Privacy Policy Der weltweite Handel bricht deutlich ein – AG News

Der weltweite Handel bricht deutlich ein

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Gemäß den Angaben des niederländischen Büros für wirtschaftspolitische Analysen (CPB), kühlte sich der Welthandel auf seine niedrigsten Werte seit 2009 ab. Der Welthandel legte im Januar um 2,3 % zu, nachdem dieser Index im vierten Quartal 2018 noch stark rückläufig war. Der jüngste Anstieg fiel insbesondere in den asiatischen Märkten mit 6,2 % sehr stark aus, nachdem der Wert im Dezember noch mit minus 6,5 % schrumpfte. Für das erste Quartal 2019 zeichnet sich dennoch ein Rückgang von 1,8 % ab und auch im zweiten Quartal ist noch keine Besserung in Sicht. Laut Bloomberg handelt es sich um den stärksten Rückgang im Welthandel seit dem Mai 2009.

Bei der genaueren Beobachtung des Welthandels in diesem Jahrzehnt fällt auf, dass es nach der letzten Finanzkrise nur einen gut einjährigen Aufschwung im Welthandel gab und danach nur ein sehr moderates Wachstum. Das Epizentrum des Niedergangs des Welthandels ist in China auszumachen, welches sich am Ende seines aktuellen Kreditzyklus befindet. Weil wir durch die globalen Zentralbanken koordinierte Kreditzyklen in allen Ländern haben, welche sich auch ausnahmslos alle im Endstadium befinden, kann der wirtschaftliche Rückgang in China nirgends durch ein überdurchschnittliches Wachstum ausgeglichen werden. Das Ziel der Zentralbanken war eine globale Währungsreform im Jahr 2018, welche aber kurzfristig an Weihnachten 2018 wieder abgesagt wurde. Denn selbst in einem wirtschaftlich normalen Umfeld handelt es sich dabei um ein schwieriges Unterfangen. Und dafür fehlte den Verantwortlichen plötzlich der Mut. Sie möchten ihre Macht erhalten, aber durch ihr Zögern untergraben sie ihre eigene Vormachtstellung.

Man hat den eigentlich optimalen Zeitpunkt für eine Währungsreform im Zeitraum 2012 bis 2014 aus purer Angst verstreichen lassen und wird deshalb notgedrungen wieder in den einzelnen Ländern die Währungen wie in früheren Zeiten neu starten müssen. In Europa wurde die Währungsreform des Euro Anfang Dezember 2018 beschlossen und im Zuge der Fusion von Deutscher Bank sowie Commerzbank werden wir weitere Informationen hierzu erhalten. Die Handelsgespräche zwischen den USA und China haben bislang kein Ergebnis gebracht und auch daran wird sich vorerst nicht viel ändern. Die Importzölle für europäische Fahrzeuge in die USA hängen ebenfalls noch immer wie ein Damoklesschwert über der Branche. Richtig neuen Schwung in den Welthandel wird aber nur eine Reihe an Währungsreformen bringen und diese können nicht mehr sehr lange hinausgezögert werden. Denn ohne ein gewisses Wirtschaftswachstum kann unser bisheriges Finanzsystem nicht überleben und dieser Mindestwert wurde bereits an Weihnachten 2018 unterschritten.

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