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Der letzte Crash wird der größte

Das aktuelle Finanzsystem funktioniert relativ einfach durch die Zu bzw. Abnahme der Geldmenge. Dies ist die eigentliche geheime Aufgabe der Zentralbanken und die gerieten Mitte September 2019 im Halbschlaf plötzlich in helle Panik. Sie öffneten, ohne weiter darüber nachzudenken ihre Schleusen und können das nur noch maximal bis Mitte Januar 2019 in diesem Umfang durchhalten. Obgleich sie selbst inzwischen hinter vorgehaltener Hand zugeben mussten, dass sie sich auf völlig unbekanntem Terrain befinden. Das ist wohl die größte Untertreibung des Jahrzehnts oder gar Jahrhunderts. Seit 2 Monaten schrillen die Alarmsirenen deshalb, weil zwar die grundsätzliche Tätigkeit einer Zentralbank sehr simpel ist, nicht jedoch die Manipulationsmaßnahmen zur Verlängerung eines Kreditzyklus. Die sind durchaus etwas komplizierter und deshalb vergaloppierte man sich wieder einmal wie in der ersten Finanzkrise von 2008 fast vollständig. 

2008 brachten die MBS (Mortgage Backed Securities) die Zentralbanken aus der Spur und dieses Mal sind es die CLO (Collaterized Loan Obligations), welche in Flammen stehen. Das wäre an sich schon ein echtes Problem, doch dieses Mal kommt noch eine kollabierende Weltwirtschaft hinzu, welche sich durch die Wucht der zweiten Finanzkrise nur noch verstärken wird. In der ersten Finanzkrise wurde man von den Leitmedien noch ganz gut über deren Verlauf informiert, doch dieses Mal drehten die Leitmedien einfach den Informationsfluss in Sachen Wirtschaftsnachrichten komplett ab. Man benötigt nämlich den Überraschungseffekt, damit man der geschockten Bevölkerung tief in die Taschen greifen kann. Sehr tief, denn dieses Mal ist finanziell gesehen alles so überflutet, wie zurzeit der Markusplatz in Venedig. Mario Draghi von der EZB setzte sich deshalb rechtzeitig ab und Jerome Powell von der amerikanischen Federal Reserve ließ durchblicken, dass es eine harte Landung geben wird. Dazu sollte man jedoch wissen, dass die FED in der Vergangenheit noch nie eine Landung hinbekam. Sie hinterließ immer nur mehr oder minder schwere Crashlandungen. Doch dieses Mal handelt es erschwerend auch noch um einen Blindflug im hohen Gebirge und das kann einfach nicht gut ausgehen.

Bei genauerem Hinsehen ist es leicht zu erkennen, wie sich das System auf den bevorstehenden Ernstfall vorbereitet. Die Rezession ist angeblich wegen 0,1 % im dritten Quartal verhindert worden, obwohl sie der frühere Chefvolkswirt der Deutschen Bank Thomas Mayer bereits im zweiten Quartal ausrief. Denn das mit den 0,1 % ist rein statistisch gesehen nur ein ganz schlechter Witz und mehr nicht. Man macht vermutlich bis Silvester weiterhin auf eine heile Welt und lässt dann erst im nächsten Jahr die Katze aus dem Sack. Auf jeden Fall läuft sich Herr Habeck von den Grünen mental schon einmal als virtueller Bundeskanzler warm. Doch diese Rechnung geht sehr wahrscheinlich nicht auf, weil man sich auf politischer Seite zu stark auf die Bankiers verlassen hatte. Deshalb sind sie dann auch bald verlassen. Denn die zweite Weltwirtschaftskrise ist derart aufgeladen worden, dass sie das Finanzsystem vollständig aus den Angeln heben wird. Man kann die daraus resultierenden Schäden nur durch beinharte Maßnahmen wieder beheben. Und dafür sind unsere Politiker natürlich genau die richtigen Leute, weil sie täglich an vorderster Front tatkräftig anpacken. Weil wirklich alle Länder der Welt in den Sog der Weltwirtschaftskrise gerieten, wird uns anschließend keiner helfen können. Wir sind dann völlig auf uns alleine gestellt, weil alle Schlaumeier rechtzeitig die Flucht ergreifen werden. Wie gut ist es dann zu wissen, dass alle Deutschen bestens dazu ausgebildet wurden, den Karren wieder aus dem Dreck zu ziehen. 

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