Privacy Policy Die Bankenkrise in China ist aus dem Ruder gelaufen | AG News

Die Bankenkrise in China ist aus dem Ruder gelaufen

Es war langfristig vorhersehbar und trotzdem wird es demnächst in unseren Leitmedien als ganz überraschend präsentiert werden. Es handelt sich dabei um das 20 Billionen Dollar Problem in China, weil mehr als die Hälfte der chinesischen Banken im jüngsten Stresstest aus der Spur kamen. Ich hatte das ganze Jahr über bereits über die Probleme der Baoshang Bank, der Bank of Jinzhou, der Heng Feng Bank, der Henan Yichuan Rural Commercial Bank zu Monatsbeginn und der Yingkou Coastal Bank berichtet. Bislang gerieten nur die kleineren Banken in China in Not, doch das könnte sich schon bald ändern, weil sich die Zinsen, zu denen sich die Banken untereinander Geld leihen, in diesem Jahr erheblich erhöht haben. Viele chinesische Banken können sich deshalb nur noch mit den Einlagen ihrer Kunden über Wasser halten, welchen sie schon seit geraumer Zeit aus unserer Sicht traumhafte Zinsen bezahlen, damit diese ihr Geld nicht abheben. Doch durch diese steigenden Ausgaben für Zinszahlungen drehen sie sich selbst den Saft ab, weil auf der Einnahmenseite in China aufgrund der Weltwirtschaftskrise immer weniger hereinkommt. Es handelt sich deshalb um eine Zeitbombe, welche demnächst hochgeht.

Chinas Bankensystem hat eine Größe von insgesamt 40 Billionen Dollar und ist damit doppelt so groß wie das der USA. Es umfasst über 4.000 Banken in den unterschiedlichsten Größen. Die vier größten Banken der Welt kommen übrigens aus China und nicht etwa aus den USA. Es handelt sich dabei um die ICBC mit einer Bilanzsumme von 4 Billionen Dollar, China Construction mit 3,4 Billionen Dollar, Agri Bank of China mit 3,3 Billionen Dollar und die Bank of China mit 3,1 Billionen Dollar. Es ist deshalb für uns eine echte Katastrophe mit Ansage, falls die ganz großen Banken in China demnächst ins Wanken geraten. Chinas Zentralbank lieferte zumindest weitere Fakten zu diesem brisanten Thema und die sehen nicht besonders rosig aus. 13 % der 4.379 chinesischen Banken haben sich beim jüngsten Stresstest als Kandidaten mit einem hohen Risikofaktor herauskristallisiert. Das bedeutet, dass zu den bereits bekannten 5 gestrandeten Banken noch weitere 500 alsbald hinzukommen werden, weil sich die Zeitabstände bei den ersten 5 Banken ständig verkürzten. Das wird sehr bald dazu führen, dass wir es täglich mit einem gefallenen chinesischen Kreditinstitut zu tun haben werden. Selbst in normalen wirtschaftlichen Zeiten würde sich das als äußerst problematisch erweisen und in einer richtigen Wirtschaftskrise wie jetzt, ist es ein absehbares Fiasko. Chinas Wirtschaft hielt uns mit deren Gelddruckerei in diesem Jahrzehnt nach der ersten Finanzkrise über Wasser. Nach 1989 sorgte Japan für unsere goldenen neunziger Jahre, doch jetzt sind alle aufstrebenden Wirtschaftsnationen ausgeplündert und deshalb steht der unvermeidbare Zahltag für das alles an. Die wirklichen chinesischen Wirtschaftszahlen sind außerdem viel schlechter als offiziell angegeben und deshalb ist eine Besserung nirgendwo in Sicht.

Trotzdem sieht die Deutsche Bank schon im nächsten Jahr wieder ein Wirtschaftswachstum und das ist nur mit einer Währungsreform möglich. Diese wird sowohl von den westlichen Staaten seit 2017 vorbereitet und inzwischen auch von chinesischer Seite angegangen. Es handelte sich dabei um einen wirtschaftshistorisch bislang ganz normalen Vorgang am Ende eines Kreditzyklus, weil man ihn zusammen mit den Leitmedien jeweils immer ganz gut die wahren Hintergründe vertuschen konnte. Dies ist jedoch im Internetzeitalter und angesichts der angestauten wirtschaftlichen Probleme nicht mehr möglich. Man hätte diesen Schritt einer globalen Währungsreform bereits 2001 vornehmen sollen, denn die Währungsreform in der EU 2002 war nur ein Tropfen auf den heißen Stein. Weil aber faule Menschen gewohnheitsmäßig immer alles vor sich herschieben, hat sich dieses Projekt stark verzögert. Dies hatte aber natürlich auch damit zu tun, dass man die Sprengkraft einer solchen Veranstaltung ahnte und immer mehr Angst vor der eigenen Courage bekam. Wer die deutschen Leitmedien über die Jahre genauer beobachtet, der kann die operativen sowie kommunikativen Vorbereitungen für eine Währungsreform wie in einem aufgeschlagenen Buch lesen. Man kann sogar den exakten Termin ausrechnen, falls man noch 1 und 1 addieren will. Aber es reicht dieses Mal nicht mehr zum Machterhalt aus, weshalb man in der jetzigen Schlussphase noch jeden einzelnen Tag herauspresst. Zunächst kommt es also zu einer versuchten Währungsreform und dann zu einem veritablen Crash. Wer beides finanziell unbeschadet übersteht, dem stehen buchstäblich goldene Zeiten bevor.  

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