überfälligen Börsencrash und dann erscheint plötzlich wie in einem Hollywood-Film rechtzeitig vor dem Ende des Films ein Virus auf der Bühne, welcher nach 6 Todesopfern alles das erreicht, was der Hauptdarsteller während des ganzen Films mit allen nur erdenklichen Mittel einfach nicht erreichen konnte. Wer das glaubt, der sollte lieber vor seinem Bildschirm sitzen bleiben und träumen, weil das für ihn besser sein wird. Doch genau das geschah heute zumindest an der Börse in Hongkong.

Wir haben es hierbei aber lediglich mit einem Cliffhanger zu tun, damit wir noch einmal zwei Monate geduldig den ständig steigenden Aktienpreisen wie gebannt zuschauen. In Krisen wie diesen tauchen zwar alle möglichen Dinge aus Science-Fiction-Filmen auf, aber weil es sich eben nur um Filme in den Nachrichten handelt, sind keine realen Auswirkungen zu erwarten. Sie sorgen lediglich dafür, dass die Zuschauer nicht vollkommen vor dem Bildschirm einschlafen. Der IWF warnte gestern vor einem Stillstand des Welthandels und einer Depression wie in den dreißiger Jahren des letzten Jahrhunderts. Doch diese Schlagzeilen werden von unseren Leitmedien nur stark verkürzt und gründlich entschärft weitergegeben. Eine spanische Grippe wie in der Zeit zwischen 1918 und 1920 ist jedenfalls schon deshalb nicht zu erwarten, weil die hygienischen Verhältnisse heute oder gut hundert Jahre später zumindest in Europa um einiges besser geworden sind. Aber es muss in der Tat etwas passieren, und zwar ziemlich bald. Der Spiegel berichtet heute erstmals wieder vom Brexit, und zwar von einer Niederlage von Boris Johnson im Oberhaus, welche aber nur symbolischen Charakter hat. Entscheidend für den Austritt aus der EU war die Abstimmung im Unterhaus und die liegt bereits hinter uns.

Das aktuelle Finanzsystem funktioniert nur in enger Kooperation mit einer wachsenden Weltwirtschaft, welches inzwischen auch offiziell nicht mehr der Fall ist. In den USA steht die Rettung von einigen großen Hedge Fonds an, welche sich in Höhe von schlappen 944 Billionen Dollar verspekuliert haben. Zum Vergleich: Das Bruttosozialprodukt der USA betrug 2018 nur 20,6 Billionen Dollar. Und weil die amerikanische Zentralbank FED nicht einmal mehr eine Lücke von 944 Milliarden Dollar stopfen könnte, ist einfach Schicht im Schacht. Man hat das Unvermeidliche jahrelang vor sich hergeschoben, bis es einfach nicht mehr weiterging. Ob das den Verantwortlichen letztendlich wirklich bewusst ist, kann nicht genau gesagt werden, weil sie sich für Götter halten. Und das ist kein Witz. Sie halten sich wie im Film mit Jim Carrey für Bruce Almighty und damit haben wir in Deutschland schon sehr schlechte Erfahrungen gemacht. Auch wir hatten einen begnadeten Führer, welcher unseren Vorfahren den kürzesten Weg zum Abgrund zeigte. Es wird also ganz ähnlich wie im Führerbunker bis zur letzten Stunde ausgeharrt, weil man der Wahrheit nicht in das Gesicht blicken möchte. Es stehen uns also noch ein paar seltsame Momente in den nächsten Monaten und Wochen ins Haus, bis die Karre vollkommen im Dreck steckt. Von diesem Corona-Virus wird übrigens in zwei Wochen kein Leithammel mehr reden oder gar etwas wissen wollen.

 

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