Privacy Policy Der Krisenfahrplan stand längst fest | AG News

Der Krisenfahrplan stand längst fest

Am 1. August 2019: Wie bereits mehrfach erwähnt, handelt es sich bei der großen Krise von 2019 um eine minutiös schlecht geplante Krise. Aufgrund der deutlich zunehmenden Einschläge in den deutschen Leitmedien, geht es wie geplant Ende des Monats richtig zur Sache und bis zum 31. Oktober stecken wir bis zum Hals im Krisensumpf drin. Eine weitere Etappe auf diesem Weg absolvierte die amerikanische Zentralbank FED gestern mit einer Zinssenkung von 0,25 % in der angeblich besten Wirtschaft der Welt mit geringer Arbeitslosigkeit und hohen Aktienkursen. Das ist, als würde man an einem sonnigen Tag zur Mittagszeit auf der Terrasse ein Licht anzünden, weil es so hell ist. In Wirklichkeit geht es der US-Wirtschaft so schlecht wie schon lange nicht mehr und die Arbeitslosigkeit ist nur deshalb so gering, weil die Amerikaner im Schnitt 3 Jobs benötigen, um über die Runden zu kommen. Bei uns genügen noch zwei. Erwartet wurde von den Drogenabhängigen an der Wall Street eine Zinssenkung von 0,5 oder noch mehr Prozent. Deshalb sackten gestern die Börsenkurse ab und der Dollar ging hoch. Also genau das, was Donald Trump nicht haben wollte. In Wirklichkeit befindet sich die Federal Reserve mit dem Rücken zur Wand, weil der Tag auch mit einer Zinssenkung von 0,5 % nicht anders verlaufen wäre. Hätte er gestern die Zinsen noch mehr gesenkt, dann wäre uns schon nächste Woche alles auf die Füße gefallen. Jetzt geht die Bombe an den Börsen erst zum Monatsende erstmals hoch und dann in weiteren Kaskaden bis zum 31. Oktober. Dann dürfte das Werk vollbracht sein.

Die Handelsgespräche mit China sind gestern schon nach einem halben Tag geplatzt und das war der große Stöpsel, welcher für die Börsen gezogen wurde. Man hatte sich auf die großen Sprüche aus Washington verlassen und jetzt fehlt in der Konstellation mit China nur noch der Einmarsch der Chinesen in Hongkong, dann kann man Aktien seine Pfeife anzünden und genüsslich die Krise in sich hineinziehen. Deshalb war das eine schlechte Vorlage für die Fed und der Tag musste laufen, wie er dann auch verlief. Die UBS Bank will in der Schweiz künftig die Einlagen über 2 Millionen Schweizer Franken mit minus 0,75 % verzinsen. Das ist ein weiterer Wink mit dem Zaunpfahl, seine Schäfchen schleunigst ins Trockene zu bringen. Kapital ist wie ein scheues Reh. Nur ein winziges negatives Zinsgeräusch in Höhe von minus 0,75 % kann es für immer verscheuchen. Es gibt durchaus rentablere Anlagemöglichkeiten und dazu zählen neben den Edelmetallen inzwischen auch die Kryptowährungen. Dort kann man sein Geld ohne Strafzinsen zumindest für eine Übergangszeit besser parken. Ich weiß wirklich nicht, was diese Bankiers heute rauchen, aber an der Universität in den achtziger Jahren war es noch normales Gras. Heute bringt die wahrscheinlich nur noch Crack auf Touren.

Der neue Cash-King mit 107 Milliarden Dollar in der Kasse heißt Google bzw. Alphabet und löste den bisherigen Inhaber dieses Titels (Apple) mit 102 Milliarden Dollar ab. Apple hatte zu seinen besten Zeiten Ende 2017 noch 163 Milliarden Dollar in der Tasche, gab danach aber sein Geld aus, wie ein völlig betrunkener Matrose im Hafen. China warf den USA gestern noch einmal vor, die Demonstrationen in Hongkong inszeniert zu haben. Das wäre zwar durchaus denkbar, aber diese Proteste folgen einem ganz anderen Muster. Ich kenne schließlich inzwischen meine Pappenheimer. Deshalb sind das vorgeschobene Gründe zur Invasion in Hongkong. Wahr ist hingegen, dass in den USA mittlerweile die siebte Spedition in diesem Jahr dicht machte und damit die Krise in diesem Gewerbe weiter befeuerte. Die Weltwirtschaft befindet sich seit Jahren oder bald schon Jahrzehnten in einem Niedergang, welcher sich jetzt beschleunigt und nicht mehr umkehrbar ist. Wenn ein großer Baum fällt, dann fällt er. Nichts kann ihn mehr aufhalten. Deshalb können in Europa sich immer weniger Menschen einen Urlaub im Sommer leisten. Deutschland liegt in dieser Liste noch im unteren Bereich der reicheren Länder mit nur 14,5 % der Bevölkerung ohne Chancen auf einen Urlaub. Doch in Frankreich sind es schon 22,6 % und in Italien sogar 43,7 %. Auch Recep Erdogan spielt in der großen Krise von 2019 eine der tragenden Hauptrollen und deshalb drohte er gestern theatralisch mit dem Ende des Migrationspakts und das würde seiner Meinung nach keine Regierung in der EU lange überleben. Das ist korrekt und weil er dringend frisches Kapital für sein Land benötigt und die EU spätestens nach dem Austritt der Briten keines mehr hat, dürfte der Ausgang ziemlich klar sein. Kaum ist Boris Johnson an der Macht, da implodiert auch schon wie in einem Drehbuch die Automarke von James Bond. Schuld daran ist natürlich der Brexit aus der nahen Zukunft und wenn Aston Martin nicht bald gerettet wird, muss 007 zu Fuß gehen.

Damit kommen wir zu den Aktienmärkten, welche in diesem Monat spannender sind, als jeder James-Bond-Film:

In China konnte sich gestern die technologielastige Chinext ganz gut halten, aber der etwas breiter aufgestellte Shanghai Composite landete im Minus. In Europa führte noch immer der britische FTSE-Aktienindex dank seiner abstürzenden Währungen das Feld an. Schlusslichter waren gestern die spanischen und deutschen Aktien. In den USA ging es den kleinen Aktientiteln noch immer ziemlich schlecht, aber die Nasdaq überstand sogar die gestrige Schlappe der Aktien ohne Blessuren. Jerome Powell von der FED senkte gestern wie bereits erwähnt die Leitzinsen in den USA um 25 Basispunkte und stellte darüber hinaus aber noch nichts Weiteres in Aussicht. Dies führte dazu, dass die Staatsanleihen und der Dollar anstiegen und die Aktien sowie das Gold sanken. Powell hat nun in 10 von 12 Pressekonferenzen dafür gesorgt, dass die Aktien sanken und dies ist wahrlich keine Erfolgsbilanz. Der Volatilitätsindex VIX ging gestern bis auf den Wert von 16,5 hinauf und beendete damit seinen Winterschlaf extrem spät. Anschließend zog er sich auf den Wert von 15 zurück. Dies dürfte die ersten Wetten gesprengt haben und damit eine Kettenreaktion auslösen. Der Abstand zwischen den 2- und 30-jährigen US-Staatsanleihen ging gestern so stark wie seit dem Referendum der Briten über den Verbleib in der EU im Juni 2016 zurück. Der Dollar stieg im Juli um 2,5 % an oder so stark wie seit der Wahl von Trump im November 2016 nicht mehr. Das britische Pfund verlor im Juli 4 % und auch das gab es seit dem Oktober 2016 nicht mehr zu sehen. Wir haben jetzt August und nach dem derzeitig erkennbaren Krisenplan könnte es in diesem Monat erstmals an der Börse ordentlich krachen und dann in Kaskaden bis im Oktober an den Börsen alles in Grund und Boden reißen.

Die Kryptowährungen konnten vom gestrigen Tag nicht entsprechend profitieren. Der Gesamtmarkt liegt weiterhin bei schwachen 273 Milliarden Dollar und der Bitcoin ist mit 9.976 Dollar noch immer knapp unter dem Wert von zehntausend. Die Edelmetalle Silber mit 466 Euro pro Kilo und Gold mit 1.404 Dollar pro Unze stehen heute mächtig unter Druck, damit sie nicht vorzeitig abheben und die Party zerstören. Der WTI-Ölpreis bewegt sich weiterhin mit 57,86 Dollar pro Fass in einem engen Kanal und wird nicht weiter nach oben ausbrechen.

Last but least:

Jeffrey Epstein träumte den feuchten Traum der vermeintlichen Eliten und plante deshalb die Züchtung einer neuen menschlichen Rasse mit vielen jungen Frauen in Mexiko. Außerdem wollte er seinen Kopf und sein bestes Stück einfrieren lassen. Aus beidem wird jetzt aber wohl nichts mehr, wenn er in schicken Betonstiefeln im Potomac River landet.

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