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Der zweite Frühling der Kryptowährungen

Als der erste Boom der Kryptowährungen bereits vorbei war, sagten wieder einmal sehr viele Mitmenschen: Wenn ich das nur vorher gewusst hätte! Inzwischen befinden wir uns bereits im zweiten Aufschwung der Kryptowährungen und ich mache jede Wette, dass genau die gleichen Menschen inzwischen auch schon wieder ihre zweite Chance im Leben verpasst haben. Sie könnten eine dritte, vierte usw. Chance erhalten und sie würden trotzdem niemals zupacken. Die Menschen sind einfach so und vielleicht ist es ganz gut, weil die wenigen anderen Zeitgenossen in Ruhe ihr Glück nutzen können. Der Bitcoin ist heute erstmals über die magische Grenze von 6.000 Dollar gesprungen und deshalb wachen immer mehr Anleger auf. Der Bitcoin als Ganzes ist deshalb längst kein Schnäppchen mehr, aber man kann auch nur einen beliebigen Anteil an ihm erwerben. Hätte man ihn aber zum Beispiel an seinem Tiefpunkt im letzten Jahres gekauft, dann hätte man eine gute Rendite von 100 % erzielt. Man hätte zwar fast ein Jahr warten müssen, aber das hätte sich bei den niedrigen Bankzinsen trotzdem gelohnt. Nur weshalb sollte man etwas tun, was vor einem Jahr noch als äußerst riskant eingestuft wurde?

Bei den Kryptowährungen muss man nicht nur den technischen, sondern auch den geldpolitischen Hintergrund kennen, sonst kann man für weitaus weniger Geld besser beim Lotto mitspielen. Der Bitcoin als das Urgestein der Kryptowährungen wurde als mittel- bis langfristiger Ersatz der Fiatwährungen der Zentralbanken konzipiert. Es handelt sich dabei um die bislang beste Idee und sie befindet sich seit knapp zehn Jahren im praktischen Einsatz. Sicherlich besitzt der Bitcoin noch einige zum Teil erhebliche Mängel, aber er muss auch noch nicht für die bisherigen Währungen in die Bresche springen. Das Falschgeld der Zentralbanken hat den Planeten in 225 Jahren an den Rand des ökonomischen und ökologischen Ruins gebracht und deshalb wird es mit der Zeit ohnehin verschwinden müssen. Auch wenn man in dieser Woche eine Kampagne zum allgemeinen Artenschutz in den Leitmedien startete, ist in erster Linie das Überleben der Spezies Mensch akut gefährdet. Hätten sich die von den Zentralbanken finanzierten Umweltverbände auch nur ein einziges Mal aktiv mit der Umwelt befasst und etwas getan, anstatt immer nur zu reden, dann gäbe es längst das alte Finanzsystem nicht mehr, weil es mit dem Gedanken zum Erhalt der Umwelt völlig unvereinbar ist.

Wichtigstes Argument der Zentralbanken im Kampf gegen den Bitcoin war deshalb lange Zeit sein hoher Energieverbrauch. Das ist vollkommen lächerlich, weil das Geld der Zentralbanken zwei Weltkriege und ein paar hundert weitere Kriege zu verantworten hat. Diese zahllosen Kriege haben uns die Energievorräte von mindestens 100 Jahren geraubt und jetzt vor große Probleme gestellt. Der Bitcoin und einige andere Kryptowährungen mit einem vernünftigen Geschäftsmodell sind deshalb der einzig gangbare Weg in eine erfolgversprechende Zukunft. Ohne diese Perspektive auf der Blockchain gäbe es schlichtweg für die Mehrheit der Menschen überhaupt keine Zukunft mehr. Ihr solider zweiter Anstieg ist deshalb nur dem langsamen Niedergang des aktuellen Währungssystems zu verdanken. Doch dieser Niedergang der Fiatwährungen oder das Ende des Kreditzyklus beschleunigt sich in diesen Tagen, weil sich die Zentralbanken nicht mehr als Retter betätigen. Sie fliegen die Währungsatombombe nur noch zielsicher im zweiten Halbjahr in die zweite Weltwirtschaftskrise hinein.

Doch zurück zu den Kryptowährungen und wie man damit in dieser Wirtschaftskrise noch etwas Kapital schlagen kann. In welche dieser neuen Währungen man konkret einsteigt, wird individuell verschieden sein. Man sollte als konservativer Anleger aber in erster Linie nur in die etablierten Kryptowährungen investieren und den bisherigen Werdegang der anderen Krypto-Institutionen sorgfältig studieren. Eine Übersicht aller Kryptowährungen sowie die aktuellen Kurse findet man auf der Seite coinmarketcap.com. Die Zuwächse der einzelnen Unternehmen sind in diesen Tagen noch hauptsächlich im einstelligen prozentualen Bereich anzusiedeln, aber wenn der Bitcoin erst einmal wieder richtig Fahrt aufgenommen hat, dann geht wie beim letzten Mal alles Schlag auf Schlag. Ich rechne mit der heißen Phase bereits ab dem Juni und im Juli bzw. August wird die Post erst richtig abgehen. Wir haben es bei der großen Krise von 2019 oder der zweiten Finanzkrise bzw. der zweiten Weltwirtschaftskrise wieder mit einer geplanten Krise zu tun. Alle Wirtschaftskrisen nach 1913 sind von den Zentralbanken geplant worden. Sie wurden nicht dem Zufall überlassen und die Zentralbanken haben zumindest in den Fachmedien vor der nächsten Krise gewarnt. Jede Krise ist ein großes Geschäft und nur deshalb werden sie in regelmäßigen Abständen veranstaltet. Bis September wird deshalb nichts Entscheidendes passieren, weil die Bankiers in Ruhe ihren Sommerurlaub genießen möchten. Aber der Herbst 2019 wird den Herbst 2008 restlos in den Schatten stellen. Kein Deutscher wird anschließend noch große Lust auf ein Weihnachtsfest 2019 verspüren.

Die Kurse zahlreicher Kryptowährungen werden in die Höhe schießen und wenn der Bitcoin die Marke von 20.000 Dollar überschreiten wird, dann sollte man tunlichst verkaufen. Oberhalb dieser Grenze beginnt das Niemandsland und das sollte man den verrückten Zockern überlassen. Das gilt für jede Kryptowährung. Der Topdog Bitcoin kann zwar in der Tat sehr hoch ansteigen, er wird aber garantiert auch wieder sehr tief fallen. Den Kryptowährungen gehört definitiv die Zukunft, aber die fängt erst nach einer Preisfindung nach dieser Spekulationsblase an. Der Verfall der alten Fiatwährungen könnte den Bitcoin durchaus über 100.000 Dollar hinauf treiben, aber er wird niemals dort verbleiben. Es werden sich mehrere Kryptowährungen am Markt durchsetzen und erst wenn sich deren Wert dem globalen Bruttosozialprodukt anpasst hat, haben wir es mit einem angemessenen Preis zu tun. Die Kunst besteht deshalb auch bei dieser Rallye darin, am optimalen Zeitpunkt aufzuhören. Aus eigener Erfahrung vom ersten Anstieg der Kryptowährungen im Jahr 2017 kann ich nur empfehlen, ein vorher gestecktes Kursergebnis auch konsequent einzuhalten und zu verkaufen. Man benötigt schließlich noch geraume Zeit, um seine Spekulationsgewinne zu sichern. Sollte man sie in Fiatwährungen zurückverwandeln, kann man sich das alles ersparen. Eine Sicherung der Spekulationsgewinne ist realistischerweise nur mit Edelmetallen machbar. Sie werden bis in den Sommer hinein preislich noch günstig zu haben sein, weil dies ebenfalls zum Plan dieser gesteuerten Krise gehört. Bei Gold ist nach der Krise außerdem mit einem garantierten Gewinn von 100 % zu rechnen, weil auch dies ein wichtiger Teil des Planes ist, auch wenn ihn nur die Zentralbanken selbst gerne nutzen möchten. Steigt man also bei einem Kursziel von 20.000 Dollar beim Bitcoin auch aus den anderen Kryptowährungen aus und wechselt anschließend zu Gold, dann kann man eigentlich nichts falsch machen.

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