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Die chinesische Zentralbank führt ihre neue Kryptowährung CBDC ein

Wie das lokale chinesische Nachrichtenunternehmen Caijing am 9. Dezember berichtete, wird die chinesische Zentralbank noch in diesem Jahr ihren digitalen Yuan in mindestens einer Stadt in China einführen, und zwar in Shenzhen. Eventuell wird man die CBDC (Central Bank Digital Currency) auch noch in der Stadt Suzhou einführen. Man befindet sich dabei in einem globalen Wettrennen mit den anderen Zentralbanken der Welt, weil man damit das alte Finanzsystem erhalten möchte. Unter der Leitung der chinesischen Zentralbank PBoC (People´s Bank of China) werden 4 Banken und ein Großunternehmen wie China Telecom den neuen digitalen Zahlungsverkehr demnächst in der Praxis testen. Mit diesem Schachzug ist die chinesische Zentralbank aus dem Windschatten der anderen Zentralbanken herausgetreten und somit die erste mit einer real existierenden digitalen Währung. Die Vorbereitungen laufen schon etliche Jahre und befanden sich deshalb schon in einem fortgeschrittenen Stadium, als die Regierung in Peking im Oktober 2019 offiziell die Verwendung der Blockchain-Technologie empfahl. Das Projekt wird aber auch von vielen Seiten kritisiert, weil es scheinbar noch Probleme mit der Anbindung an die alten Überweisungstechnologien gibt.

Die Börsenmärkte in den USA gaben gestern leicht nach, weil es keine manipulierten Nachrichten mehr zur Stützung der Aktienmärkte gab. Vor uns liegt eine Woche mit zahlreichen Unwägbarkeiten in China und auch den USA. Die amerikanische Zentralbank Federal Reserve unterstützt die US-Börsenmärkte mittlerweile täglich mit 100 Milliarden Dollar, damit diese nicht einbrechen und sich möglichst ruhig verhalten. Man hat sich damit in eine gefährliche Falle hineinmanövriert. Die täglichen Finanzspritzen werden vom Trend her gesehen immer größer werden und trotzdem wirkt diese vermeintliche Kur beim globalen Patienten Weltwirtschaft nicht mehr. Die Zinsen am US-Repo-Markt sind trotzdem doppelt so hoch wie der Leitzins der Fed und machen darüberhinaus keinerlei Anstalten, sich zu verringern. Ganz im Gegenteil. Sie könnten demnächst (am 15. Dezember) noch einmal derart ausbrechen wie am 15. September. Das könnte dann rasch zu einem echten Grinch mutieren, welcher traditionell das Weihnachtsfest sabotiert. Das Finanzsystem der Zentralbanken befindet sich seit 3 Monaten komplett am Anschlag, weil es weder vor noch zurückfahren kann. Man hat sich auf mehreren Ebenen in diese monumentale Sackgasse manövriert, angefangen beim Impeachment-Verfahren und es ist deshalb äußerste Kreativität gefordert, um sich hier wieder herauswinden zu können. Doch selbst ein Houdini käme dabei nicht nur ins Schwitzen, weil es einfach nicht mehr möglich ist.

Ob man den Wahlsieg der Konservativen in Großbritannien verwenden wird, um den ganzen Schlamassel einem unmöglichen Brexit in die Schuhe zu schieben, ist an dieser Stelle schwer einzuschätzen. Weil man sich sehenden Auges in diese totale Ausweglosigkeit begab, wird dieses Trauerspiel wohl bis zum bitteren Ende wie in Berlin 1945 durchgezogen werden. Irgendwann in den nächsten drei Monaten implodiert jedoch das bisherige Finanzsystem und dann muss jeder selbst zusehen, wie er damit wieder klarkommt. Es gab zu keinem Zeitpunkt einen fundierten Plan B ähnlich wie bei den Nazis und das hat wie immer im Leben Vor- und Nachteile. Darüber sollte man jetzt bereits sehr intensiv nachdenken.

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