Privacy Policy Der US-Dollar kündigt weiteres Ungemach an | AG News

Der US-Dollar kündigt weiteres Ungemach an

Im Bereich der Währungen laufen die Dinge langsam aber sicher aus dem Ruder. Der US-Dollar kollabiert nämlich gerade direkt vor unseren Augen!

Er hatte bereits zwei Schwächeanfälle in den letzten Monaten zu verzeichnen. Einen Ende Februar kurz vor dem Lockdown und dann noch einmal Ende März als der erste Aktiencrash aufhörte.

Und weshalb ist der gegenwärtige Rückgang so bedeutend für unsere wirtschaftlichen Aussichten? Weil im Moment abgesehen von den Unruhen in den USA alles verhältnismäßig ruhig ist. Insbesondere bei uns in Deutschland.

Doch diese vermeintliche Ruhe täuscht über die wahren Probleme hinweg.

Die ersten beiden Rückgänge des US-Dollars wurden durch zwei schwarze Schwäne (einen Shutdown und eine Pandemie) verursacht.

Entweder ist also der nächste schwarze Schwan schon wieder in Richtung der USA unterwegs oder die Welt verliert gerade das Vertrauen in den US-Dollar, weil die amerikanische Zentralbank FED die Geldmenge über Gebühr erhöhte.

Zum besseren Verständnis lohnt sich auch noch ein Blick auf seine langfristige Trendlinie und die verheißt ebenfalls nichts Gutes. Er hat nämlich seine Trendlinie seit Mitte 2018 nur zweimal nach unten durchbrochen.

Und das war eben letztmals direkt in der Zeit des Aktienabsturzes vom März. Anschließend drehte die amerikanische Notenbank FED ihre Geldschleusen auf und sorgte damit für eine Rückkehr des US-Aktienmarktes oder die nächsten Probleme.

Die Staatsschulden der USA brauchten über 200 Jahre, bis sie unter Ronald Reagan im vierten Quartal 1981 eine Billion Dollar erreichten. Es dauerte aber nur knapp 40 Jahre, bis sie am 23. März 2020 die Summe von 23,5 Billionen erreichten.

Und schon am 9. Juni 2020 erreichten sie mit 26 Billionen Dollar einen neuen Rekordstand. Die amerikanischen Staatsschulden expandieren also mit fast einer Billion Dollar pro Monat!

Das ist alles andere als nachhaltig!

Die FED will damit sogar bis 2022 weitermachen, wie Jerome Powell gestern verkündete. Doch wie das funktionieren soll, muss er erst noch beweisen. Und heute brachen die Börsen der Welt erstmals wieder heftig ein!

Die Eskapaden am US-Börsenmarkt sind jetzt schon unglaublich und immer dann, wenn auch die allerletzten auf einen fahrenden Zug aufspringen, wird es höchste Zeit ihn zu verlassen.

Das erkennt man in der heutigen Zeit immer dann, wenn bei der Google-Suche die Begriffe “Day Trading” und “Call Options” wie gerade jetzt durch die Decke gehen.

Die amerikanische Bank Goldman Sachs verdiente im Mai durch die Manipulation des Ölpreises 1 Milliarde Dollar und wir bezahlten das in den letzten Tagen durch einen höheren Benzinpreis. So bekommt alles einen Sinn!

In den USA kam es durch die Proteste und Demonstrationen wieder zu einem deutlichen Anstieg der Infektionszahlen und dadurch vielleicht zur zweiten Infektionswelle. Auch bei uns dürfte das nicht mehr sehr lange dauern.

Am Schlimmsten wütet das Corona-Virus augenblicklich in Bollywood bzw. Mumbai in Indien mit Zahlen, welche die aus dem Epizentrum in Wuhan in China zum Jahresbeginn sogar noch übertreffen.

In der Zeitarbeitsbranche in Deutschland ging der Gesamtumsatz durch den Lockdown um 50 % zurück. Doch die deutschen Leitmedien halten sich mit ihrer Wirtschaftsberichterstattung wieder einmal sehr bedeckt.

Aus gutem Grund: Es sieht bei uns wirtschaftlich keinen Deut besser aus als in den USA, aber dort gibt es wenigstens eine ziemlich gut ausgebaute alternative Szene der Wirtschaftsmedien.

Nachtrag nur eine Stunde später: Die weltweiten Börsen brechen ein und das US-Finanzministerium will schon wieder eine Billion Dollar zuschießen. Bald wird also die Staatsverschuldung der USA wöchentlich um eine Billion Dollar zunehmen!

Oder eben höchstwahrscheinlich nicht mehr! Auf den US-Dollar als Krisen-Indikator ist also noch Verlass.

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