Privacy Policy Der Einkaufsmanagerindex in China sank im Februar 2018 schon wieder – AG News

Der Einkaufsmanagerindex in China sank im Februar 2018 schon wieder

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Nach diversen finanziellen Maßnahmen zur Stimulierung der Wirtschaft in China, sanken sowohl der Einkaufsmanagerindex (PMI) für das produzierende Gewerbe als auch für den Dienstleistungssektor im Februar wieder ab. Die chinesische Zentralbank PBOC hatte im Januar die chinesische Wirtschaft mit 4,64 Billionen Yuan geflutet und damit die größte Liquiditätsspritze aller Zeiten in China aufgesetzt. Sie floss auch in das System der Schattenbanken, welches man eigentlich in den letzten beiden Jahren trockenlegen wollte. Doch dies ist allem Anschein nach nicht gelungen. Was einen nicht verwundert, weil man kein hoch verschuldetes Land mit heißer Luft neu kapitalisieren kann. Hierzu würde man gedecktes oder richtiges Kapital benötigen, welches in dieser Größenordnung nicht mehr vorhanden ist. Weder in China noch anderswo auf der ganzen Welt.

Nach einem kurzen Anstieg im Januar, ging der Einkaufsmanagerindex im produzierenden Gewerbe im Februar wieder mit 49,2 unter den Wert von 50 zurück. Dies bedeutet eine Kontraktion. Der Wert der Auftragseingänge aus dem Ausland ging von 46,9 auf 45,2 zurück, d.h. die Exporte gingen ebenfalls wieder zurück. Dies ist einer sich verschlechternden Weltkonjunktur zu verdanken. Auch bei den Dienstleistungen sah es nicht viel besser aus. Hier ging der Wert von 54,7 im Januar auf jetzt 54,3 zurück. Diese Rückgänge könnten zwar auf das chinesische Neujahrsfest zurückzuführen sein, weil dadurch im Februar eine komplette Arbeitswoche ausfiel. Ein kurzer Vergleich mit den Verläufen in den beiden Vorjahren im gleichen Zeitraum bestätigt diese Hypothese jedoch nicht.

Wir haben es hier allem Anschein nach mit dem ganz normalen Verlauf eines endenden Kreditzyklus zu tun. Nach einer fast dreihundertjährigen Erfahrung mit dem ungedeckten Papiergeldsystem kann man diese Effekte ziemlich schnell deuten. Beim letzten Mal konnte man mit einer geringeren Geldmenge die Produktionszahlen über einen längeren Zeitraum weitaus deutlicher erhöhen. Man weiß also sehr genau, dass es wirtschaftlich zu Ende geht und hat eine berechtigte Angst vor den Konsequenzen einer unvermeidlichen Währungskrise. Die amerikanische Zentralbank FED hatte noch den tollkühnen Versuch unternommen, ihre Geldmenge wieder zu verringern und war damit zu Weihnachten 2018 kläglich gescheitert. Dies war schließlich auch der wahre Grund für die chinesische Gelddruckerei im Januar. Wir stehen deshalb vor einer weltweiten Währungsreform und weil diese absehbar nicht glückt, vor einem Wechsel in ein ganz neues globales Finanzsystem. Wenn der Erhalt des alten Finanzsystems noch möglich gewesen wäre, dann hätte man dies längst gemacht. Aber durch das ständige Hinauszögern des Unvermeidlichen seit 2014 hat man sich selbst in eine Ecke manövriert, aus welcher es keinen Ausweg mehr gibt. Man kann es noch einige Monate weiter aussitzen, aber keine Jahre mehr.

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