Privacy Policy Der Zusammenbruch des Finanzsystems | AG News

Der Zusammenbruch des Finanzsystems

Gestern befasste sich selbst Spiegel-Online auf dem Niveau einer Sonderschule mit den sogenannten Crash-Propheten, welche in der Tat seit Jahrzehnten die Botschaft des finanziellen Untergangs verkünden und in ihren Büchern jedoch nur Hinweise aber keine Beweise liefern können. Das Problem hierfür liegt aber schlicht und ergreifend darin begründet, dass es zumindest offiziell keine allgemeine Wirtschaftstheorie gibt, welche die Vorgänge in unserer Wirtschaft auch nur annähernd gut beschreiben könnte. Es gibt lediglich Denkmuster, welche aber bei weitem nicht bis in das letzte Detail hinein weitergedacht wurden. Das Problem ist letzten Endes, dass an den Hochschulen kaum etwas über die wahren Zusammenhänge in der Wirtschaft erforscht wird. Man braucht sich hierfür nur das Thema des letzten Wirtschaftsnobelpreises anzuschauen oder die Argumentation von Spiegel-Online vom gestrigen Tag zu den Hypothesen der gängigen Crash-Propheten. Da stehen einem nur noch die Haare zu Berge, wie man in der heutigen Zeit des Internets noch derart unwissend sein kann. Die niedrigen Zinsen werden in dieser Publikation aus Hamburg den zu hohen Sparvolumina der Deutschen zugeschrieben. Weil die Deutschen derart viel sparen, gibt es angeblich zu viel Kapital auf dem Geldmarkt und deshalb sind die Zinsen für die Schuldner auch zu gering. Die Tatsache der Festsetzung der Zinsen durch die EZB oder den Zentralbanken ist diesem Pseudo-Experten scheinbar völlig unbekannt. Hätte er auch nur den Hauch einer Ahnung von Volkswirtschaft, dann müsste ihm einleuchten, dass gerade die Planwirtschaft des Geldes das Problem unseres aktuellen Finanzsystems darstellt.

Seriöserweise kann man das Finanzsystem lediglich über einen längeren Zeitraum beobachten und ich mache das bereits seit 2001. Die Finanzkrise von 2008 war bereits 2007 deutlich zu erkennen und trotzdem zog sie sich noch ein ganzes Jahr hin. Inzwischen zieht sich die zweite Finanzkrise seit 2012 hin, aber trotzdem sind die graduellen Verschlechterungen messbar und eigentlich auch für jeden im Alltag deutlich erkennbar. Würde es sich noch um eine Marktwirtschaft handeln, dann hätte es 2013 fürchterlich gekracht. Inzwischen kennt man in dieser alternativen Szene der Ökonomie die wirklichen wirtschaftlichen Zusammenhänge und dennoch kann man den Zusammenbruch nur in etwa abschätzen. Es walten hier nämlich keine natürlichen Kräfte des Marktes mehr, sondern nur noch menschliche Manipulationen, welche nicht berechenbar sind. Sicher ist lediglich, dass dieses komplexe Finanzsystem nicht mehr steuerbar ist und der Beweis hierfür wurde am 16. September erbracht. Mittlerweile knirscht und kracht es an vielen Enden und es ist keine Frage von Monaten mehr, bevor ein tragendes Teil brechen wird. Der WTI-Ölpreis steigt immer stärker an, weil die Geldmenge seit dem 16. September zugenommen hat. Einen Rückwärtsgang bei der Geldmenge kann man nicht mehr einlegen, weil das bereits vor einem Jahr fast zu einer Katastrophe geführt hätte. Jetzt geht es also nur noch voran und weil das Erdöl das Schmiermittel unserer Weltwirtschaft ist, muss man nur warten, bis der bereits stotternde Motor vollends abgewürgt wurde. Aber auch bei den Aktien hat Tesla inzwischen völlig aberwitzige Höhen erklommen. Die Marktkapitalisierung von Tesla erreicht bald die Größe von General Motors, doch Tesla ist nur ein kleiner Laden, der seine Autos in Zelten in der Wüste zusammenschraubt. Nur noch wenige erinnern sich daran, dass im Jahr 2000 eine noch viel kleinere Klitsche aus München ähnlich übertrieben viel wert war. Man wähnte sich damals in München auf gleicher Augenhöhe wie Disney. Und was ist davon heute noch zu sehen? Ich habe in meinem Bekanntenkreis damals zum Verkauf der Aktien von EM (Entertainment München) geraten, doch keiner befolgte meinen Rat. Wenige Wochen später stürzten die Papiere ab und heute gibt es diese Firma nur noch als Marke. Das wird dieses Mal nicht anders sein, weil die Bäume einfach nicht bis zum Mond wachsen.

Die Tatsache, dass sich Spiegel-Online mit den Crash-Propheten beschäftigte, ist eher als Eingeständnis der Leitmedien zu sehen, dass etwas nicht mehr stimmt. Selbst sie hatten gerade im letzten Jahr sehr viele lichte Momente und gaben gut versteckt die meisten Probleme des Finanzsystems preis. Sie haben sich zuvor kaum mit diesen Themen beschäftigt, weil es in ihrem Weltbild so etwas nicht gibt oder geben darf. Doch einige von ihnen erkannten durchaus, dass die wirtschaftliche Welt keine Scheibe ist, sondern eine Kugel. Davon will man jetzt nichts mehr wissen, weil man sich einer gefährlichen Ideologie verschrieben hat, welche ihnen sichere Jobs garantierte. Die volkswirtschaftlichen Naturgesetze sind eigentlich schnell und bündig erklärt. Außerdem sind sie für jeden leicht nachvollziehbar. Aber ein seit 1913 existierendes und mittlerweile computergestütztes Betrugssystem ist dagegen eine echte Herausforderung. Ich habe sehr viele angeblich unlösbare Probleme für Unternehmen gelöst, aber das Finanzsystem war eine ganz andere Gewichtsklasse. Ich werde es deshalb weiter beobachten, aber der Zusammenbruch wird absehbar derart rasch kommen, dass man keinen mehr rechtzeitig warnen kann. Es wird deshalb sehr viel Geld umverteilt werden. Nähen Sie sich deshalb nicht schon heute ihre Taschen zu, sondern halten Sie Augen und Ohren offen, denn es gibt einiges zu gewinnen. Verlieren kann schließlich jeder!

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