Privacy Policy Die Chinesen führen klar nach Punkten im Handelskrieg – AG News

Die Chinesen führen klar nach Punkten im Handelskrieg

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Ein kleiner Fehler und man hat in solchen Schlachten schon verloren. Donald Trump hätte seinen Handelskrieg konsequenter führen müssen und hätte sich jeden Schachzug genau überlegen müssen. Es war hierzu genügend Zeit vorhanden. Sein Rückzieher bei der vorletzten Zollrunde war ein klarer Fehler und mit dem heutigen Vorschlag zur Aufnahme neuer Gespräche mit den Chinesen wollte er nur die US-Aktien stärken und schoss sich dabei jedoch durch das eigene Knie. Das war es und die Wiederwahl im nächsten Jahr hat sich damit sehr früh erledigt. Er hatte hoch gepokert und dabei unachtsam alles verloren.

Am 26. August 2019: Wir befinden uns jetzt im traditionellen Crash-Zeitraum für Aktien und deshalb musste gestern am Wochenende auch das Plunge Protection Team zur Rettung oder besser gesagt zur Manipulation der Aktienkurse bei der amerikanischen Zentralbank FED in New York Überstunden machen. Nach den Ereignissen vom Freitag war dies dringend notwendig, sonst hätte es heute ordentlich an der Wall Street krachen können. Doch aufgeschoben ist in diesem Geschäft noch längst nicht aufgehoben. Falls es heute an den US-Börsen noch einmal aufwärtsgehen sollte, kann das schon morgen wieder ganz anders aussehen. Denn jetzt ist richtig Bewegung in allen Märkten drin, und zwar in die falsche Richtung der Zentralbankiers.

Das Interesse dürfte jetzt aufgrund des sich verschärfenden Währungskriegs auf dieses Marktsegment richten. Einen ersten Vorgeschmack bekam man gestern, als sich ohne Vorwarnung beim Wechselkurs der türkischen Lira ein Flash-Crash von 15 % ereignete, weil höchstwahrscheinlich China nicht mehr diesem wirtschaftlich angeschlagenen Land unter die Arme greifen kann. Deshalb könnte die Türkei nach Argentinien das zweite Land werden, welches wirtschaftlich völlig unter die Räder kommt. Wer gestern im Bruchteil einer Sekunde zuschlug, der machte in kürzester Zeit ziemlich viel Geld. Und genau nach diesem Muster wird auch die große Krise zuschlagen. Zunächst gibt es irgendwo einen Flash-Crash in Höhe von 50 % und dann zünden einige Stunden später auf der ganzen Welt weitere Finanzbomben. Innerhalb eines einzigen Tages kommt dann die gesamte Weltwirtschaft zum Stillstand und kein Bruce Willis kann dies durch einen Film wie „Die Hard 6“ aufhalten, weil es dazu kein Drehbuch gab. Wir erleben aber noch etwas viel Spektakuläreres demnächst in dieser Arena, und zwar live, in 3 D und mit allem was dazu gehört. Ein richtiger Blockbuster aber nicht für die ganze Familie, weil er erst ab 18 Jahren angeschaut werden sollte.

Auch in Indien zeichnet sich neben China bereits seit dem letzten Jahr eine Bankenkrise ab, welche sich im Juni dieses Jahres verschärfte und den Kreditmarkt durch hohe Zinsen fast einbrechen ließ. Mittlerweile bekommen kleine und mittelständische Unternehmen ohne die Verpfändung von Goldschmuck überhaupt keine Kredite mehr.  Dies ließ den Goldpreis in Indien in diesem Jahr um 25 % ansteigen. Als Dritter im Bunde kommen sehr bald auch die europäischen Banken in diese Krisen-Disco und dann wird insbesondere mit den italienischen Banken sehr wild Rock and Roll getanzt.

Der Gesamtmarkt der Kryptowährungen schläft noch den Schlaf der Gerechten bei 269 Milliarden Dollar und der Bitcoin bewegt sich bei 10.361 Dollar nur wenig. Der Silberpreis ging heute auf 509 Euro pro Kilo hinauf und Gold auf 1.530 Dollar pro Unze. Auch hier wird heute heftig manipuliert, aber es will nicht richtig klappen. Gold war am frühen Morgen schon über 1.540 Dollar pro Unze angelangt und das geht so weiter. Nicht weil ich es ahne, sondern weil es von den Zentralbanken festgelegt wurde. Der WTI-Ölpreis startete mit 53,66 Dollar pro Fass und erholte sich auf 54,92 Dollar pro Fass. Insgesamt zeichnet er aber eine fallende Linie in den Sand.

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