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Der Wirtschaftskrieg zwischen den USA und China wird bald einen Sieger hervorbringen

Am 10. August 2019: Ja ist denn schon Herbst? Normalerweise beginnen die Wirtschaftskrisen erst im Herbst. 1987 begann Ende August und die große Krise von 2019 gleich Anfang August. Wer noch mehr benötigt, der wird schon nächste Woche nicht enttäuscht werden. Die große Krise ist da und selbst die Leitmedien schwenken immer schneller in diese Richtung. Sie wollen den Bundesbürgern eintrichtern, dass die zweite Weltwirtschaftskrise nur dem Handelskrieg von Donald Trump zu verdanken ist. Wenn er die Mutter aller Wirtschaftskrisen seit 5.000 Jahren in knapp 3 Jahren aus dem Hut zaubern konnte, dann sollte man vorsichtig mit ihm umgehen, weil er dann imstande wäre, Unmögliches zu vollbringen. Augenblicklich befinden wir uns in der Schlussphase des Handelskriegs mit China und noch ist kein klarer Sieger erkennbar. Das Rennen ist noch komplett offen, aber wie auch immer es ausgehen wird, es gibt keinen richtigen Sieger. Wir beobachten lediglich den Niedergang zweiter Volkswirtschaften und wer als erster zu Boden geht, ist der Verlierer dieses Duells. Doch der Gewinner wird nur geraume Zeit später ebenfalls von der Bühne getragen werden. Der Kampf dieser Titanen diente letzten Endes nur dazu, ein raubwirtschaftliches Finanzsystem der organisierten Kriminalität zu zerstören. Und ohne Donald Trump hätte das nur noch unnötig länger gedauert. Es muss eliminiert werden, weil ansonsten dieser Planet komplett vor die Hunde gegangen wäre. Aber vielleicht ist er das auch schon und wir wissen es nur noch nicht. Spätestens im nächsten Jahrzehnt wäre ohnehin alles zusammengebrochen und jetzt haben wir wenigstens noch eine letzte Chance zu einem marktwirtschaftlichen Aufschwung. Ob wir damit die aktuelle Weltbevölkerung noch retten, wird sich zeigen. Aber die Möglichkeit besteht noch, wenn wir alle wissenschaftlichen Ressourcen nutzen. Die gesamte Welt lebte in den letzten 500 Jahren weit unterhalb ihrer Grenze des natürlichen Wohlstands.

Mit diesem Vorwort kommen wir zu den gestrigen Entwicklungen an den internationalen Börsen:

Die chinesischen Aktienmärkte waren in dieser Woche eindeutig schwächer und nur der technologielastige Shenzhen-Index macht dabei noch eine halbwegs gute Figur. Auch die europäischen Aktien neigten in dieser Woche ihr Haupt nach unten, insbesondere die italienischen Papiere nach der erneuten Regierungskrise, welche zunächst das Land und dann die EU zerlegen könnte. Denn die europäischen Bankaktien erreichten gestern ihren Tiefpunkt vom Juni 2016, als das Volksreferendum zum Austritt der Briten stattfand. In den USA manipulierte man sich wieder einmal die Börsenwelt zurecht, doch kurz vor Börsenschluss stürzten die Kurse noch einmal direkt ins Wochenende hinein. Der kommende Montag könnte deshalb sehr turbulent starten. Wir haben es mittlerweile nur noch mit der berühmten Ruhe vor dem ganz großen Sturm zu tun. Das konnte man gestern in der letzten Stunde vor dem Börsenschluss an der Wall Street ganz gut erkennen. Man klebte die Aktien wie eine Tapete an die Wand, doch in den letzten Minuten kam sie teilweise wieder herunter, weil der Kleister nicht mehr richtig hielt. Man wollte man den Dow aus Imagegründen noch in den grünen Bereich zurückbringen, was auch mühsam gelang. Er war aber gestern der einzige US-Börsenindex mit einem grünen Vorzeichen. Und es wurde eben alles wieder in den Kulissen zurecht geschoben. Den Anstieg beim S&P 500 kaufte man sich zum Beispiel durch Aktienrückkäufe seitens der Unternehmen nach oben. Es ist alles ein abgekartetes Spiel des organisierten Verbrechens, welches aber nur dann funktioniert, wenn es wirtschaftlich läuft. Doch das tut es schon sehr lange nicht mehr. Die zehnjährigen italienischen Staatsanleihen bekamen gestern höhere Zinsen verpasst, weil man sie wie heiße Kartoffeln abstieß. Doch das hat vorerst nichts zu bedeuten, weshalb es sich schon bald wieder legen wird. Das britische Pfund stürzte nach dem schrumpfenden Bruttosozialprodukt des Landes noch weiter ab und erst der Vollzug des Austritts wird Großbritannien wieder in ruhiges Fahrwasser bringen. Auch der Kurs des chinesischen Auslands-Yuan ging weiter leicht nach unten.

Weitaus wichtiger ist die Beobachtung der sich weltweit negativ verzinsende Schuldenlast, welche allein in dieser Woche um 700 Millionen Dollar anstieg. Im letzten Monat erhöhte sie sich um 3 Billionen Dollar und derartige enorme Zuwächse künden vom Ende des aktuellen Finanzsystems, weil bereits 30 % der Schulden negativ infiziert sind. Auch der Rabo Bank Rezessionsindikator befindet sich auf dem höchsten Stand seit 30 Jahren und weist damit auf eine Monsterkrise hin. Den Gesamtmarkt der Kryptowährungen beeindruckte das alles zumindest gestern noch nicht. Er liegt bewusstlos bei 303 Milliarden Dollar. Der Bitcoin kostet 11.821 Dollar und sein Marktanteil steht bei 69,6 %. Der WTI-Ölpreis stieg gestern auf 54,50 Dollar pro Fass an, aber er wird dieses Niveau nicht halten können. Die Edelmetalle Silber mit 484 Euro pro Kilo und Gold mit 1.497 Dollar pro Unze blieben konstant, aber das ist nicht von Dauer. Ihre Anstiege werden immer größer und irgendwann platzt die Blase aller Blasen.

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