Privacy Policy Der perfekte Crash – AG News

Der perfekte Crash

Advertisements

Nur noch ganz wenige glauben heute noch an neue Kursrekorde, wie zum Beispiel die Chinesen. Dort verbrennt aber die Zentralbank PBOC nur noch ihr letztes Stroh und danach krachen auch die chinesischen Aktienkurse in die Tiefe hinab.

In den USA und in Europa hielt die Talfahrt der Börsen auch am zweiten Tag nach dem schwarzen Montag unvermindert an. Bei den bisherigen großen Aktieneinbrüchen in der Wirtschaftsgeschichte wie zum Beispiel 1929 ging es in Etappen mit großen zeitlichen Abständen zwischen den einzelnen Aktieneinbrüchen den Bach hinunter.

Doch dieses Mal erleben wir den perfekten Crash, welcher in einem überschaubaren Zeitraum alles vernichtet, was ihm in die Quere kommt. Das hängt mit der extremen Überdehnung des aktuellen Kreditzyklus zusammen, welcher bereits 2001 zu Ende war. 

Das verhält sich in diesem Zusammenhang wie die Spannung der tektonischen Erdplatten, welche zu regelmäßigen Erdbeben führen. Doch das jetzt anstehende Finanzbeben wird auf der nach oben offenen Richterskala den Wert 19 haben, d.h. ein auf der Erde physikalisch gar nicht mögliches Mega-Erdbeben. 

Die Stimmung ist in diesen Tagen noch immer optimistisch und man glaubt noch immer nur an geringe Einbrüche in den unterschiedlichen Branchen. Wir sehen deshalb zum Quartalsende noch einmal etwas genauer darauf, was daraus letzten Endes wurde.

In Frankreich ist der Automobilabsatz in diesem Jahr jedenfalls um 18 % gefallen und das geschah noch ohne den Einfluss durch das Corona-Virus, welches gestern erst sein zweites Opfer in diesem Land forderte. In China brachen die Verkaufszahlen in der ersten Hälfte des Februars um 92 %, aber auch dies beeindruckt keinen, der auf der Droge Hopium (von hope oder Hoffnung) unterwegs ist.

Doch genau dies dürfte die angemessenere Messlatte in diesem Jahr sein und das wird sich in allen Branchen dementsprechend verheerend auswirken. Der Optimismus ist nur deshalb ungebrochen, weil sich keiner adäquat informiert. Man müsste sich nur einmal fragen, woher jetzt noch Wachstum kommen sollte?

Das Corona-Virus wütet mittlerweile seit 3 Monaten in China und weil systembedingt nichts Effizientes dagegen unternommen wurde, breitet es sich ungebremst überall immer weiter aus. Wann soll diese Expansion endlich gestoppt werden?

Um es noch etwas genauer zu sagen: Das derzeitige Finanzsystem ist intellektuell gar nicht in der Lage, einer Pandemie die Stirn zu bieten, weil sie ein integrales Geschäftsmodell darstellen. Schließlich holt sich der Eigentümer eines brennenden Hauses auch keinen Rat bei einem Bauunternehmer.

Denn in dessen Interesse liegt es, dass die ganze Hütte bis auf die Grundmauern abfackelt. Deshalb unternimmt ausgerechnet die ansonsten gegen brave Bürger äußerst strenge EU keinerlei Aktivitäten, um die Übertragung des Virus innerhalb des Schengenraums zu unterbinden.

In der letzten Woche hatte ich geschrieben, dass der Karneval die optimale Möglichkeit zur Verbreitung des Corona-Virus in Deutschland darstellte. Heute ist Aschermittwoch und wir haben jetzt das Corona-Virus seit heute ganz offiziell auch in Deutschland.

Inoffiziell war es schon seit 5 Wochen da und wer daran glaubt, dass die gleichen Jungs und Mädels dieses Virus noch bändigen werden, der kann doch gleich an den Osterhasen glauben. Denn der bringt in diesem Jahr keine Eier mit!

Das Virus hat in der Zwischenzeit bereits das erste Mal mutiert und weil es dafür entwickelt wurde, sich im negativen Sinn zu verbessern, sind das alles andere als gute Nachrichten.

Die Leitmedien verkaufen das Virus noch immer in der Rubrik Grippe, was es von seinen Bestandteilen her gesehen aber nicht ist. Es fühlt sich in den ersten Minuten vielleicht wie Grippe an, aber eine daran erkrankte Ärztin in China sagte, dass es einen gleich am ersten Tag wie mit einem Vorschlaghammer umhauen möchte.

Es gelangt ferner über den Urin der Erkrankten in die Abwässer und von dort in den gesamten Kreislauf der Natur. Irgendwann könnte es von dort aus sogar wieder zu neuen Ansteckungen führen, sollte es jemals abklingen.

Wir haben es deshalb mit etwas zu tun, welches uns Jahre oder besser noch Jahrzehnte beschäftigen wird. Kurzfristige Verbesserungen sind nur in der geistig begrenzten Welt der Quacksalber zu erwarten.

Wäre die Weltwirtschaft in der jetzigen Form in einem halbwegs guten Zustand, würde das Corona-Virus trotzdem alles zerlegen. In diesem Blog habe ich aber mehrfach darauf hingewiesen, dass die Weltwirtschaft schon sehr lange aus dem letzten Loch pfiff.

Selbst eine spanische Grippe wie vor hundert Jahren hätte unser Finanzsystem rasch zur Implosion gebracht. Das Corona-Virus hingegen wird unser Finanzsystem und alles, was dazu gehört, jedoch vollständig pulverisieren. Das hat insbesondere der gestrige Tag sehr anschaulich demonstriert.

Die Leitmedien verherrlichten seit dem Jahresanfang den vermeintlichen Aufstieg der Aktie der Deutschen Bank und was ist heute noch davon übrig? Es war nur ein fauler Zauber der Zentralbanken, welche diese wertlosen Aktien kauften, damit andere mitzogen und jetzt ihr Geld verloren haben.

Solange man sich jedenfalls dem Sog der falschen Nachrichten nicht entzieht, wird sich nichts mehr in die positive wirtschaftliche Richtung verändern.

Advertisements

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.

Shares
Cresta Help Chat
Senden via WhatsApp

Bitte deaktivieren Sie Ihren Werbeblocker!

de_DEGerman