Privacy Policy Der vorläufige Höhepunkt des Handelskriegs mit China – AG News

Der vorläufige Höhepunkt des Handelskriegs mit China

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Im Handelskrieg sind kurz vor dem Wochenende die letzten Spielräume für Zollerhöhungen ausgereizt worden und dies wird am Montag entsprechende Auswirkungen auf die Aktienmärkte haben. Spätestens nach den Ereignissen vom Freitag ist klar, dass es in dieser Sache keinen Weg zurück mehr gibt. Die Chinesen sagten bereits zum zweiten Mal, dass sie das konsequent bis zum Ende durchziehen werden, aber am Freitag waren sie auch erstmals der sicheren Überzeugung, dass sie der lachende Gewinner sein werden. Falls Trump kein Ass mehr aus dem Ärmel zaubern kann, dann wird er diesen Showdown in der Tat ziemlich bald verlieren. Es besteht jetzt nur noch ein ruinöser Währungskrieg, welcher aus systembedingten Gründen keinen Gewinner mehr ermitteln wird, sondern nur noch Verlierer. Wer weniger verliert, ist dann der vermeintliche Gewinner und der größere Verlierer ist dann für längere Zeit aus dem Spiel heraus. Zum heutigen Zeitpunkt liegen die Chinesen vorn und es darf sich keiner irgendwelche Illusionen machen, dass sich ein Währungskrieg noch lange hinziehen wird. Das wird ein Blitzkrieg vom Allerfeinsten und der könnte nach dem Stand der Dinge von den Chinesen innerhalb weniger Tage entschieden werden. Allein die Auswertung der Berichterstattung der globalen Leitmedien ergibt, dass sie der gleichen Meinung sind und ihre Füße seit einigen Tagen völlig stillhalten. Das ist kein gutes Zeichen und der Sechstagekrieg von 1967 könnte bald unterboten werden.

Am 25. August 2019: Die US-Unternehmensanleihen befinden sich auf einem Rekordhoch seit der letzten Finanzkrise, weil sich diese Unternehmen fast zinslos verschulden konnten und mit diesem Geld lediglich ihre eigenen Aktien aufkauften, als es in neue Geschäftsfelder zu investieren. Das sah optisch gut aus und die Vorstände profitierten persönlich davon, wie es in einer reinen Raubwirtschaft der Fall ist. Doch jetzt geht auf diesem Sektor der Unternehmensverschuldung nichts mehr und bei einer demnächst anstehenden Abstufung durch die Ratingagenturen gehen diese Firmen-Zombies rasch den Bach hinunter. Diese Unternehmen verdienen absehbar immer weniger und weil man keine Investitionen tätigte, wird sich auf der betriebswirtschaftlichen Seite auch nichts mehr großartig daran ändern. Es handelt sich dabei also um eine weitere Finanzbombe, welche für sich alleine schon einiges vernichten könnte. Doch im Rahmen der Krise ist es noch das geringste aller Probleme.

 

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