Privacy Policy Der letzte Höhenflug des Dollars | AG News

Der letzte Höhenflug des Dollars

Die gesamte Welt hat sich schon im letzten Jahrhundert in hohen Dollar-Summen verschuldet und sobald dieser wie in den letzten Tagen auf neue Rekordwerte hinaufsteigt, haben diverse Länder ein Problem mit ihren Zinszahlungen und Tilgungen.

Für sie wird dann alles teurer und mit diesem Problem kämpfen heute früh bereits die asiatischen Staaten. Letztmals tauchte ein solches Problem im Jahr 1985 auf und es wurde mit dem berühmten Plaza-Akkord (weil die Tagung der Zentralbanken im Plaza-Hotel in New York stattfand) bis 1987 gelöst.

Dieses Mal haben die Zentralbanken jedoch schon längst sämtliche Pfeile verschossen. Sollte deshalb der WTI-Ölpreis noch weiter sinken und den Dollar dabei weiter entwerten, dann hat dies verheerende Auswirkungen auf die bereits vom Corona-Virus geschundenen Länder.

Damit stellt sich den Zentralbanken noch ein weiteres unlösbares Problem in den Weg. Der Währungsmarkt ist vom Volumen her gesehen viel größer als zum Beispiel der kriselnde Aktienmarkt und damit für die bereits ziemlich ausgelaugten Zentralbanken nicht mehr zu stabilisieren.

Wer sich in den USA zu früh auf die 2.000 Dollar-Schecks des Finanzministeriums zum 6. April freut, der sollte die weitere Entwicklung des Dollarkurses sehr genau beobachten. Es könnte nämlich noch vor dieser viel beworbenen Auszahlung zum Verglühen der amerikanischen Währung in der Erdatmosphäre kommen.

Und was gab es sonst noch zu berichten?

In Venedig verbesserte sich neuerdings auch noch die Wasserqualität in den berühmten Kanälen. Und in Spanien wird die Ausgangssperre von Drohnen überwacht. Da bin ich schon einmal gespannt, wer es bei uns kontrollieren wird!

In Baltimore in den USA bat der Bürgermeister die Kriminellen in seiner Stadt darum, ihre Kugeln in ihren Waffen zu behalten, damit die Krankenhausbetten für die am Corona-Virus erkrankten Menschen verwendet werden können.

An der Ostküste der USA nahmen die Raubüberfälle mit Atemschutzmasken nicht ganz überraschend deutlich zu. Ob man deshalb demnächst noch mit einer Atemschutzmaske im Gesicht eine Bank betreten darf, ist ziemlich ungewiss.

Das gestrige Notfallprogramm der EZB verpuffte heute im Dax relativ rasch. Es sorgte zunächst für einen Anstieg von 1,33 %, welcher aber sehr schnell auf 0,87 % und dann auf minus 0,83 % schrumpfte. Das große Spiel für die Zentralbanken ist eben einfach vorbei!

Der Dow durchschlug gestern zunächst die 20.000 Punkte und dann auch noch die 19.000 Punkte-Marke. Der Volatilitätsindex (VIX) stieg dabei bis auf einen neuen Rekord von 85 an. Damit ging der große Börsencrash von 2020 in der vierten Woche also munter weiter.

Auf dem Ölmarkt erreichte der WTI-Ölpreis heute den neuen Tiefpunkt von 23,13 Dollar pro Fass, d.h. jetzt brennt auch der Kittel des Ölbrandstifters Putin lichterloh. Aber er wird wohl nicht so schnell dieses verheerende Pokerspiel beenden.

Der Silberpreis steigt heute erstmals wieder auf 355 Euro pro Kilo und der Goldpreis auf 1.480 Dollar pro Unze an. Doch inzwischen kann man nichts mehr kaufen, weil es entweder gar nichts mehr gibt oder die Preise viel zu hoch sind.

Auch dies ist ein sicherer Hinweis, das sehr bald etwas mit lautem Getöse auseinander bricht. Selbst mit einem Privatjet kann man mittlerweile durch die zahlreichen Reisebeschränkungen nicht mehr dieser großen Krise entkommen.

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