Privacy Policy Die berühmte Golden Gate Bridge befindet sich in einer existentiellen Krise – AG News

Die berühmte Golden Gate Bridge befindet sich in einer existentiellen Krise

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Die Golden Gate Bridge bei San Francisco ist ein sehr illustratives Beispiel für den aktuellen Zustand zahlreicher Unternehmen in der zweiten Weltwirtschaftskrise.

Das Unternehmen, welches die Golden Gate Bridge betreibt, befindet sich bereits in einer sehr schweren Krise.

Dieser Teil des amerikanischen Fernstraßennetzes bekommt bald keine Bundeszuschüsse mehr und kann deshalb am Monatsende (also in zwei Wochen) seine Beschäftigen nicht mehr bezahlen.

Das sagte jedenfalls ein Unternehmenssprecher am vergangenen Montag.

Der Golden Gate Bridge, Highway and Transportation District verwaltet die berühmte Brücke, die Busse und die Fähren.

Diese Firma muss jetzt entweder ein Viertel ihrer Belegschaft entlassen oder die Maut für die Fahrer erhöhen oder eine Kombination aus beidem veranstalten.

Sie muss ihre finanziellen Reserven schonen und gleichzeitig den Betrieb aufrechterhalten, welches ein sehr schwieriges Unterfangen ist.

Das teilte das Unternehmen am Montag brieflich seinem Vorstand mit.

Aber diese Maßnahmen werden die Lücke von 48 Millionen Dollar in Haushalt 2020 nicht stopfen.

Der Grund hierfür ist relativ einfach, weil inzwischen durch die Corona-Maßnahmen deutlich weniger Straßenverkehr unterwegs ist und auch die Busse und Fähren nicht mehr ausgelastet sind.

Die Idee mit dem Homeoffice wirkt sich eben in alle Richtungen sehr negativ aus.

Und wer von zu Hause aus künftig die bisherige Weltwirtschaft weiterhin erfolgreich betreiben möchte, der wäre vor 20 Jahren dafür sofort in die geschlossene Psychiatrie eingewiesen worden.

Dumm und dümmer sind nun aber global an der Macht.

Acht Monate nach dem ersten Lockdown in den USA hat sich die Wirtschaft entgegen den Meldungen unserer Leitmedien noch längst nicht erholt.

Der Verkehr über die Golden Gate Bridge liegt noch immer 30 % unter dem Vorjahresniveau, die Auslastung der Busse liegt 75 % unter den Vorgaben aus dem letzten Jahr und die Fähren 96 %.

Mathematisch muss man dazu hoffentlich nichts mehr schreiben.

Der wöchentliche Maut- und Fahrkartenumsatz ging um 2 Millionen Dollar zurück.

Die Brückenmaut war bislang die größte Einnahmequelle, um die Brücke in Schuss zu halten und um die Busse und Fähren zu finanzieren.

Als die Einnahmen im Frühjahr durch Corona dramatisch zurückgingen, erhielt dieser Bezirk ungefähr 52 Millionen Dollar durch den CARES Act der Bundesregierung.

Aber dieser Zuschuss ist bald verbraucht.

Zu Beginn des Haushaltsjahres im Juli, sah dieser Bezirk in ein Finanzloch von 98 Millionen Dollar hinunter.

Die 48 Millionen Dollar des CARES Act, ein Einstellungsstopp, die Reduzierung des Fahrplans der Fähren um 75 % und die praktische Einstellung des Busbetriebs halfen vorerst noch über die Runden.

Aber Geschäftsführer Mulligan hoffte auf weitere Zuschüsse des Bundes vor der Wahl, welches die Demokraten aber erfolgreich verhinderten.

Entlassungen würden die Ausgaben um 15,6 Millionen Dollar senken.

Um Entlassungen zu vermeiden, könnte man die Maut um 2 Dollar erhöhen, und zwar von aktuell 7,70 Dollar auf 9,70 Dollar für Autos und abhängig von deren Zahlungsweise.

Dazu will man die 250.000 wöchentlichen Fahrer am 23. November befragen. Die endgültige Entscheidung will man am 4. Dezember treffen.

Findet keine Mauterhöhung statt, dann beginnen am 5. Dezember automatisch die Entlassungen.

Eine dritte Lösung bestünde aus einer Kürzung der Gehälter der Angestellten und einer moderaten Mauterhöhung um 1,25 Dollar.

Das Personal würde dann an einem Tag in der Woche beurlaubt werden, aber natürlich ohne Bezüge.

Man befindet sich also zwischen Baum und Borke, oder in einer sehr schwierigen Situation.

Damit es Ihnen nicht schon bald ähnlich ergeht, gibt es in diesem Blog spätestens im Dezember eine Aktion.

Gestern Abend las ich an der Tankstelle auf der Titelseite der Bildzeitung die ersten Hiobsbotschaften auch bei uns.

Für Rentner soll es im nächsten Jahr eine Nullrunde geben, natürlich wegen Corona.

Falls Sie glauben, dass es lediglich keine Rentenerhöhung gibt, dann haben Sie sich aber getäuscht.

Es bedeutet vielmehr, dass es gar nichts mehr gibt, weil die Renten niemals sicher waren.

Das Rentensystem in Deutschland war ein reines Ponzi oder Betrugssystem.

Eine nachhaltige Rente verfügt über einen Kapitalstock, doch unser Rentensystem konnte immer nur das auszahlen, was gerade hereinkam.

Kommt demnächst viel weniger herein, kommt auch kaum noch etwas heraus. So einfach ist das.

Schlagen Sie mir das in einem Jahr gerne um die Ohren, falls es nicht zutreffen sollte.

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