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Der rasche Untergang des Finanzsystems

Der Zusammenbruch des Finanzsystems war seit dem 16. September 2019 klar und deutlich zu erkennen. Er hängt mit der Konzeption der perfekten Raubwirtschaft zusammen, welche im Kern ein reines Betrugssystem ist.

Durch die aktuelle Pandemie verabschiedet sich seit bald 3 Monaten die globale Weltwirtschaft von der Bühne und dieser Vorgang würde selbst eine freie Marktwirtschaft verheerend treffen. 

Eine ausgelaugte Raubwirtschaft bricht hingegen schon beim reinen Anblick des Corona-Virus rasch in sich zusammen. 1929 dauerte es fast ein halbes Jahr, bis das erreicht wurde, was wir in den letzten 3 Wochen zu sehen bekamen.

Donald Trump legte gestern mit der Ausrufung des Staatsnotstands in den USA die nächste Axt an die Weltwirtschaft an und der anschließende starke Anstieg der US-Aktienkurse bedeutet lediglich, dass sie in der nächsten Woche nur noch heftiger abstürzen werden.

Die Staaten und die Zentralbanken arbeiten absichtlich mit ungedeckten Schecks, um das leichtgläubige Volk zu beeindrucken. In der großen Krise ist auch der deutsche Staat plötzlich großzügig geworden und will den Unternehmen mit unbegrenzten Finanzmitteln helfen.

Doch woher soll gerade jetzt diese vielen Gelder kommen? Etwa aus dem Schlaraffenland?

Man will damit später nur sagen können, dass man alles mögliche versucht hätte. Aber dann kam eben ganz plötzlich diese große Krise um die Ecke und wer hätte damit schon rechnen können?

Die Automobilverkäufe brachen in China im Februar um 79 % ein und die Beteiligten müssen nun vom chinesischen Staat gerettet werden, welcher selbst knapp bei Kasse ist. Aber das soll nicht unser Problem sein.

Die gesamte Liste der globalen Rückgänge, Einbrüche und Verluste aus allein aus diesem Jahr würde schon ganze Bücher füllen und wir haben erst Mitte März!

Wir bekommen schon in der nächsten Woche wieder einige Superlativen von den Finanzmärkten serviert und mit der Schließung der Schulen, Kindergärten und Universitäten in einigen Bundesländern beginnt auch hier in Deutschland die große Einkesselung der Bevölkerung.

Der Bitcoin stürzte in dieser Woche bis auf fast 5.000 Dollar ab (also fast 50 %), weil die Verluste der Händler an den Börsen zum Abverkauf ihrer Kryptowährungen, Gold-, Silber- und Platinbeständen führten. Dies ließ ihre Preise sinken und macht sie für die “Last Minute Krisenvorsorge” nun zum absoluten Schnäppchen. 

Nächste Woche geht es schon um alles, weil die Maßnahmen der Zentralbanken in dieser Woche nicht nur nichts brachten, sondern die Lage nur noch verschärften. Man ist mit seinem Latein am Ende!

In einer sich verschlechternden weltwirtschaftlichen Situation kann man mit ungedeckten Finanzspritzen einfach nichts mehr bewirken. Das hat man bei uns mit der EZB und in den USA mit der FED gesehen.

In der nächsten Woche geht es trotz dieser Bemühungen weiter um eine ausufernde Liquiditätskrise, ein Austrocknen der Kreditmärkte und einen nicht mehr funktionierenden Markt von Staatsanleihen.

Die FED wird deshalb die Zinsen in der nächsten Woche um 1 % senken und andere Dinge veranstalten müssen, was aber trotzdem nichts mehr bringen wird. Wie lange dieses Vorturnen noch andauern wird, das werden wir schon sehr bald sehen.

Nachfolgend noch einmal die wichtigsten Hintergründe, weshalb es einfach nicht mehr auf diese Art und Weise weitergehen kann. Eine Währungsreform ist deshalb unvermeidlich, sonst tritt ein gigantisches Chaos ein, wie man es in Italien schon heute ansatzweise nach wenigen Wochen sehen kann.

Exkurs: Zentralbanken

Die Zentralbanken erschwindelten sich vor etlichen Jahrhunderten ohne die Zustimmung des Volkes das Geldmonopol, welches eigentlich eine Domäne des Staates ist und als unveräußerliches Grundrecht gar nicht privatisiert werden darf.

Doch nach über 300 Jahren sind die Menschen gar nichts anderes mehr gewohnt und wissen auch gar nicht, worum es hier eigentlich geht. Aber das wird sich in wenigen Tagen ändern.

Im System der Zentralbanken verwendet man ungedecktes Fiatgeld oder auch Papiergeld genannt, welches seit 1971 nach der Beendigung des letzten Goldstandards in den USA nicht mehr mit Gold hinterlegt wurde.

Fiatgeld ist an sich eigentlich nichts Schlechtes, weil damit bereits das Römische Reich erfolgreich aufgebaut wurde. Die erste Währung der Römer war ebenfalls ungedeckt, funktionierte aber trotzdem lange sehr erfolgreich, weil man die Geldmenge begrenzte.

Geld ist lediglich ein Abrechnungssystem für den Handel mit Waren sowie Dienstleistungen und fördert ihn dadurch. Entspricht die Geldmenge eines Landes den hergestellten Gütern und Dienstleistungen, dann ist selbst eine in sich wertlose Fiatwährung über lange Zeiträume hinweg stabil.

Doch die Versuchung liegt immer in der Geldmengenerweiterung und ist gerade in diesen Tagen zu beobachten, in denen mit Bazookas das Geld zum Fenster hinausgeworfen wird. Das führt zu einer Hyperinflation und einer nachfolgenden Währungsreform.

Ein Goldstandard ist übrigens in den Händen eines privaten Zentralbanksystems auch keine Garantie gegen die Inflation. Ein Goldstandard hat nur eine Deflation zur Folge, weil das Geld dann immer notorisch knapp ist.

Das ist gut für die Reichen, aber schlecht für den Rest der Bevölkerung, welche ohne eine nennenswerte Zunahme des Wohlstands auskommen muss.

Die Geldmenge wurde insbesondere in den USA seit 1971 dramatisch erweitert, und zwar in einem Rahmen, den man sich als unbedarfter Mensch gar nicht vorstellen kann.

Ein weltweiter dramatischer Rückgang der Weltwirtschaft, wie er jetzt gerade durch das Corona-Virus verursacht wurde, hätte selbst eine gesunde Fiatwährung früher oder später ruiniert.

Aber bei einem völlig aus dem Ruder gelaufenen Währungssystem wie dem unsrigen, geht dieser Niedergang natürlich noch viel schneller vonstatten.

Man kann deshalb jetzt nur noch die einzelnen täglichen Kaskaden in der Praxis studieren, um die Vorgänge in einem solchen Währungssystem auch in Zukunft besser verstehen zu können.

Aber das Endresultat dieser ganzen Vorgänge ist seit dem Start dieses Finanzsystems nach 1944 für alle Beteiligten völlig klar gewesen. Weil das jedoch schon einige Zeit zurückliegt, könnte es durchaus sein, dass die jetzige Generation der Zentralbankiers diese grundlegenden Zusammenhänge nicht mehr richtig versteht.

Bei einigen Verantwortlichen bei der EZB war das in der vergangenen Woche auch tatsächlich der Fall, doch vielen anderen ist dies durchaus bewusst und ihre derzeitigen Aktionen sind deshalb nur eine ganz billige Show auf Kosten der Bevölkerung.

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