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Die Chinesen ziehen ihre Pandabären aus Kalifornien ab

Die Chinesen wollen ihre ausgeliehenen großen Pandabären aus dem Zoo von San Diego ganz schnell wieder zurück haben. Das hängt ganz eindeutig mit dem inzwischen heißen Handelskrieg zwischen den USA und China zusammen. Diese Auseinandersetzung ist für uns alle von höchster Relevanz und nicht das billige Säbelrasseln mit dem Iran. Spätestens in der nächsten Woche dürfte das auch dem Letzten in unserem Land einleuchten. Wir stehen bereits in der Pforte der zweiten Weltwirtschaftskrise und in diesem Kontext steht das gestrige Rundschreiben von Jim Hackett, dem Vorstandsvorsitzenden von Ford in den USA, welcher seine Belegschaft darüber informierte, dass er in nächster Zeit 7.000 Jobs abbauen wird. Es handelt sich dabei immerhin um 10 % aller Mitarbeiter von Ford. Das waren keine guten Nachrichten, insbesondere weil es nur der Anfang ist. Die Automobilbranche befindet sich in ihrer größten Krise seit der Erfindung des Autos, weil man bereits vor 50 Jahren auf andere Antriebsformen hätte umstellen müssen. Immer wenn man wichtige Dinge vor sich herschiebt, kommen sie mit weitaus größerer Wucht zurück. Ähnliches gilt sogar für den Hersteller von Elektroautos Tesla. Dessen Aktien stürzten gestern auf unter 200 Dollar ab, nachdem das Investment-Unternehmen Wedbush in Los Angeles das Preisziel für die Tesla-Aktien auf 275 bis 230 Dollar reduziert hatte. Die Begründung hierfür lautete, dass man sich lieber auf die Absatzzahlen des Tesla 3-Modells fokussieren sollte, als sich mit nicht zu realisierenden Science-Fiction-Ideen im Weltraum zu beschäftigen. Das hätte man nicht treffender formulieren können und dennoch kommt jede Hilfe für Tesla zu spät. Man hatte die richtige Idee zur richtigen Zeit mit den beinahe richtigen Autos, aber man hatte nicht den nötigen Dampf unter dem Hintern. Ein weiterer Problemfall stellt die Türkei dar, welche ebenfalls ihre Hausaufgaben nicht gemacht hatte. Trotz einer hohen Inflationsrate senkte man die Zinsen und ist ähnlich überrascht, wie der Raucher in einem Benzinsee, welche seine Kippe über Bord warf. Die türkische Lira stürzte ab und weil man zuvor bereits mit den ersten Kapitalkontrollen begann, ist auch hier nichts mehr zu retten. Wir befinden uns nicht nur in der zweiten Weltwirtschaftskrise, sondern auch in einer Währungskrise, die typisch ist für das Ende eines Kreditzyklus. Das führt uns direkt in eine globale Währungsreform, welche sehr problematisch werden wird. Und zwar für beide Seiten: Die Bevölkerung und die Mächtigen.

Damit kommen wir zum täglichen Überblick über die Märkte. Die chinesischen Aktienmärkte hatten gestern einen schlechten Start in die Woche und stürzten direkt nach der Börseneröffnung in die Tiefe, wurden aber wie immer durch ein Wunder auf einem niedrigen Niveau aufgefangen. Weil dies seit Jahren nur noch ein Puppentheater ist, wird diese Rettung demnächst nicht mehr stattfinden. Das gleiche Muster erlebte man auch zu Beginn der ersten Weltwirtschaftskrise von 1929. Es wird noch in diesem Jahr zu einem veritablen Börsencrash kommen. Die Unternehmensanleihen und Aktien von Huawei machten gestern damit ihre ersten Erfahrungen und gingen senkrecht nach unten. Hintergrund hierfür war der, dass sie künftig nicht mehr das Betriebssystem Android von Google nutzen dürfen. Auch an den europäischen Börsen sah der gestrige Montag schrecklich aus. Insbesondere die italienischen Aktien erwischte es auf dem falschen Fuß. Den europäischen Technologieaktien im Euro Stoxx 600 ging es nach den Vorgaben von Apple und Huawei gar nicht mehr gut. Aber die europäischen Aktien litten auch an der schwindsüchtigen Aktie der Deutschen Bank, welche nach der Europawahl wie ein finanzieller Brandbeschleuniger wirken wird. Die Nasdaq führte die Liste der niedergehenden US-Aktienmärkte gestern an, weil sie die wichtigsten Technologietitel beherbergt. Der S&P wurde erneut durch eine der augenblicklich noch üblichen Stützungsmaßnahmen am Leben erhalten, doch damit ist es bald vorbei. Auch die Technologietitel im S&P 500 Tech Sector ließen gestern ordentlich Federn und die Halbleitertitel im SOX kamen richtig unter die Räder. Der Dollarkurs ließ wieder nach und der Auslands-Yuan legte etwas zu. Der kolumbianische Peso erreichte seinen tiefsten Wert  seit 2016 und kündete von der seit längerem laufenden Währungskrise der Schwellenländer, welche längst auch die Industrieländer infizierte. Im Gesamtmarkt für Kryptowährungen ist noch immer  eine sehr interessante Bodenbildung bei 249 Milliarden Dollar zu beobachten. In diesem neuen Währungsmarkt geht spätestens nach dem Wahlergebnis am Wochenende restlos die Post ab. Der Bitcoin kostet heute noch 7.985 Dollar und wird schon bald nicht mehr unter 10.000 Dollar zu haben sein. Die Edelmetalle weisen noch immer direkt auf eine bevorstehende Währungsreform hin. Silber notiert heute mit 415 Euro pro Kilo und kann noch bis auf 395 Euro zurückgehen. Spätestens dann sollte man kräftig einkaufen. Gold liegt heute bei 1.275 Dollar pro Unze und ist schon längst ein guter Kauf. Weiter wird Gold nicht mehr abrutschen, aber es wird sich innerhalb weniger Monate garantiert verdoppeln. Es ist das einzige Geschenk der Währungsreform und man sollte es deshalb nutzen. Der WTI-Ölpreis erhöhte sich leicht auf 63,52 Dollar pro Fass und tendiert weiter nach oben.

In Paris machten sich gestern die schwarzen Westen auf einem Flughafenterminal bemerkbar und taten kund, dass Frankreich nicht den Franzosen gehört. Es handelt sich dabei um eine der hirnrissigen Veranstaltungen der Machthabenden, welche jeglichen Sinn für Humor vermissen lassen. Gleiches gilt für FED Chairman Jerome Powell, welcher gestern anscheinend nicht alle Pillen eingeworfen hatte. Er sah deshalb plötzlich Risiken für die Stabilität der Finanzen und das ist der vielleicht letzte Weckruf vor dem großen Gong. Wenn er von Rekordschulden, überbewerteten Aktien etc. faselt, dann ist wirklich Schluss mit lustig. Ich persönlich bin ein knallharter Gegner von harten Drogen, weil sie das Denkvermögen langfristig stark einschränken. Denn wie ist es sonst noch zu erklären, dass die Homeland Security (amerikanisches Innenministerium) derart lange brauchte, bis es erkannte, dass die chinesischen Drohnen von DJI & Co. zur Spionage verwendet wurden. Die daraus resultierenden Erkenntnisse dürften allerdings ziemlich überschaubar ausfallen.

Auch in Spanien kam es zu einer höheren Kriminalitätsrate durch ausländische Neubürger, weil sich die spanische Polizei auf Anweisung der Machthabenden nicht einschalten durfte. Der neue ukrainische Präsident Selensky sieht erfreulicherweise seine wichtigste Aufgabe darin, den Krieg in seinem Land zu beenden. Es gibt also durchaus noch positive Entwicklungen in dieser Zeit. Dazu gehört vor allen Dingen auch die Bewegung der Gelbwesten in Frankreich. Sie feierte in diesen Tagen ihr halbjähriges Bestehen und konnte sich trotz zahlreicher Unkenrufe unserer Leitmedien auf einem sehr respektablen Niveau stabilisieren. Den wohl größten Zulauf werden sie am kommenden Wochenende erleben, wenn Macron eine krachende Niederlage bei den Europawahlen einstecken muss.

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