Privacy Policy Der größte Ölcrash in der Geschichte! – AG News

Der größte Ölcrash in der Geschichte!

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Gestern ereignete sich der größte Ölcrash in der Wirtschaftsgeschichte. Er war der Auftakt für einen krachenden Sommer. An dessen Ende wird es kein Oktoberfest mehr geben, weil viele Menschen ihr gesamtes Vermögen verlieren werden.

Doch eines nach dem anderen. Was war gestern passiert? Am gestrigen Morgen lag der Ölpreis noch bei 11 Dollar pro Fass und das war schon ein sehr schlechter Wert. Doch es war nur der Auftakt zu einer sensationellen Fahrt mit der Geisterbahn.

Am tiefsten Punkt des gestrigen Ölcrashs bekam man sogar 54 Dollar in die Hand gedrückt, wenn man den Händlern ein Fass „South Texas Sour“ Erdöl abnahm. Das gab es noch nie!

Erinnern Sie sich noch an die Ölkrise von 1973, als man in Deutschland wegen Ölknappheit nicht mehr mit dem Auto fahren durfte? Gestern befanden wir uns am anderen Ende dieser Stange, und zwar in einer Ölschwemme.

Der Ölmarkt drehte sich in der vergangenen Nacht erst wieder bei einem Preis von 37,63 $ pro Fass um. An diesem Tiefpunkt muss es eine große Unternehmenseinheit zerrissen haben, welche mit einer maximalen Preislücke von 60 Dollar spekulierte.

Es fand sich für sie nämlich kein Käufer mehr und das ist dann wie beim Spiel mit der „Reise nach Jerusalem“, wenn man keinen Sitzplatz mehr bekommt. Dann ist man ganz schnell raus aus dem Spiel!

Die Ölverträge für den Mai liefen heute aus und deshalb musste man sich gestern auf diesem Markt tummeln. Weil sich weltwirtschaftlich absehbar nichts in Richtung Wachstum bewegen wird, erleben wir das gleiche Spektakel, weil es so schön war mit den Juni-Ölverträgen in genau 4 Wochen noch einmal.

Es sei denn, die wahnsinnige amerikanische Zentralbank FED kauft künftig auch noch Erdöl auf, was in diesen verrückten Zeiten nicht mehr auszuschließen ist.

Der Volatilitätsindex für Erdöl (Öl-VIX) erreichte gestern einen neuen Höchstwert und wird sich bis zur nächsten Veranstaltung aber wieder etwas beruhigen. Der WTI-Ölpreis befindet sich heute früh noch immer bei minus 8,50 Dollar pro Fass! 

Dabei waren sich die Ökonomiker (Komiker im Gewand eines Ökonomen) vom „Spiegel“ heute Vormittag so sicher, dass er wieder ein positives Vorzeichen erhält.

Doch auch wenn Sie demnächst wieder von einem 11 Meter Turm springen, in welchen wegen des Corona-Virus noch kein Wasser eingefüllt wurde, dann erreichen Sie auch einen Wert von minus 8,5 Metern!

Werden Sie sich davon aber jemals wieder erholen?

Beim letzten Ölcrash gingen die Aktien bereits um 30 % in den Keller und das war verglichen mit der gestrigen Vorstellung nur ein Vorgeschmack auf das, was noch vor uns liegt!

Auch der Volatilitätsindex (VIX) des amerikanischen Russell 2000 Aktienindex erreichte gestern einen noch nie dagewesenen Höchstwert, weil in diesem Index die mittelgroßen Unternehmen beheimatet sind, welche vom Corona-Virus härter getroffen wurden als die Großunternehmen.

Der chinesische CSI 300 Health Care Index schnappte schon nach ein paar Stunden und aus nicht ersichtlichen Gründen nach seinem Rekordabsturz vom Montag zurück auf seinen Ursprungswert. Das war ein echtes chinesisches „Wunder“ und wer das glaubt, dem kann man wirklich alles vormachen

Der amerikanische Aktienindex Dow verlor seine Gewinne vom Freitag und konnte nebenbei bemerkt noch immer nicht seine Widerstandslinie bezwingen. D.h. er droht noch viel tiefer zu fallen!

Die Liquiditätskrise in den USA verschlechterte sich weiter und auch die Bankenkrise in Italien bricht sich demnächst ihren Weg frei. Die italienischen Schulden müssen beglichen werden, weil das Land kaum noch etwas erwirtschaftet.

Das tut Deutschland derzeit auch nicht, aber hier schlummert immerhin noch ein Privatvermögen von 2,5 Billionen Euro. Dieser Schatz wird mit dem Lastenausgleich 2020 gehoben. In Italien ist nicht mehr viel zu holen, weil wir bereits alles ausgeraubt haben!

United Airlines gab gestern einen Verlust in Höhe von 2,3 Milliarden Dollar bekannt und muss wohl demnächst 100.000 Mitarbeiter entlassen. Die Wirtschaftsikone IBM gab gestern die geringsten Einnahmen in diesem Jahrhundert zu Protokoll und wird wohl auch noch Ähnliches im Schilde führen.

Der National Activity Index der amerikanischen Zentralbank FED zeigte gestern deshalb in diesem negativen Umfeld eine schwere Rezession an.

Es läuft einfach nichts mehr rund in der größten Wirtschaftsnation der Welt. Wenn Spekulationsblasen wie gestern beim Öl platzen, dann kommt es immer zu schweren Rezessionen. Genau deshalb werden sie veranstaltet!

Die Initiatoren können deshalb ganz schnell reagieren und verdienen sich damit eine goldene Nase. Die anderen kommen man unter die Räder!

Zwei Wochen nach den großspurigen Ankündigungen aus Washington haben die kleinen Unternehmen in den USA noch immer keine Hilfsgelder erhalten.

Der große Brüller kommt aber wie immer erst zum Schluss: der CLO-Markt (Collateralized Loan Obligations) wird demnächst durch Abstufungen der Ratingagenturen in den USA wieder in Flammen stehen und dann müsste die Zentralbank FED absehbar auch noch diese völlig wertlosen Papiere aufkaufen.

Denn bei den CLOs wurden die übrig gebliebenen giftigen Papiere der ersten Finanzkrise neu verpackt und mit einem schönen Schleifchen der Ratingagenturen versehen.

Wen wundert es da noch, dass sich zumindest der Verkauf von 9 mm Munition in den USA in den letzten Tagen ganz prächtig entwickelt hat! Was das amerikanische Volk damit wohl plant?

Falls Sie etwas gegen die Krise tun möchten, ohne eine 9 mm Kanone zu kaufen, dann wenn Sie sich bitte an mich: auer@arrangement-group.de

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