Privacy Policy Die Apple-Aktie fiel gestern um 10 % | AG News

Die Apple-Aktie fiel gestern um 10 %

Die Aktie von Apple fiel gestern um 10 % und das gab es in diesem Ausmaß seit 2013 nicht mehr. Entscheidender ist jedoch die Tatsache, dass dies erst die Auftaktveranstaltung zu weiteren Kursrückgängen war. Auslöser für diesen Kurssturz war ein schlechtes Weihnachtsgeschäft für Apple und weiterhin schlechte Aussichten für diesen Wirtschaftszweig. Mit diesem Absturz gingen 75 Milliarden Dollar in Flammen auf. Das traf den drittgrößten Aktionär von Apple Warren Buffett mit einem Rückgang seiner eigenen Aktien um 5 % und auch die Schweizer Nationalbank musste gestern mit ihren Apple-Aktien einen ordentlichen Verlust hinnehmen. Sie hatte im Konzert mit anderen Marktteilnehmern den Kurs von Apple in den letzten Jahren massiv manipuliert und in unsinnige Höhen getrieben. Doch gemäß einer alten und ehernen Regel, kommt alles, was zunächst nach oben geht auf dem gleichen Weg wieder zurück.

Es ist deshalb höchste Zeit, sich von sämtlichen Aktien zu trennen. Es wird nämlich sehr lange dauern, bis man die heutigen Kurse wieder auf seinem Bildschirm sehen wird. Das kann locker fünf bis zehn Jahre oder noch länger dauern. Wir befinden uns am Ende eines Kreditzyklus und der muss jetzt erst noch zu Ende gebracht werden. Das kann das ganze Jahr 2019 andauern und höhere Zinsen bringen, denn damit bricht man den Kreditzyklus in aller Regel ab. Danach findet ein Währungsschnitt oder eine Währungsreform statt. Erst dann kann eine neue Währung starten. Ich gehe jedoch davon aus, dass wir den letzten Kreditzyklus gesehen haben, weil er viel zu lange hinausgezögert wurde. Er wird deshalb mit einem ordentlichen Krach enden und danach wird wohl keiner mehr eine große Lust auf eine Fortsetzung verspüren. Früher gab es weder eine Alternative zum bisherigen Finanzsystem, noch die Erkenntnis darüber, wo wir uns eigentlich befinden. Das ist heute dank des Internets anders.

Weil die ersten Länder wie Venezuela bereits eine Kryptowährung als Nachfolger für die Fiat-Währungen eingeführt haben, wird das die Zukunft darstellen. Das alte Finanzsystem funktionierte nur mit einem billigen Energieträger in Form des Rohöls, welches künftig aber sehr teuer werden wird. Man hatte mit dem wertlosen Papiergeld die Rohstoffe verschleudert und damit den Planeten bis zum Umkippen verschmutzt. Jetzt muss zunächst ein neuer Energieträger gefunden werden und dies wird dauern. Stellen Sie einfach Ihr heutiges Leben mit einem Benzinpreis von 10 Euro pro Liter vor und dann verstehen Sie ganz genau, was ich damit meine. Da braucht man dann kein iPhone oder iPad mehr.

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