Privacy Policy Der Ölpreis kündigt Ungemach an – AG News

Der Ölpreis kündigt Ungemach an

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Auch im letzten stürzte der Ölpreis im Januar dramatisch ab, konnte sich aber im Februar wieder abgefangen werden. Normalerweise befindet er sich aber im Winter auf seinem höchsten Niveau, weil wir dann auf der nördlichen Erdhalbkugel mit den meisten Industriestaaten Winter haben. Sein derzeitiges Verhalten weist deshalb eher auf die aktuellen Probleme des Finanzsystems und die daraus resultierenden Konsequenzen für die Weltwirtschaft hin. Im Umfeld des Börsengangs von Aramco in Saudi-Arabien wurde der Ölpreis noch einmal nach Kräften nach oben manipuliert und auch das neuerliche Quantitative Easing (QE) der amerikanischen Zentralbank FED war in diesem Zusammenhang nicht gerade von Nachteil für ihn. Die Ölpreismanipulationen konnten in der Vergangenheit nur mit den überschüssigen Geldmengen der Zentralbanken durchgeführt werden. Damit wurden Ölmengen solange aufgekauft, bis kein Lagerplatz mehr frei war, d.h. es besteht nun ein sehr großer Überhang. Dieser trifft nun auf eine sinkende Ölnachfrage und macht damit die ungünstige Sachlage geradezu perfekt. Bricht der WTI-Ölpreis demnächst auch noch durch die Widerstandslinie von 55 Dollar, dann sind die Hunger-Games des Jahres 2020 ganz offiziell für eröffnet erklärt worden. Ein zu niedriger Ölpreis wird im Energiemarkt für wirtschaftliche Konsequenzen in Form von Pleiten sorgen und damit den Lauf der aktuellen Wirtschaftskrise noch einmal ganz ordentlich beschleunigen. Zumal sich die Anzeichen für einen baldigen Aktiencrash in diesen Tagen wieder einmal häufen. Dieses Mal handelt es sich aber nicht um die durchaus wohlbegründeten Stimmen aus dem alternativen Lager und deshalb könnte es dieses Mal auch tatsächlich dazu kommen, weil diese Leute an den Schaltstellen des Finanzsystems sitzen.

In Großbritannien hat inzwischen auch das Oberhaus dem Austrittsabkommen zugestimmt und jetzt fehlt nur noch die Unterschrift der Queen. Ob aber am 31. Januar wirklich etwas passiert, ist nach dem langen Hin und Her trotzdem nicht hundertprozentig sicher. Weil aber das Impeachment-Verfahren ziemlich bald vorbei sein wird, muss man sich etwas Neues überlegen, um eine weitere Amtszeit von Donald Trump mit weiteren 4 Jahren zu verhindern. Eine Wirtschaftskrise ist deshalb schon nur aus diesem intriganten Grund unumgänglich, weil das noch immer das Ende einer Präsidentschaft in den USA besiegelte. Der zeitliche Handlungsspielraum der Machthabenden wird immer enger, weil sich sonst die globale Schuldenbombe von selbst entladen wird. Mehr Zeit als bis zum Ende des Quartals bleibt deshalb nicht mehr übrig. Interessant war in diesem Zusammenhang heute ein naiver Leserbrief in der Tageszeitung „Heilbronner Stimme“, in welchem sich der Autor noch immer darüber wundert, warum Bund, Länder und Kommunen in der Hochkonjunktur des letzten Jahrzehnts sowie sprudelnder Steuereinnahmen ihre Verschuldung nicht senken konnten. Die Antwort ist ganz einfach, weil es keine Hochkonjunktur gab, und zwar in keinem Land der Welt. Das war lediglich ein Hirngespinst unserer Leitmedien. Die Steuereinnahmen hielten nicht mit der realen Inflation Schritt und sanken deshalb schon seit einiger Zeit ganz deutlich. Außerdem stimmte das gesunde Verhältnis von Einkommensteuer und Umsatzsteuer nicht mehr, weil viele unter die Fittiche des Staates flüchteten und sich via Vetternwirtschaft einen Job in den Kommunen oder bei den Ländern verschafften. Sein frommer Wunsch im Leserbrief an die Politiker, eine Währungsreform zu vermeiden, wird nicht in Erfüllung gehen.

In China wurden indessen die Feierlichkeiten zum Jahr der Ratte abgesagt und das käme bei uns einer ersatzlosen Streichung des Weihnachtsfestes gleich. Die globale Kommunikation um den Corona-Virus wie sie immer in solchen Zeiten stattfindet, wird wieder einmal bis zum Anschlag hochgefahren. Und dennoch wird es keinen Weltuntergang geben. Weder in China noch gar bei uns. Weshalb wohl? Es handelt sich seit Jahrzehnten immer um die gleichen Kommunikationsstrategien der Mächtigen und man muss sich lediglich fragen, weshalb die Mehrheit bei diesen geistigen Hunger-Games immer noch mitspielt? Es sind zwar nur Gladiatorenkämpfe wie im alten Rom mit richtigen Toten und Verwundeten, aber trotzdem nur eine mediale Veranstaltung.

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