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Die Bankenkrise in China nimmt Fahrt auf

Am 1. Juni 2019: In China steht seit gestern die nächste Bank (Bank of Jinzhu) am Abgrund. Sie ist nicht nur größer als die bereits eingegangene Baoshang Bank, sondern ihre Probleme sind seit genau einem Jahr bekannt. Damit könnte sich eine ganze Liste weiterer Banken entzünden und die größte globale Bankenkrise in der Geschichte der Menschheit auslösen. Bei uns in Deutschland steht die Deutsche Bank jedenfalls bereit und sie ist gefährlicher als alle chinesischen Banken zusammen. Wir stehen also nur wenige Tage vor der zweiten internationalen Finanzkrise. Wer sich nicht rechtzeitig darauf vorbereitet hat, der wird demnächst finanziell ziemlich alt aussehen.

Weitere Meldungen des Tages waren:

Wladimir Putin lieferte dem Iran in der aktuellen Krisensituation keine russischen S-400 Waffensysteme. Das war ihm dann ganz offensichtlich doch zu heiß. Der Schauspieler John Cleese nahm seine Kritik an der Überfremdung Londons nicht zurück, weil er auch noch gegen die Genitalverstümmelung von Frauen im Islam ist. Das spricht sehr für ihn und wird ihm weitere Filmauftritte verwehren. Emmanuel Macrons Sicherheitsdienst drohte einer französischen Journalistin 5 Jahre Haft und eine Stafe von 75.000 Euro an. Seine Nerven liegen also völlig blank und jegliche Kritik am alten System wird gnadenlos unterdrück. Die italienische 5-Sterne-Bewegung in Rom kapitulierte vor ihrem Koalitionspartner Lega und ist nun ebenfalls für die Steuersenkungspläne von Matteo Salvini. Die angeblichen Pläne für eine Parallelwährung in Italien wurden dementiert und sind ohnehin obsolet, weil es den Euro in der jetzigen Form ohnehin bald nicht mehr gibt. Aber nur einen Tag später zogen die italienischen Koalitionäre ihren Schwanz vor der EU in Brüssel wieder ein. Die französischen Gelbwesten gingen heute zum 29. Mal hintereinander in Paris auf die Straße und sind in ihrer Hartnäckigkeit ein Sargnagel von Macron. Die USA schossen syrische Ölfrachter auf dem Euphrat in Brand und wenn aus diesen schließlich rabenschwarze Wolken lodern, dann ist das natürlich alles andere als klimaschädlich. In Washington bezogen Finanzminister Mnuchin und der Handelsbeauftragte Robert Lightizer Stellung gegen die von Trump geforderten Zölle gegenüber mexikanischen Importen. Sie zeigten dabei ihre wahre Gesinnung oder die des Deep State. Trump hat mit seinen Zöllen auf Waren bzw. Dienstleistungen aus Mexiko faktisch die Neuauflage des Nafta-Vertrags verhindert, welche für diesen Sommer vorgesehen war und damit ein Wahlversprechen eingehalten. Der CTO von Tesla (Technikvorstand) J.B. Straubel ist anscheinend nur noch ganz selten in seinem Büro in Palo Alto anzutreffen, weil er mit dem Verkauf seiner Aktien beschäftigt ist.

An den weltweiten Börsen vernichtete der Handelskrieg im schlimmsten Mai seit dem Jahr 2010 insgesamt fünf Billionen Dollar an Aktienkapital. Zum besseren Verständnis: Mit dieser Summe wäre Deutschland aus den gröbsten Schulden heraus. Alle wichtigen Aktienmärkte waren im Mai eine einzige Katastrophe und in dieser Woche konnten sich nur die chinesischen Aktien verbessern, weil die Chinesen aufgrund ihrer beginnenden Bankenkrise Geld in die Märkte pumpten. China hatte mit seiner Geldspritze seine Aktienmärkte in der vergangenen Woche glücklich gemacht. In Europa war es die schlechteste Woche seit dem Jahr 2016 und brachte die Deutsche Bank noch etwas näher zu den Klippen. An den US-Börsen gingen alle wichtigen Aktienindices in dieser Woche nach Süden. Man verzeichnete den größten wöchentlichen Rückgang für den S&P seit dem vergangenen Dezember. Das bedeutete für die US-Aktienmärkte den ersten Monat mit einem Verlust in diesem Jahr und obendrein den schlechtesten Mai seit 2012. Es handelte sich ferner um den sechsten wöchentlichen Verlust des Dow oder seiner größten Verlustserie seit 8 Jahren. Alle wichtigen US-Aktienindizes befinden sich unterhalb ihres gleitenden 200-Tagesmittelwertes und das verheißt weitere Verluste. Die Halbleiterwerte hatten ihren schlechtesten Monat seit dem November 2008 und dieses deutet einen wirtschaftlichen Rückgang an. Der Dollar-Index stieg im vierten Monat in Folge und wird damit die Währungen der Schwellenländer wieder ins Wanken bringen. Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen hatte sich mit 272 Milliarden Dollar wieder stabilisiert und damit seinen Crash ganz gut überstanden. Deshalb kostete der Bitcoin 8.563 Dollar und der Litecoin 113 Dollar. Die Kryptowährungen hatten im Mai ihren besten Monat seit dem August 2017 und zu jenem Zeitpunkt begann der große Aufstieg gerade. Das WTI-Rohöl hatte seinen schlechtesten Monat seit dem letzten November und den schlechtesten Monat seit dem Jahr 2012. Der Silberpreis ging auf 419 Euro pro Kilo hinauf und Gold verbesserte sich auf 1.305 Dollar pro Unze.

Last but not least

Die EU brachte das Unternehmen British Steel in Bedrängnis und nicht etwa die Austrittspläne von Großbritannien. Das Unternehmen hätte am 22. Mai Insolvenz anmelden müssen, weil dieses Unternehmen durch die hohen Energiepreise in Bedrängnis kam und außerdem noch eine Sonderabgabe der EU in Höhe von 100 Millionen Pfund für Schadstoffemissionen zu begleichen hatte. Dies richten diese Klimasteuern letzten Endes an und ein anderes Unternehmen in Asien ist dann als größere Dreckschleuder der lachende Dritte.

Am 2. Juni 2019: Nahezu 25 % der Amerikaner müssen scheinbar inzwischen ihre Kreditkarten zum Einkauf des täglichen Bedarfs verwenden, weil sie an kein Bargeld mehr herankommen. Das sieht deshalb nicht danach aus, dass Amerika wieder das Land der unbegrenzten Möglichkeiten geworden wäre. Neben der Bankenkrise wird auch die weltweite Immobilienkrise immer offensichtlicher. In den Hamptons bei New York hat der Markt für Luxusimmobilien allem Anschein nach den Höhepunkt längst erreicht. Eine Prachtvilla wurde dort mit einem ordentlichen Preisnachlass von 46 % verkauft. Aber auch in Los Angeles werden die Immobilienmakler langsam nervös, weil sich ihre Supervillen nicht mehr wie gewohnt verkaufen lassen. Es droht im Umfeld der Traumfabrik ein unverkäuflicher Überhang zu entstehen.

Twitter verbannte chinesische Dissidenten kurz vor dem Jahrestag des Massakers am Tiananmen-Platz von seiner Plattform. Neben den ganzen Fernsehserien aus den USA ist scheinbar auch die neueste Ausgabe des Videospiels „Call of Duty“ mit Schleichwerbung für die CIA durchsetzt. Das nervt und führt letzten Endes zum Rückgang der Zuschauer- bzw. Nutzerzahlen.

Last but not least:

Der wiedergewählte indische Premierminister Narendra Modi bekam von Donald Trump ein ganz spezielles Geschenk, und zwar einen Handelskrieg mit höheren Zöllen. Das wird er wohl nicht so schnell vergessen.

Am 3. Juni 2019: Das war heute wieder einmal ein richtiger Montag, wie man ihn sich typischerweise vorstellt. Da machte die Aktie der Deutschen Bank schon am Freitag eine schlechte Figur, doch heute kam es faustdick. Die Aktie der Deutschen Bank rutschte gleich nach Börseneröffnung auf bis zu 5,80 Euro ab. Sie ist damit also nur noch wenige Cent von der Todeszone entfernt.

In den USA hat der Virgina Beach Shooter inzwischen 13 Tote zu verantworten. Sein Ausraster wurde eventuell durch seinen Arbeitsplatzverlust verursacht. Das kann also auch bei uns noch sehr heftig werden. Die Bewerber für ein Visum in die USA werden jetzt stärker überprüft. Dazu gehören inzwischen auch ihre Aktivitäten in den sozialen Medien. Wer also lästert, wird künftig nicht mehr hereingelassen, was auch vernünftig ist.

Der malaysische Premierminister Mahatbir bin Mohamad bestätigte am Wochenende in einer Rede, dass es keine Beweise dafür gebe, dass Russland den Flug MH-17 abgeschossen hat. Auch diese Behauptung der Leitmedien löste sich damit in Rauch auf. Selbst der amerikanische Verbraucherschützer Ralph Nader ist mittlerweile zur Erkenntnis gekommen, dass die weltweiten Plutokraten die am Horizont auftauchende große Krise nicht überleben werden. Seiner Meinung nach haben anschließend wieder die Besten eine Chance auf die vorderen Plätze in der Gesellschaft. Aber das ist auch einfacher gesagt, als getan.

Donald Trump erklärte dem Silicon Valley den Krieg und drohte mit einer Anti-Monopole-Klage gegen Google. Damit kämpft er bald an mehr Fronten als Deutschland zu seinen schlimmsten Zeiten. Auch US-Außenminister Mike Pompeo drohte Deutschland damit, entweder Huawei fallen zu lassen oder von den geheimen Informationen der US-Nachrichtendienste ausgeschlossen zu werden. Nach Großbritannien kamen alleine in einem Jahr 600.000 Flüchtlinge und veränderten auch dort die Lebensverhältnisse in negativer Weise. Der amerikanische Präsident Donald Trump sprach sich am Wochenende auf dem Weg in das Vereinigte Königreich für den höchst talentierten Boris Johnson als neuen Premierminister aus. Nigel Farage sollte seiner Meinung nach in diesem Gespann die Verhandlungen über den Austritt der Briten leiten.

Last but not least:

Bei der traditionellen Versteigerung eines Geschäftsessens mit Warren Buffett wurden dieses Mal 4,6 Millionen Dollar erzielt. Das waren eine Million Dollar mehr als beim letzten Mal. Doch derart lukrativ kann kein Termin der Welt sein, um diese Kosten wieder zu amortisieren.

 

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