Privacy Policy "Der Krieg gegen den Terror" ist nicht mehr finanzierbar | AG News

“Der Krieg gegen den Terror” ist nicht mehr finanzierbar

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Der sogenannte Krieg gegen den Terror, welcher nach dem 11. September 2001 von den USA ausgerufen wurde, forderte bislang scheinbar auf amerikanischer Seite 801.000 Tote und verursachte Kosten in Höhe von 6,4 Billionen Dollar. Zu diesem Ergebnis kam man jedenfalls anlässlich eines Forschungsprojektes am Watson Institut der Brown University. Und diese erschütternden Zahlen werden sich kontinuierlich erhöhen, weil dieser Krieg systemimmanent ist und ohne den Untergang der Raubwirtschaft nicht enden wird. Ganz im Gegenteil, selbst nachdem die Soldaten wieder heimgekehrt sind, geht es damit kostenmäßig weiter, weil sie auch künftig versorgt werden müssen. Selbst ohne physische Wunden bleiben immer psychische Nachwirkungen erhalten. Das volkswirtschaftliche Gesamtergebnis verbessert sich kurz- und mittelfristig ebenfalls nicht, falls heute vielleicht weniger US-Soldaten sterben und aktuell gerade einige Schlachtfelder geräumt werden. Die Bevölkerung der USA wird selbst im nächsten Jahrhundert noch finanziell darunter leiden müssen. Bei der vorstehend aufgeführten Zahl der Todesopfer wurden jedoch nur die direkten Opfer berücksichtigt und nicht die in Kriegen weitaus höhere Zahl der indirekten Toten. Bezieht man diese auf der Basis der bisherigen Erfahrungen mit ein, dann haben wir es mit mehr als 3 Millionen Toten in Afghanistan, Irak, Syrien, Pakistan und dem Jemen zu tun. Und das alles für offiziell nichts, was man konkret als Zugewinn dieses Kriegs aufführen könnte. Was hätte man alles mit diesem Geld seit 2001 bloß anfangen können? Die 6,4 Billionen Dollar umfassen anscheinend sämtliche Kriegskosten bis hin zu den Aufwendungen für die Veteranen dieses Kriegs bis zum Jahr 2059. Die vollständigen US-Rüstungsausgaben verschlingen aber jetzt bereits Zweidrittel des US-Haushalts und die Tendenz sieht so aus, dass es bald dreiviertel des US-Haushalts sein werden. Dazu sollte man wissen, dass das Haushaltsdefizit der USA in diesem Jahr fast 1 Billion Dollar beträgt. Die Einnahmen betrugen 3 Billionen Dollar und die Ausgaben 4,15 Billionen Dollar. D.h. schon jetzt werden über 60 % der finanziellen Einnahmen des Staates nur für die Rüstung ausgeben und demnächst bald alles. Die Schulden bzw. das Defizit dienen dann nur noch zur Finanzierung dessen, was man eigentlich mit den gesamten Einnahmen hätte machen sollte. Das ist doch der reine Wahnsinn!

Vor allen Dingen dann, wenn man sich überlegt, was damit in den letzten 20 Jahren nachweislich erreicht wurde. In Sachen Sicherheit und politischer Stabilität wurde eigentlich nur das komplette Gegenteil erzielt. Die Welt wurde seit 2001 weder sicherer noch gar besser, sondern es verschlechterte insbesondere wirtschaftlich alles nur noch viel mehr, sonst hätten wohl nicht derart viele Menschen in diesem Jahrzehnt aus wirtschaftlichen und politischen Gründen nach Europa und in die USA auswandern müssen. Weitaus schlechter sieht das Gesamtbild aber erst dann aus, wenn man sich auf die Suche nach dem angeblichen Feind (dem vermeintlichen Terror) macht und das sollte man eigentlich als Erstes tun. Wer bedrohte uns eigentlich in den Schlagzeilen unserer Leitmedien nach jedem kleinen Anschlag? Es war lediglich ein Phantom mit einem ganz simplen Schalter, welcher bei Bedarf ein und dann auch gleich wieder ausgeschaltet wurde, wenn man es als Argument nicht mehr benötigte. Es handelte sich in Wahrheit nur um die Absicherung des täglichen Diebstahls am Wohlstand anderer Völker, damit man hier laufend den großen Max geben konnte mit Wirtschaftswunder 2.0, sprudelnden Steuerquellen und anderem Schwachsinn. Die Terroristen waren nämlich immer diejenigen, welche sich gegen die Diebe wehrten und ihr Geld nicht von sich heraus freiwillig ablieferten.

Es handelt sich immer um das gleiche einfache Schema, mit dem man auch in der Innenpolitik die nicht Anpassungswilligen gleich als Nazi beschimpft, obwohl wir von der realen Wirtschaftsverfassung her gesehen global in einem faschistischen System leben. Schließlich wird im Faschismus der Staat von der Wirtschaft kontrolliert, zumindest so lange, bis der Diktator sich nicht selbständig macht und seinerseits die Wirtschaft beklaut. Aber auch dann handelt es sich noch immer um ein faschistisches System. Der Unterschied zum Kommunismus besteht lediglich darin, dass dort die Wirtschaft zunächst verstaatlicht ist, bis sich ebenfalls der Diktator ein paar Firmen klaut, welches dann aber zum gleichen Endergebnis wie beim Faschismus führt. Es ist deshalb ein völliges Unding und völlig undemokratisch, dass man in Deutschland wochenlang über eine Sicherheitszone in Nordsyrien (oder den Einmarsch der Bundeswehr) diskutiert, weil es sich um die Beihilfe in einem Eroberungskrieg handelt und nichts anderes. Schon vor 80 Jahren wollte ein deutscher Diktator eine Sicherheitszone in Syrien gegen das britische Imperium errichten. Deshalb marschierte er in einer Zangenbewegung über den Balkan und durch Nordafrika, weil auch er sich den Ölreichtum des Nahen Ostens einverleiben wollte. Nur darum geht es damals wie heute und ob dort Syrer order Marsmenschen leben, interessiert in Berlin nach wie vor keinen einzigen.

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